Empfehlungen basierend auf "Würstchen im Schlafrock oder September mit Goethe. CD."

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von Selma Meerbaum-Eisinger

Nur wenige Dutzend Gedichte sind von Selma Meerbaum-Eisinger handschriftlich in ihrem Album »Blütenlese« überliefert. Was das jüdische Mädchen aus Czernowitz bedichtete, war die Liebe zu einem jungen Mann. Herausgekommen ist nicht weniger als ein Stück Weltliteratur. »Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so bedroht«, urteilte Hilde Domin. Unter ihr letztes Gedicht schrieb Selma Meerbaum-Eisinger: »Ich habe keine Zeit gehabt zuendezuschreiben«. Sie starb 1942 im Alter von 18 Jahren im Arbeitslager Michailowka am Bug an Typhus.

von Rainer, Maria Rilke

Rainer Maria Rilke ; Nach Den Erstdrucken Von 1923 Kritisch Herausgegeben Von Wolfram Groddeck. Includes Bibliographical References (p. [131]-136).

von Ruth Klüger

Zum 85. Geburtstag von Ruth Klüger am 30. Oktober 2016Gedichte waren es, so Ruth Klüger, die ihr geholfen haben, den Holocaust zu überleben. Doch nicht nur Gedichte anderer gaben ihr Halt, sondern auch die eigenen, die sie als junges Mädchen in Auschwitz und danach bis in die Gegenwart hinein verfte, aber kaum veröffentlichte. Sie setzte sich immer wieder mit Adornos berühmtem Satz Nach Auschwitz Gedichte zu schreiben, ist barbarisch auseinander, um ihn dann doch achselzuckend beiseitezuschieben. In diesem Band sind nun erstmals Ruth Klügers Gedichte versammelt, die zwischen 1944 und heute entstanden sind und eine markante neue Seite im Werk der Autorin aufschlagen.

von Erich Fried

Frieds Liebesgedichte zählen in ihrer Zartheit und Ehrlichkeit zu den schönsten der deutschen Sprache.

von Rose Ausländer

Bukowina II - Niagara Falls III - Jerusalem - Mein Venedig - Auf der Sichel reite ich - Alte Zigeunerin - Sibirisch - Schwüre tauschen - Neue Zeichen brennen am Firmament - Einsamkeit II - Schutzengel - Die Auferstandenen - Denn - Der Seher - Wo sich verbergen - Dennoch Rosen sommerhoch - Biographische Notiz - Sprache - Befehl - Bitte II - Luftschlösser - Gib mir - Treffen - Mutterland - Hoffnung IV - Stammeln - Papier - Wehrlos - Unbeschriebenes Blatt - Wege - Hoffnung II - Verlieren - Regenwörter - Chance - Worte - Ich bin schon lange verschollen - Hab alle Gesetze gebrochen - Keine Gedichte im Augenblick - Rad aus Wolkenherz - Raum II - Wer bin ich - Nie - Es bleibt noch - Löwenzahn - Schwüre - Wabe - Freund du warst - Ich gehe im Bett spazieren - Alles war schon - Frost - Im Regen - Nachtzauber - Im Augenblick - Meine Tochter - Trauer II - Und - Utopia - Unverläßlich - Geburtstag im Mai - Spinoza II - Mein Kind - Selbstporträt - Himbeerwald - Allee - Ganz bleiben - Almosen - Mein Atem - Schweigen II - Ich war ein Vogel - Ich lausche dem Monolog des Mondes - Sünder - Einverleibt - Brüder - Frühling I - Gemeinsam - Teilen II - Vertrag - Wachsen dürfen - Als gäbe es - Wort an Wort - Liebe V - Du bist die Stimme - Das Schönste - Altenheim - Porträt eines Greises - Spiegelbild - Weiß nicht - Ich denke - Noch bist du da - Zu kurz - Ich verzichte nicht - Auch deine Trauer - Alter - Zähl nicht II - Nur die Pause - Wer - Trennung - Verwandter Träumer - Wieder - Gib auf

