Empfehlungen basierend auf "Wie ich den Sex erfand"

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von Leonhard Hieronymi

Ein Gewerbegebiet am Rande Frankfurts, die Villengrundstücke des Taunus zum Greifen nah: Hier arbeitet Fansi im Klempnerbetrieb von Hieronymus Bosch, der seine besten Zeiten hinter sich hat. Ein paar Hallen weiter lockt mit der Perugino AG ein metallverarbeitendes Unternehmen, dessen Mitarbeiter im Auftrag von Jeff Koons unter vollem körperlichen Einsatz denkwürdige Objekte erschaffen - Kunst, deren Weg in die Museen der Welt und die Lichthöfe der Reichen vorprogrammiert ist. Auch Fansi erliegt dem Reiz des Glanzes und begibt sich auf abenteuerliche Montagereise nach Paris. Leonhard Hieronymi entführt uns in eine aberwitzige Welt zwischen poliertem Edelstahl und Silikonfugen und stellt die Frage, wessen Arbeit wirklich zählt.

von Henri Maximilian Jakobs

»'Paradiesische Zustände' hat mich abgeholt, da es lässig und lustig ist, jedoch auch angemessen frustrierend, düster und angepisst.«

von Dietlind Falk

Ein hinreißender Roman über Freundschaft und Freiheit – und darüber, wie man beides wiederfindet, wenn es einem abhandengekommen ist. „Das ist schmutzig, schnell, unaushaltbar komisch und schreiend traurig, einfach richtig gut kaputt – Dietlind Falk tätowiert euch den Punk in die Herzen." Simone Buchholz Ein müffelnder ausgestopfter Alligator im Schaufenster, leere Bierflaschen auf der Anmeldungstheke, ohrenbetäubender Metal: Willkommen im Tattoostudio NO REGRETS. Hier, irgendwo zwischen Dortmund und Duisburg, stechen die zwei besten Freunde Hänk und Muddy seit Jahrzehnten Rosen, Anker, Fußballvereinswappen und Totenköpfe. Doch die Welt um Hänk und Muddy herum hat sich verändert, und die beiden abgehalfterten Typen sind Auslaufmodelle geworden. Um das NO REGRETS vor dem Ruin zu retten, holen sie die junge Luz in den Laden - und zwischen den drei Außenseitern entwickelt sich eine unfreiwillige, tiefe Freundschaft, die nicht nur das NO REGRETS mit neuer Lebensfreude erfüllt.

von Frank Baer

April 1945: Angeführt von Maxe Milch, Spitzname »Magermilch«, irren nach Pilsen verschickte Berliner Schüler in den Wirren des Krieges heimwärts – zwischen geschlagenen Soldaten, Gefangenenkolonnen und Flüchtlingstrecks, querfeldein, durch Wälder und Felder, zu Fuß, in Güterwaggons, auf Lastern, mit Pferdefuhrwerken. Sie sehen die Toten am Wegesrand, begegnen amerikanischen Soldaten und Menschen, die sich in ihren Häusern und Höfen verschanzt haben. Als sie endlich zu Hause sind im zerstörten Berlin, findet dort keiner, was er sich während des langen Weges erträumt hat.

von Jill Barklem

Es wird gelacht, gegessen, gespielt … kurzum: gelebt. Eine behagliche Atmosphäre, in der man sich herrlich verlieren kann. Eric Mayer auf juliliest.net

von Charles Lewinsky

Nachdem man ihnen endlich das volle Bürgerrecht gegeben hat, hoffen die Meijers darauf, gewöhnliche Schweizer werden zu können. Ihr Weg führt sie hinaus aus dem Dorf, erst in die kleine Stadt Baden, dann nach Zürich. Janki versucht sein Glück im Tuchgeschäft, Arthur wird Arzt, bald gibt es sogar einen Landwirt. Aber trotz aller Bemühungen stoßen sie immer wieder gegen eine unsichtbare Wand – so wie es ihnen der unsterbliche Onkel Melnitz vorausgesagt hat.

von Michail Bulgakow

DAS HERZ EINES HUNDESMichail Bulgakows moderne Tierfabel um die operative Wandlung eines Hundes zu einem Menschen karikiert die Versuche der Wissenschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts, einen neuen Menschen zu erschaffen. Seine große Überzeugungskraft gewinnt dieses Meisterwerk der Satire durch die vielen zeitgenössischen Anspielungen, die um die Machtkämpfe innerhalb der Bolschewisten mitte der 20er Jahre kreisen. Neben Lenin und Trotzkij, die als Prof. Preobraschenskij und Doktor Bormental karikiert werden, wurde auch in der Figur von Schwondeur Josef Stalin frühzeitig in seinem Machthunger vorgeführt. Durch die heutigen Genversuche und Erbgutmanipulationen hat diese Fabel aber nur wenig an Aktualität eingebüßt. Nach dem Roman "Der Meister und Margarita" gilt dieser kurze Roman als beliebtestes Werk von Michail Bulgakow und hat in seiner satirischen Komik in der russischen Literatur kaum ernstzunehmende Konkurrenz zu fürchten.SATANIADEBulgakows Satire auf die fatalen Konsequenzen des sowjetischen Büroalltags ist angesichts der totalen Verfügbarkeit der heutigen Opfer der modernen Arbeitswelt wieder brandaktuell. Überreizte Chefs, die sich überdies noch zwillingshaft klonen, treffen auf hilflos sich wehrende Widerständler, die letztlich scheitern müssen. Kafka trifft auf Monty Python im Tempo einer modernen Hollywoodproduktion. Nie war Bulgakow so lustig wie heute.Beide Satiren wurden neu übersetzt von Eric Boerner.

von Thomas Meyer

Der Best- und Longseller mit über 200 000 verkauften Exemplaren im ›schejnen‹ Geschenkformat

von Rafael Eigner

Nach dem Bestseller »Kammerflimmern und Klabusterbeeren« erscheint jetzt der zweite Roman über Bennys amouröse Abenteuer. Ein neues Fest für Fans romantischer Komödien – auch, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Benny Brandstätter ist zurück. Noch immer ist der gutaussehende Mediziner auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens. Nach einem Schicksalsschlag kündigt er seinen anspruchsvollen Job als Oberarzt, gönnt sich eine Auszeit, begibt sich auf Reisen und strandet in Costa Rica. In seiner neuen Heimat gilt seine ganze Leidenschaft dem Surfen und dem gechillten Pura Vida an der Karibikküste. Nicht ganz freiwillig hilft er an der örtlichen Klinik aus und findet schnell wieder Spaß an seinem Beruf als Arzt. Alles könnte so einfach sein, gäbe es nicht auch in diesem Paradies die größte und schönste Herausforderung für einen Mann, die Frauen.

von Dieter Zimmer

Für´n Groschen Brause - Eine liebenswerte Familienchronik aus unliebsamen Zeiten - bk1467; Bastei Lübbe Verlag; Dieter Zimmer; pocket_book; 2000