Empfehlungen basierend auf "Was würde Aristoteles sagen?: Zehn philosophische Lektionen für das Glücklichsein -"

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von Baptiste Morizot

Wenn wir die Natur und uns selbst begreifen wollen, müssen wir unsere ausgetretenen Pfade verlassen. Erst abseits von ihnen kommen wir der Tiefe und Vielfalt von Leben und Umwelt auf die Spur. Der Philosoph Baptiste Morizot hat sich immer wieder in die Wildnis gewagt, um die Perspektiven der Tiere und ihre Gewohnheiten kennenzulernen. Wer ihn dabei begleitet, trifft auf Wölfe und Bären, lernt ihre Geheimnisse kennen. Morizots Erkundungen eröffnen einen neuen Blick auf das Wesen des Menschen und die Frage, wie wir mit anderen Arten kommunizieren können. Die Kunst des Spurenlesens kann uns dabei helfen, das Verhältnis von Mensch und Natur neu zu erfahren. (Quelle: buchhandel.de).

von Tobias Teichen

Wer die Wahl hat, hat die Qual - häufig tun wir uns mit Entscheidungen sehr schwer. Was ist der richtige Weg? Und vor allem der, den Gott für uns hat? Tobias Teichen stellt fünf Filter vor, durch die wir unsere Entscheidungen laufen lassen können: ehrlich werden, gute Ratgeber befragen, die Ewigkeit im Blick haben, Gebet, Bibellesen und übernatürlicher Friede. Auf diese Weise nähern wir uns unserer Frage von verschiedenen Seiten und gewinnen unterschiedliche Perspektiven, die uns schließlich zu einer Antwort führen. Praktisch, mit vielen Beispielen und Aha-Effekten.

von Yongey Mingyur Rinpoche

Der vom Dalai Lama erwählte jüngste tibetisch-buddhistische Meister berichtet: Eine spannende Mischung aus Autobiographie, Meditationstechniken und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.Mingyur Rinpoche lebte als Exiltibeter zunächst in Indien. Bereits mit 17 Jahren jüngster tibetischer Meditationsmeister, galt er als „Wunderkind“. Als der Dalai Lama vor Jahren gebeten wurde, für umfangreiche neurologische Untersuchungen über die Wirkung von Meditation einen Kandidaten zu benennen, fiel seine Wahl auf Mingyur Rinpoche. Die Genialität des vorliegenden Buches liegt vor allem in seiner Fähigkeit, wissenschaftliche Genauigkeit mit verständlichen, teils humorvollen Erklärungen der buddhistischen Perspektive und praktischen Unterweisungen zu verbinden. Neben seiner philosophischen Perspektive finden wir erprobte Meditationsanleitungen, die neugierig machen auf die „Früchte“ am Ende des Weges.

von Sarah Bakewell

Sarah Bakewells Buch ist ein Geniestreich: Auf höchst elegante und unterhaltsame Weise erzählt sie das Leben Montaignes und beantwortet zugleich unsere Fragen nach einem guten Leben. Authentischer und aktueller wurde noch nie über den großen Philosophen und Essayisten geschrieben - ein Glücksfall! Lebe den Augenblick! - Philosophiere nur zufällig! - Bedenke alles, bereue nichts! - Mit diesen und anderen Antworten auf die eine Frage "Wie soll ich leben?" führt Sarah Bakewell durch das ungewöhnliche Leben des Weingutbesitzers, Liebhabers, Essayisten, Bürgermeisters und Reisenden Michel de Montaigne. Dabei gelingt ihr das Kunststück, ihn ganz im 16. Jahrhundert, im Zeitalter der Religionskriege, zu verorten und gerade dadurch für unsere Zeit verständlich zu machen. Wie soll man Montaigne lesen? Nicht wie ein Kind, um sich zu amüsieren, und nicht wie die Ehrgeizigen, um sich zu belehren. "Nein. Lesen Sie ihn, um zu leben!", empfahl der große Flaubert.

von Tomas Sjödin

Der schwedische freikirchliche Pastor schreibt seit 30 Jahren Kolumnen für die Göteborger Zeitung. In diesem 4. Band der Reihe "Ruhe und Achtsamkeit" (Vorbände hier nicht besprochen) wurden jene zu den Themen Licht, Hoffnung und Möglichkeiten zusammengefasst. Sjödin schildert alltägliche Begebenheiten, Erinnerungen, Beobachtungen und Erfahrungen, die ihm Anlass gaben nachzudenken und die gewonnenen Einsichten auf andere Bereiche wie sein Leben, seinen Umgang mit Menschen oder seinen Glauben zu übertragen. Dabei ist er bestrebt, das zu finden, was er besser machen kann, sein Denken zu weiten, sich gegenüber allen und allem offen, gerecht und wertschätzend zu verhalten, den Menschen mit Liebe zu begegnen und sie vielfältig zu unterstützen. Der Band hilft auch jenen, die den Tod eines lieben Menschen verkraften müssen, denn der Leser spürt, wie Sjödin selbst beim Tod von zwei seiner drei Söhne gelitten hat und wie er gelernt hat, damit zu leben. Ein flüssig geschriebenes, sehr berührendes Buch, das schon mit dem Titel zum Nachdenken und zu einer sensibleren Wahrnehmung animiert. Sehr breite Empfehlung.