von Johann Wolfgang Goethe

Das Wesentliche der Goetheschen Lyrik, philologisch zuverlässig, wohlkommentiert und ansprechend dargeboten. Im Lauf seines Lebens hat Goethe mehr als dreitausend Gedichte geschrieben, scheinbar leicht verständliche, aber auch solche von höchster sprachlicher und metaphorischer Komplexität, Gedichte in liedhaften Strophenformen, in strengen antiken Metren oder auch reimlose Lyrik. Mit diesem in Umfang und Bedeutung außergewöhnlichen lyrischen Werk hat er das deutschsprachige Gedicht der Neuzeit erst eigentlich geschaffen. Für diese Edition wurden 365 Gedichte ausgewählt. Alle bekannten, beliebten, interessanten, gesuchten Gedichte sind enthalten - und wer will, kann ein ganzes Jahr lang seinen Tag mit einem anderen Goethe-Gedicht beginnen oder beschließen. Die Texte werden jeweils in der Fassung ihrer ersten Veröffentlichung geboten. Der Kommentar berichtet über Entstehung und Druckgeschichte, bietet wichtige inhaltliche Varianten späterer Überarbeitungen sowie Wort- und Sacherklärungen. Literaturhinweise und ein Nachwort runden diese neue Ausgabe ab.

von Klaus Dohnanyi

Die schönsten deutschen Gedichte aus acht Jahrhunderten, in wunderschöner bibliophiler Neuausstattung.In »Gedichte fürs Gedächtnis« versammelt die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Ulla Hahn gut einhundert Gedichte aus acht Jahrhunderten, ausgewählt speziell zum Auswendiglernen. Die Auswahl schließt nicht nur Höhepunkte deutscher Dichtung ein, sondern auch vergessene Kostbarkeiten. Von den Klassikern bis in unsere Zeit reicht die Sammlung aller Genres, Lieder und Balladen, Sonette, Gedankenlyrik und Meditationen, die die Leserinnen und Leser nicht nur erfreuen, sondern auch verlocken soll, ihre Freude am Gedicht mit anderen zu teilen.Enthalten sind Gedichte von: Ingeborg Bachmann - Gottfried Benn - Dietrich Bonhoeffer - Bertolt Brecht - Clemens Brentano - Paul Celan - Matthias Claudius - Simon Dach - Annette von Droste-Hülshoff - Joseph von Eichendorff - Paul Fleming - Theodor Fontane - Stefan George - Paul Gerhardt - Johann Wolfgang von Goethe - Franz Grillparzer - Andreas Gryphius - Albrecht Haushofer - Friedrich Hebbel - Heinrich Heine - Hermann Hesse - Friedrich Hölderlin - Hugo von Hofmannsthal - Erich Kästner - Gottfried Keller - Getrud Kolmar - Else Lasker-Schüler - Nikolaus Lenau - Gotthold Ephraim Lessing - Friedrich von Logau - Conrad Ferdinand Meyer - Eduard Mörike - Wilhelm Müller - Friedrich Nietzsche - Novalis - August von Platen - Prediger Salomo - Rainer Maria Rilke - Friedrich Rückert - Nelly Sachs - Friedrich Schiller - Theodor Storm - Georg Trakl - Ludwig Uhland - Walther von der Vogelweide

von Emily , 1830-1886 Dickinson

Emily Dickinson ; Ausgewählt Und übersetzt Von Uda Strätling Includes Bibliographical References (p. 405-408) And Index.

von Selma Meerbaum-Eisinger

58 Gedichte (darunter sechs Übersetzungen) enthielt ihr handschriftlich überliefertes Album mit dem Titel »Blütenlese«, als Selma Meerbaum-Eisinger am 16. Dezember 1942 mit achtzehn Jahren am Flecktyphus im Arbeitslager Michailowka am Bug starb, wohin sie mit ihrer Familie und einem Großteil der jüdischen Bevölkerung ihrer Heimatstadt Czernowitz im Zuge der Räumung des Ghettos im Juni 1942 deportiert worden war. Als Dokument für das Verbrechen der Shoa bezeugen diese Gedichte dennoch die Unauslöschlichkeit eines Individuums, sind frühe Werke einer offenkundig zur Dichtung Begabten. Neu ediert nach der Tel Aviver Ausgabe und mit einem ausführlichen Nachwort versehen von Markus May, der das Werk u.a. in den Kontext der Lyrik der Bukowina stellt.