George Washington Black, genannt Wash, ein Sklavenjunge auf Barbados, beginnt seine Ich-Erzählung im Jahr 1830, als er vom Bruder seines verhassten Masters, Titch, ausersehen wird, ihm bei wissenschaftlichen und technischen Experimenten zu helfen. Umstände erfordern, dass Titch gemeinsam mit Wash in dem von jenem konstruierten Wolkenkutter flieht. Auf Wash wird ein Preisgeld ausgesetzt, ein Häscher verfolgt ihn, der mit Titch bis in die Arktis flieht. Aber Titch verlässt ihn, er muss sich fortan allein durchschlagen, stigmatisiert nicht nur durch seine Hautfarbe, sondern auch ein entstelltes Gesicht. Hilfreich ist dabei sein künstlerisches Zeichentalent, das ihm Bewunderung einbringt. Weitere Etappen seiner Flucht sind London, wo er nicht nur seinem Verfolger begegnet, sondern auch die Liebe seines Lebens findet. Die Autorin schildert kenntnisreich und elaboriert die vergangene Epoche, so die Schrecken der Sklaverei. Für Fans von Reise- bzw. Abenteuerromanen
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Washington Black
von Esi Edugyan
George Washington Black, genannt Wash, ein Sklavenjunge auf Barbados, beginnt seine Ich-Erzählung im Jahr 1830, als er vom Bruder seines verhassten Masters, Titch, ausersehen wird, ihm bei wissenschaftlichen und technischen Experimenten zu helfen. Umstände erfordern, dass Titch gemeinsam mit Wash in dem von jenem konstruierten Wolkenkutter flieht. Auf Wash wird ein Preisgeld ausgesetzt, ein Häscher verfolgt ihn, der mit Titch bis in die Arktis flieht. Aber Titch verlässt ihn, er muss sich fortan allein durchschlagen, stigmatisiert nicht nur durch seine Hautfarbe, sondern auch ein entstelltes Gesicht. Hilfreich ist dabei sein künstlerisches Zeichentalent, das ihm Bewunderung einbringt. Weitere Etappen seiner Flucht sind London, wo er nicht nur seinem Verfolger begegnet, sondern auch die Liebe seines Lebens findet. Die Autorin schildert kenntnisreich und elaboriert die vergangene Epoche, so die Schrecken der Sklaverei. Für Fans von Reise- bzw. Abenteuerromanen
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