Empfehlungen basierend auf "Was vom Tag übrig blieb - The Remains of the Day von Kazuo Ishiguro. Textanalyse und Interpretation."

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von Manfred Allner

Text, Materialien und weitere ausgewählte Erzählungen und Gedichte.Weitere Kurzgeschichten: An diesem Dienstag - Nachts schlafen die Ratten doch - Die Küchenuhr - Das Brot - Die drei dunklen Könige - Eine Geschichte nach einer Geschichte: Demet Catalyürek: Der Schallplattenspieler.Ausgewählte Gedichte: Ich möchte Leuchtturm sein - Laternentraum - In Hamburg - Legende - Versuch es - Brief aus Russland - Nachts - Liebesgedicht. Zu dieser Textausgabe ist folgendes Unterrichtsmodell aus der Reihe EinFach Deutsch erschienen: Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür. ISBN 978-3-14-022340-9

von Fred Uhlman

Ein Klassiker: ein schmales Buch, das viele Geschichtswälzer über den Nationalsozialismus aufwiegt Mehr als 200?000 verkaufte Exemplare

von Hermann Hesse

Mit seinem Roman 'Das Glasperlenspiel', an dem der in der Schweiz lebende Hermann Hesse von 1931-1943 arbeitete, zog er die Summe seines Werkes und Denkens. Die immer grössere Verfinsterung der Epoche in diesen Jahren zwang ihn, seinen Gegenentwurf in immer neuen Anläufen zu präzisieren. Hesse wollte, dass das Buch auch in Deutschland erscheinen und seine Wirkung entfalten könnte, und übersetzte den Lebensroman des Josef Knecht in ein utopisches Gleichnis, das scheinbar zeitlos seine Zeit entlarvte.

von Ernst Toller

Wolfgang Frühwalds Aufsehen erregende, von der Zeitschrift »Damals« preisgekrönte Neuedition der Autobiographie Ernst Tollers, 2011 bei Reclam im Hardcover erschienen, erschließt diesen wichtigen Text durch einen ausführlichen Kommentar, der dem Leser die historischen Hintergründe der Vorkriegszeit, des Ersten Weltkriegs und der Münchner Räterepublik sowie alle auftretenden Personen erklärt. Diese Ausgabe wurde jetzt vom Herausgeber nochmals durchgesehen und auf die Bedürfnisse der Universal-Bibliothek zugeschnitten: damit gibt es den wichtigen Text in einer verlässlichen, preiswerten Ausgabe für Schule und Universität.

von Nicole Streitler-Kastberger

Der Roman Ein Kind unserer Zeit, der im Sommer 1938 im Amsterdamer Exil-Verlag Allert de Lange erschienen ist, stellt Horváths literarisches Vermächtnis dar. Unmittelbar nach seiner Drucklegung verunglückte der Autor auf den Champs Elysées. Nach dem Erfolgsroman Jugend ohne Gott, der ein Jahr früher erschienen war, sicherte dieses Buch Horváths Rang als antifaschistischer Autor innerhalb der Exilliteratur. Das genetische Konvolut zu dem Roman ist mit über 270 Blatt eines der umfangreichsten in seinem Nachlass. Der Band macht die Genese des Romans aus den beiden Vorarbeiten Die stille Revolution und Krieg ohne Kriegserklärung und den drei Konzeptionen Ein Soldat seiner Zeit, Ein Soldat der Diktatur und Ein Kind unserer Zeit nachvollziehbar. Er liefert einen umfassenden Einblick in die komplexe Werkgenese des Romans, in der handschriftliche Entwürfe und Typoskripte oft parallel entstanden sind. Da das Einreichmanuskript des Romans nicht überliefert ist, basiert die Endfassung auf dem von Horváth autorisierten Erstdruck. Alle Abweichungen dazu finden sich im kritischen Apparat verzeichnet. So wird der Roman erstmals in seiner ganzen Entstehungsgeschichte und in seiner ursprünglichen Fassung lesbar.

