Empfehlungen basierend auf "Was ist ein lebenswertes Leben?: Philosophische und biographische Zugänge"
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von Eddie Jaku
Eddie Jaku ist 1920 geboren und blickt auf sein Jahrhundertleben zurück: eine Kindheit in Leipzig, die Verfolgung als Jude im Nationalsozialismus und die Ermordung seiner Eltern. Dann die Inhaftierung in Auschwitz, das Überleben und die Emigration nach Australien, der Aufbau einer neuen Existenz, die Gründung einer Familie mit Kindern, Enkeln, Urenkeln, Ururenkeln. Aber heute, mit über hundert gelebten Jahren, ist Eddie Jaku vor allem eines: der glücklichste Mensch der Welt. Denn zur Geburt seines Sohnes hat er sich selbst ein Versprechen abgenommen. Er will jeden Tag lächeln, er will das Wunder des Lebens und seines Überlebens dadurch ehren, dass er glücklich ist, dass er sich aktiv für die Hoffnung entscheidet. So ist sein bewegend erzählter Lebensweg nicht nur ein eindringliches Stück erlebter Geschichte – es ist ein zeitloses Lehrstück übers Glücklichsein und -werden im Hier und Jetzt.
von Martin Prein
Wir brauchen alle irgendwann das Wissen aus dem „Letzte-Hilfe-Kurs“ Einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen, findet jeder sinnvoll. Er hilft, in Krisensituationen adäquat zu reagieren. Wenn man das Wissen daraus nie anwenden muss, umso besser. Genauso wichtig ist ein „Letzte-Hilfe-Kurs“ – Empowerment im Umgang mit dem Tod brauchen wir nämlich früher oder später alle. Aus seiner Berufspraxis als Bestatter und Psychologe hat Martin Prein einen einzigartigen Blick auf den toten Menschen. Für ihn gibt es kein „Richtig oder Falsch“ im Umgang mit dem Tod. Empathisch, gewürzt mit Humor, gibt er Hinterbliebenen das Rüstzeug, ihre Handlungsmacht zu wahren, und unterstützt alle anderen darin, für Trauernde trotz eigener Unsicherheiten da zu sein. Mit einem Praxisteil, der die wichtigsten rechtlichen Fragen klärt, sowie hilfreichen Kontaktadressen für Hinterbliebene.
von undefined Thich Nhat Hanh
Der bekannte Zen-Meister bietet liebevolle Hilfestellungen zur Bewältigung von Trauer und Verlust eines geliebten Menschen. Er zeigt, wie selbst der Sturm an Emotionen in tiefer Akzeptanz zu einer verwandelnden Kraft werden kann. Einfache, aber wirkungsvolle Übungen wie achtsames Atmen, achtsames Gehen und Meditation helfen, innere Stabilität zu finden, und ermöglichen ein tieferes Verstehen. Abgerundet wird das Buch durch konkrete Anregungen für die Sterbebegleitung, einer Zeremonie für Verstorbene, der Gestaltung eines Gedenktags und Übungen, die einen Weg der Heilung und Transformation eröffnen.
von Maja Böhler
Der Kreißsaal ist die größte Bühne der menschlichen Existenz, Tag für Tag bringt er Menschen im Ausnahmezustand zusammen. Die Hebamme und „Wehenschreiberin“ Maja Böhler ist immer an vorderster Front dabei. In ihrem Berufsalltag bekommt sie es mit Whatsapp schreibenden Gebärenden unter Presswehen und ambitionierten Vätern zu tun, die splitternackt zu ihrer Frau in die Wanne steigen. Sie erlebt irrwitzige Vornamensdiskussionen zwischen Eltern mit, die sich am Ende doch für Kevin entscheiden, und wird Zeugin vom ergreifendsten Lebensmoment von Paaren und Alleingebärenden. Neben den großen Gefühlen erzählt die Wehenschreiberin aber auch von den Tragödien, die sich vor ihren Augen abspielen, von Totgeburten, extremen Frühchen, Erschöpfung, Zeitmangel und Bürokratie. Ein einzigartiger Blick hinter die Kulissen: emotional, dramatisch und komisch zugleich. Das Buch zur »Hebammenkolumne« aus dem SZ-Magazin, von zahlreichen Fans heiß und innig geliebt!
von Teresa Driscoll
Berührender Familienroman um 2 Mütter (beide Ende 30), die unter dramatischen Umständen ihr Kind verloren haben und die einander helfen, damit zu leben. Ferner wird von den Vätern und dem adoptierten Sohn berichtet sowie von einer Bürgerinitiative gegen den Abriss der Läden ihrer Freunde.
