Empfehlungen basierend auf "Wenn Papa jetzt tot ist, muss er dann sterben?"
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von Barbara Vorsamer
Für das Unaushaltbare von Schmerz, Düsternis, Abgetrenntsein findet die Autorin kurze Sätze, die ohne jede Dramatik die Wucht des Erlebens so spürbar vermitteln, dass es einen schaudert.
von Katie Daynes
Warum bist du nicht mehr da?Was passiert, wenn jemand stirbt? Darf man traurig sein? Und wie bewahrt man sich schöne Erinnerungen? Unter mehr als 40 Klappen wird erstes Wissen über das Sterben und Abschiednehmen einfühlsam und gut verständlich erklärt.
von Caitlin Doughty
Wie befördert man übergewichtige Tote aus dem obersten Stockwerk auf die Straße? Wie geht man mit den schockierten Angehörigen um? Und wie bekommt man die Knochen in die Urne? In ihrem unter die Haut gehenden Memoir berichtet Caitlin Doughty in teils komischen, teils bizarren Szenen von ihrer etwas anderen Arbeit. Ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, unsere Toten nicht länger hinter einem Vorhang aus Angst und Tabus verschwinden zu lassen. Als die 23-jährige Caitlin Doughty ihren Dienst als Krematoriumsfachkraft antritt, ist ihre erste Aufgabe, eine Leiche zu rasieren. So wird sie im Westwind-Krematorium schnell zur Expertin, die vor keiner Aufgabe zurückschreckt. In ihrem wunderbar offenherzig und ironisch geschriebenen Buch öffnet sie uns die Augen für unseren Umgang mit den Toten. Sie blickt zurück in die Geschichte des Todes und erzählt, was in anderen Kulturen mit den Leichen geschieht. Wer schon immer mit einem guten Freund zur Mitternacht einen Friedhof besuchen wollte, um den Tod mit anderen Augen zu sehen, der sollte diese unvergessliche Geschichte lesen.
von Jule Tilgner, Marcia Friese
Ankommen im neuen Leben: Das gilt nicht nur für das Baby, sondern auch für die frischgebackene Mutter. Sie muss ihre Rolle erst finden, sie ist emotional und körperlich gefordert wie selten sonst in ihrem Leben. In diesem Buch steht SIE im Fokus: Ein wertschätzender Appell, sich auch um das eigene Wohl zu kümmern, nicht nur um das Kind. Geschrieben von einer erfahrenen Hebamme und mit künstlerisch hochwertigen Fotografien von einer der führenden Geburtsfotografinnen ausgestattet, unterstützt das Buch junge Mütter, ihren eigenen Weg zu finden. Sich gut auf das Wochenbett vorzubereiten hilft, die magische, spannende erste Zeit in der neuen Mutterrolle wirklich zu genießen und eine enge Bindung zum Baby aufzubauen.
von Andrea Roedig
Das Buch ist eine beeindruckende, essayistische Annäherung an eine erschreckend fremde Frau: die eigene Mutter.
von Tina Brenneisen
Als Tini ihr Baby verliert, steht für die Mittdreißigerin und ihren Freund Fritzemann die Welt still. Eine Rückkehr ins „normale“ Leben scheint unmöglich, der eigene Körper wird plötzlich zum Feind. Auf Tini wartet ein Leben im Konjunktiv, sie wird von quälenden Fragen heimgesucht, Fragen nach Schicksal und Schuld, nach Strafe und Gerechtigkeit. Ganz allmählich gelingt es den beiden, sich aus der lähmenden Ohnmacht herauszuarbeiten.
von Sarah Leavitt
Erinnerungen, Gefühle und Träume dreier Menschen, die mit der Alzheimerkrankheit der Mutter konfrontiert sind. Was macht Alzheimer mit den Familien der Betroffenen? Was bedeutet es für eine Tochter, wenn die Mutter sie nicht mehr erkennt? Die erste Graphic Novel zum Thema Alzheimer berührt durch Ehrlichkeit und Humor, und durch einen überwältigenden Realismus, der auch vor den dunklen Seiten des Lebens mit Demenzkranken nicht zurückschreckt. Wertvolle Informationen zum Umgang mit Alzheimer wechseln sich ab mit berührenden Bildern des Ehemanns und der zwei erwachsenen Töchter, die trotz allem darum kämpfen, ihr eigenes Leben weiterzuführen, und dabei immer wieder Momente des Glücks zu finden.
von Francesca Segal
Eine Mutter bangt um ihre zu früh geborenen Töchter. Francesca Segals Tagebuch verbindet die Zärtlichkeit eines Liebesgedichts mit dem zwingenden Tempo eines Thrillers und erschafft eine Hymne an das Elternsein und die tragende Kraft von Freundschaften.
von Constance Briscoe
Wer die Geschichte dieser Kindheit liest, kann es kaum glauben, dass das Mädchen überleben konnte. Von ihrer Mutter wurde sie misshandelt und vom Stiefvater missbraucht. Als sie das erste Schulfoto nach Hause brachte, sagte die Mutter: "Mein Gott, wie kann man nur so hässlich sein." Das Kind wurde zum Underdog der Familie. Constance Briscoe hat dies alles überstanden, weil sie einen starken Durchhaltewillen besaß und sich früh ein Ziel gesetzt hatte: Sie wollte Jura studieren. Mit zwölf Jahren sah sie eine Serie im Fernsehen, die im Gericht spielte. Danach war ihr klar: Eine solche Person mit Talar und Perücke, den Insignien von Autorität und Gerechtigkeit, wollte sie auch werden.
von Melanie Ahrens
Hinsehen und die kleinen Wunder erkennen ═ Melanies Motto für ihr Leben mit den behinderten Töchtern Melanie und Rolf lernen sich mit Anfang 20 kennen. Ihr Traum ist es, zu heiraten und Kinder zu haben. Als kurz nach der Hochzeit Louise geboren wird, scheint ihr Glück vollkommen. Doch die Freude über die Tochter schlägt in Verzweiflung um: Bei Louise wird ein Down-Syndrom diagnostiziert ═ und ein behindertes Kind passt nicht in die heile Welt des jungen Paares. Doch Louise erobert die Herzen ihrer Eltern! Melanie und Rolf wollen sie nicht mehr hergeben. Und dann wird Melanie erneut schwanger. Sie hofft auf ein gesundes Geschwisterchen für Louise ...