Empfehlungen basierend auf "White Nights"

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von Fjodor M. Dostojewskij

Der letzte große Roman Dostojewskijs – eine spannende Kriminalgeschichte um schuldhafte Verkettungen, Sehnsüchte und Leidenschaften – ist gleichzeitig die Summe eines dichterischen Schaffens.

von Alexander Puschkin

Sämtliche Erzählungen des »russischen Goethe« Alexander Puschkin, einem Prosakünstler von höchstem Rang.

von F. Dostojewskij

Das Buch beschreibt das politische und soziale Leben im vorrevolutionären Russland des späten 19. Jahrhunderts, als unter zunehmender Labilität der zaristischen Herrschaft und traditionellen Wertesysteme verschiedene Ideologien (Nihilismus, Sozialismus, Liberalismus, Konservatismus) aufeinanderprallten, die von Dostojewski jeweils in einem Protagonisten dargestellt werden.

von Anton Tschechow

Nach welchen Kriterien kann man bei einem Autor dieser Statur und Qualität die besten Erzählungen aussuchen? Am besten, indem man diese Anthologie weniger als eine Auswahl der besten Erzählungen von Anton Cechov versteht – ein wohl unmögliches Unterfangen –, als vielmehr eine Einführung in das Werk des absoluten Meisters der Erzählung.

von Boris L. Pasternak

Das Schicksal Doktor Schiwagos ist eng mit den sozialen und politischen Umwälzungen in Russland in den Jahren 1903 - 1929 verknüpft und durch sie bestimmt.

von Michail Bulgakov

»Gekürzte Ausgabe«: aus Umfangsgründen – nicht so wie 1966/67, als Bulgakovs lange verbotener Roman zensiert in der UdSSR erschien. Der Leibhaftige persönlich bringt den Alltag im Moskau der 1930er Jahre dramatisch durcheinander und entlarvt die Gebrechen des Systems. Für einen verfemten Poeten und für die Frau, deren Liebe keine Furcht vor Tod und Teufel kennt, bringt er jedoch Rettung ... Die entscheidenden Kapitel sind vollständig geboten; einige, unter Wahrung des Glutkerns, gekürzt und durch Zwischentexte verbunden. So gewinnen die Leser, unterstützt durch Worterklärungen und ausführliche Kommentierung, ein reiches Bild von diesem Gipfel russischer Prosa. Textausgabe in der Originalsprache, mit Übersetzungen schwieriger Wörter am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.

von Fjodor Dostojewskij

In den Aufzeichnungen aus dem Kellerloch – von Nietzsche als »wahrer Geniestreich der Psychologie« bezeichnet – stemmt sich ein kranker, verbitterter »Einzelner«, der seine Existenz in einer erbärmlichen Petersburger Kellerwohnung fristet, gegen die fortschrittsgläubige Ideologie eines Jahrhunderts. Der Namenlose verteidigt das Recht auf Freiheit gegen die Utopie des kollektiven Glücks und das Diktat einer alles beherrschenden »Vernunft«.

von Fyodor Dostoevsky

Dostojewskijs in formaler Hinsicht vermutlich vollkommenstes Werk ist der künstlerische Ausdruck jener tiefen, moralische Abgründe auslotenden philosophischen Frage: Gibt es »einzigartige« Menschen, denen alles erlaubt ist? So wie Rodion Raskolnikow, der eine »nutzlose« alte Wucherin tötet, um seinen Auserwähltheitsanspruch zu beweisen: ein Übermensch zu sein, für den die Gesetze der Moral und die Stimme des Gewissens keine Gültigkeit haben.Thomas Mann nannte es den »größten Kriminalroman aller Zeiten«: Dostojewskijs atemberaubendes Psychogramm eines Studenten, der in seiner moralischen Verblendung zum kaltblütigen Mörder wird. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

von Fjodor M Dostojewskij

Christus, der den Menschen die Freiheit bringen will, kehrt zurück, ins Spanien der Inquisition. Der Großinquisitor bedeutet ihm: Die Kirche verheißt den Menschen, nach Jahrhunderten der Qual, das Glück und die ewige Seligkeit - für die Preisgabe der Freiheit, die für sie unerträglich ist. Jetzt sind sie glücklich: "Du aber bist gekommen, uns zu stören. Morgen werde ich Dich verbrennen." Die von Iwan in Dostojewskijs Roman 'Die Brüder Karamasow' erzählte Legende vom Großinquisitor gehört zu den großen Gedankenschöpfungen der Weltliteratur.

von Leo N. Tolstoi

Mit seinem 1868/69 erschienenem Roman 'Krieg und Frieden' gelang Leo Tolstoi jener Wurf, der ihn zum Homer des 19. Jahrhunderts machte - das Meisterstück eines epischen Titanen. Eingebettet in die Epoche der Napoleonischen Kriege zwischen 1806 und 1812, an deren Ende der große Sieg Russlands stand, wird die Geschichte zweier Adelsfamilien erzählt, deren Schicksale durch die historischen Ereignisse bestimmt werden. Im Widerspiel von Krieg und Frieden, von erfundenen Romanfiguren und historischen Gestalten entfaltet Tolstoi das breite Spektrum menschlicher Gefühle, Triebkräfte und Verhaltensweisen - dem Leben auf den Landgütern und in der Stadt mit seinen Festen, Bällen, Jagden und Schlittenfahrten sind Kämpfe, Märsche und militärische Lagebesprechungen gegenübergestellt. Diese Kontrastierung, die bereits im Titel signalisiert wird, findet in den Charakterzeichnungen der Romangestalten ihren Höhepunkt. In einem Nachwort setzt sich Heinrich Böll unter dem Titel 'Annäherungsversuche' mit dem von ihm bewunderten Werk auseinander und versucht, als 'lesender Autor' der literarischen Virtuosität dieses Monumentalwerkes auf die Spur zu kommen.