von Judith End
Im Herbst 2006 erhält die 25-jährige Hamburger Studentin völlig überraschend die Diagnose Brustkrebs. Ein Jahr vorher hatte ihre Radiologin ihren Knoten noch als ungefährliches Fibroadenom eingestuft. In diesem Tagebuch erzählt sie, wie sich ihre Lebensperspektive plötzlich völlig verändert, wie Ängste dramatisch über sie hereinbrechen. Doch ihre Eltern und ihre 4-jährige Tochter Paula geben ihr viel Halt. Da ihr Tumor hormonabhängig ist, lässt sie einen Teil ihres Eierstocks für eine etwaige spätere Familienplanung einfrieren. Auf die Operationen folgen eine harte 6-monatige Chemo, eine Antihormontherapie und Bestrahlungen. Perücken werden ausgesucht, Haare gestutzt und dann vorsorglich doch abrasiert, was Paula wegen ihres Prinzessinenticks besonders trifft. Außerdem lernt sie nebenbei für ihr Studium. Am Ende hat sie dreierlei geschafft: die Krankheit in ihre Schranken verwiesen, ihre Magisterprüfung bestanden und Paula gut durch die schwere Zeit begleitet. Tapferer Selbsterfahrungsbericht; gut geschrieben.
von Jule Tilgner, Marcia Friese
Ankommen im neuen Leben: Das gilt nicht nur für das Baby, sondern auch für die frischgebackene Mutter. Sie muss ihre Rolle erst finden, sie ist emotional und körperlich gefordert wie selten sonst in ihrem Leben. In diesem Buch steht SIE im Fokus: Ein wertschätzender Appell, sich auch um das eigene Wohl zu kümmern, nicht nur um das Kind. Geschrieben von einer erfahrenen Hebamme und mit künstlerisch hochwertigen Fotografien von einer der führenden Geburtsfotografinnen ausgestattet, unterstützt das Buch junge Mütter, ihren eigenen Weg zu finden. Sich gut auf das Wochenbett vorzubereiten hilft, die magische, spannende erste Zeit in der neuen Mutterrolle wirklich zu genießen und eine enge Bindung zum Baby aufzubauen.
von Sarah Leavitt
Erinnerungen, Gefühle und Träume dreier Menschen, die mit der Alzheimerkrankheit der Mutter konfrontiert sind. Was macht Alzheimer mit den Familien der Betroffenen? Was bedeutet es für eine Tochter, wenn die Mutter sie nicht mehr erkennt? Die erste Graphic Novel zum Thema Alzheimer berührt durch Ehrlichkeit und Humor, und durch einen überwältigenden Realismus, der auch vor den dunklen Seiten des Lebens mit Demenzkranken nicht zurückschreckt. Wertvolle Informationen zum Umgang mit Alzheimer wechseln sich ab mit berührenden Bildern des Ehemanns und der zwei erwachsenen Töchter, die trotz allem darum kämpfen, ihr eigenes Leben weiterzuführen, und dabei immer wieder Momente des Glücks zu finden.
von Constance Briscoe
Wer die Geschichte dieser Kindheit liest, kann es kaum glauben, dass das Mädchen überleben konnte. Von ihrer Mutter wurde sie misshandelt und vom Stiefvater missbraucht. Als sie das erste Schulfoto nach Hause brachte, sagte die Mutter: "Mein Gott, wie kann man nur so hässlich sein." Das Kind wurde zum Underdog der Familie. Constance Briscoe hat dies alles überstanden, weil sie einen starken Durchhaltewillen besaß und sich früh ein Ziel gesetzt hatte: Sie wollte Jura studieren. Mit zwölf Jahren sah sie eine Serie im Fernsehen, die im Gericht spielte. Danach war ihr klar: Eine solche Person mit Talar und Perücke, den Insignien von Autorität und Gerechtigkeit, wollte sie auch werden.
von Melanie Ahrens
Hinsehen und die kleinen Wunder erkennen ═ Melanies Motto für ihr Leben mit den behinderten Töchtern Melanie und Rolf lernen sich mit Anfang 20 kennen. Ihr Traum ist es, zu heiraten und Kinder zu haben. Als kurz nach der Hochzeit Louise geboren wird, scheint ihr Glück vollkommen. Doch die Freude über die Tochter schlägt in Verzweiflung um: Bei Louise wird ein Down-Syndrom diagnostiziert ═ und ein behindertes Kind passt nicht in die heile Welt des jungen Paares. Doch Louise erobert die Herzen ihrer Eltern! Melanie und Rolf wollen sie nicht mehr hergeben. Und dann wird Melanie erneut schwanger. Sie hofft auf ein gesundes Geschwisterchen für Louise ...