von Eknath Easwaran

Die Upanischaden sind die Quellentexte schlechthin für das Verständnis indischer Spiritualität – in ihrer Bedeutung vergleichbar der Bibel und dem Koran. Herausgeber Eknath Easwaran hat die wichtigsten Texte in einem Band vereinigt. Hier geht es um die großen existenziellen Fragen nach Gott, der Seele, dem Ursprung und der Bestimmung des Menschen. Easwarans erstaunlich leicht verständliche, unserem Sprachempfinden entgegenkommende Übersetzung ist durch Kommentare sowie Vergleiche mit dem Gedankengut anderer Kulturkreise auch für Einsteiger optimal.• Der Philosoph Arthur Schopenhauer bezeichnete die Upanischaden als „belohnendste und erhebendste Lektüre, die auf der Welt möglich ist“.• Herausgeber Eknath Easwaran hat die wichtigsten Upanischaden-Texte gesammelt und ebenso einfühlsam wie verständlich übersetzt.

von Franz Jalics

Viele Menschen fragen in der Tiefe ihrer Seele nach Gott, um von da aus ihr Leben zu gestalten. Dabei suchen sie einen möglichst einfachen, spontanen und unmittelbaren Kontakt zu Gott. Der Autor gibt in diesem Band seine Erfahrungen aus vielen Jahren der Exerzitienarbeit weiter. In zehn Einheiten führt er Schritt für Schritt zur unmittelbaren Erfahrung der Wirklichkeit Gottes, seiner Gegenwart. Das praktische Übungsbuch kann als Anleitung für geschlossene Exerzitien dienen, in denen man sich für einige Zeit in die Stille zurückzieht; aber auch für "Exerzitien im Alltag" ist es geeignet.

von Seneca

Like the Meditations of Marcus Aurelius, Seneca’s Letters are a treasure of practical wisdom on how to live and enjoy life. The focus is on living a simple, stress-free life thorough the use of rationalism. The letters provide practical steps for people to deal with the human suffering that comes with life’s problems. Topics featured range from discussions on the shortness of life and anger to immortality and death. The Letters are part of the foundation of Stoic thought making Seneca one of the indispensable thinkers from Ancient Roman philosophy. Although Stoicism is not now as widely practiced as it once was, many people can still find wisdom and inspiration through Seneca's words and letters.“In the last three years, I’ve begun to explore one philosophical system in particular: Stoicism. Through my preferred Stoic writer, Lucius Seneca, I’ve found it to be a simple and immensely practical set of rules for better results with less effort.”Timothy Ferriss, author of Four Hour Workweek.*Includes link to free audio recording of the Letters.*Image gallery.*Special low price.

von Thomas Härry

Was wir an Menschen bewundern, ist in der Regel nicht ihr Äußeres, und es sind auch nur bedingt ihre Gaben und Fähigkeiten. Tief beeindruckt sind wir, wenn jemand in sich ruht, mit anderen liebevoll und fair umgeht, dennoch klare Vorstellungen und Ziele hat … kurz: von einer gefestigten, reifen Persönlichkeit. Wie man selbst eine solche entwickelt - das zeigt Thomas Härry gewohnt einfühlsam, fundiert und praxisnah. Dabei geht er auch auf Zwickmühlen ein, in die wir immer wieder geraten: Wie können wir Stärke zeigen, aber verletzlich bleiben? Einen Plan verfolgen, aber gleichzeitig flexibel sein? Die weisen Gedanken und Einsichten des Schweizer Bestsellerautors sind unerlässliche Hilfen auf dem Weg zu einer gefestigten Persönlichkeit, die reif handelt.

von Tomas Sjödin

Ruhe, was ist das eigentlich - und wie kann man sie wirklich finden? Diese Fragen lassen den schwedischen Pastor und Schriftsteller Tomas Sjödin nicht los. Er beginnt darüber nachzudenken und zu beobachten, er reist und experimentiert - immer auf der Suche nach dem, was wir herbeisehnen, um es dann doch oft nur mit schlechtem Gewissen zu genießen. Ruhe ist die Abwesenheit von Arbeit, aber sie bedeutet nicht Untätigkeit und erst recht nicht Langeweile. Sjödin entdeckt das tiefe Geheimnis der Ruhe, denn sie steht nicht am Ende, wenn wir ermattet und zu nichts mehr fähig sind. Sie ist der Anfang von allem!