von Friedrich Dürrenmatt

In ›Der Richter und sein Henker‹ (1950) betritt Dürrenmatts Ermittler zum ersten Mal die Bühne: Kommissär Bärlach, ein Urgestein des Rechtssystems. Um einen Mord aufzuklären, bleibt ihm aus gesundheitlichen Gründen nur wenig Zeit. Wie Bärlach dabei mit den Begriffen Gerechtigkeit, Moral, Schuld und Strafe umgeht, ist ein Thema, das sich durch alle Kriminalromane Dürrenmatts zieht. So auch in ›Der Verdacht‹ (1951), wo der Kommissär ein zweites Mal gegen Tod und Ungerechtigkeit kämpft: aus unbändigem Trotz, »in dieser Welt zu bestehen und für eine andere, bessere zu kämpfen«. In ›Das Versprechen‹ (1958) versucht ein anderer Kommissär, Matthäi, verbissen, einen Kindermörder zur Strecke zu bringen. Dafür scheut er weder die Gefahr noch deren Folgen. ›Justiz‹ (1985) thematisiert die Verwicklungen eines jungen Rechtsanwalts im feinen Netz aus Gerechtigkeit, Rechtssystem und Moral. Seinen fünften (und unvollendeten) Kriminalroman ›Der Pensionierte‹ (1995) begann Dürrenmatt bereits 1969, schrieb ihn jedoch immer wieder um. Der Held des Romans, der kranke, fresssüchtige Kommissär Höchstettler, ist Bärlach wie aus dem Gesicht geschnitten.

von Alexander Puschkin

Meisterlich gewitzt jongliert Puschkin in seinen Erzählungen Schablonen und Versatzstücke der Literatur und meint das Schreiben trotzdem ernst, demonstriert seine Könnerschaft in einer neuen, frischeren Form von Texten.

von Hubert Fichte

Hubert Fichte, 1935 in Perleberg geboren, wuchs in Hamburg auf, war Schauspieler, Schafhirte und Landwirtschaftslehrling. Seit 1963 lebte Fichte als freier Schriftsteller in Hamburg. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die Romane ›Das Waisenhaus‹ (1965), ›Die Palette‹ (1968) und ›Versuch über die Pubertät‹ (1974), die ethnopoetischen Reiseberichte ›Xango‹ (1976) und ›Petersilie‹ (1980) sowie die mehrbändige ›Geschichte der Empfindlichkeit‹ (ab 1987). Hubert Fichte starb am 8. März 1986 in Hamburg.

von Anton Tschechow

»Wenn ich schreibe, rechne ich völlig mit dem Leser, da ich glaube, dass er selber das fehlende subjektive Element der Erzählung hinzufügt«, erwiderte Anton Tschechow auf die Vorhaltung, seine Geschichten seien zu ›objektiv‹ und böten keine Lösung. Er, der Meister des knappen Strichs, der lakonischen Ökonomie des Erzählens, wollte »das Leben beschreiben, so wie es ist«; die Pflicht des Künstlers sah er im richtigen Stellen der Frage, nicht darin, sie zu lösen. Das macht das Spannungsvolle der sechzehn hier versammelten Erzählungen aus – darunter »Die Dame mit dem Hündchen«, »Der Mensch im Futteral«, »Herzchen«, »Stachelbeeren«, »In der Schlucht« –, und dem Leser, der im doppelten Sinne teilnimmt an dem Erzählten, teilt sich die Klarsicht und Menschenliebe dieses großen Prosaisten mit.

von Anton Cechov

Die Macht des Bösen / Schlafen, nur schlafen / Ein unangenehmer Vorfall / Lichter / Die Schönen / Der Namenstag / Der Anfall / Der Schuster und der Teufel/ Die Wette / Die Fürstin / Diebe / Gusev / Weiber / Meine Frau / Flattergeist / Nach dem Theater / In der Verbannung / Die Nachbarn / Angst.