Wüthrich (182/2). Selbstgespräche eines sterbenden Arztes

von Walter Vogt

Format:Softcover

Wüthrichs Verhalten bewegt sich zwischen echtem Helferwillen, Allmachtsphantasien und Zynismus. Die Patienten sind dem zum Teil egoistischen und willkürlichen Treiben der Ärzte hilflos ausgeliefert. Jeder Arzt befolgt nur seine eigenen Anordnungen. Durch die fortschreitende geistige Umnachtung des Professors werden die Gespräche mit den Patienten und Ärzten immer verzerrter. Wüthrichs Verstand trennt sich von seiner Wahrnehmung. Am Bett eines Kranken bricht der Professor zusammen. Sein Sterben wird anhand seiner in diesem Moment wahrgenommenen Bilder dargestellt, die für uns undeutlich bleiben.

Selbsthilfe, Gesundheit & Lifestyle
194 Seiten • Softcover
Erschienen an: 1966

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