In einem Schlagabtausch unterhalten sich Giovanni di Lorenzo und Karl-Theodor zu Guttenberg über die Plagiats-Affäre und deren Folgen. Sie sprechen über zu Guttenbergs Herkunft und seine Familie, über die Zeit als politischer Überflieger im Wirtschafts- sowie im Verteidigungsministerium, über seinen Umgang mit den eigenen Fehlern, über die Zeit nach dem Rücktritt; und über die Voraussetzungen für die Rückkehr eines immer noch enorm populären Politikers. Es geht auch um die großen Themen der Zeit: der schlechte Zustand der deutschen Politik und Parteien und was dagegen getan werden müsste, die Macht und die Mechanismen der Medien sowie notwendige Schritte in der Europa- und Außenpolitik. (Verlagstext). Aufschlussreiche Einsichten in Guttenbergs Auffassung der vergangenen Monate. Von Reue und überzeugender Selbstreflexion spürt der Leser leider wenig, die Erklärungen für die vermasselte Dissertation klingen auch Monate später kaum überzeugend (die Daten waren anscheinend chaotisch auf 80 Datenträgern gespeichert und er verlor irgendwann den Überblick) Die Presse konstatiert ihm deshalb zurecht überzogene Hybris. Mit seiner Rückkehr in das politische Feld ist aller Voraussicht nach zu rechnen, auch wenn er di Lorenzos Frage am Ende des Gespräches in dieser Hinsicht nicht eindeutig beantwortet. Die erste Auflage mit 80.000 Exemplaren war bereits am ersten Verkaufstag vergriffen. Spiegel-Bestseller-Platz 2. Aufgrund des weiterhin großen Medien-Interesses schon kleineren Bibliotheken empfohlen. (Antje Funk)
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Vorerst gescheitert
von Karl Theodor Guttenberg (Freiherr von und zu.), Giovanni di Lorenzo
In einem Schlagabtausch unterhalten sich Giovanni di Lorenzo und Karl-Theodor zu Guttenberg über die Plagiats-Affäre und deren Folgen. Sie sprechen über zu Guttenbergs Herkunft und seine Familie, über die Zeit als politischer Überflieger im Wirtschafts- sowie im Verteidigungsministerium, über seinen Umgang mit den eigenen Fehlern, über die Zeit nach dem Rücktritt; und über die Voraussetzungen für die Rückkehr eines immer noch enorm populären Politikers. Es geht auch um die großen Themen der Zeit: der schlechte Zustand der deutschen Politik und Parteien und was dagegen getan werden müsste, die Macht und die Mechanismen der Medien sowie notwendige Schritte in der Europa- und Außenpolitik. (Verlagstext). Aufschlussreiche Einsichten in Guttenbergs Auffassung der vergangenen Monate. Von Reue und überzeugender Selbstreflexion spürt der Leser leider wenig, die Erklärungen für die vermasselte Dissertation klingen auch Monate später kaum überzeugend (die Daten waren anscheinend chaotisch auf 80 Datenträgern gespeichert und er verlor irgendwann den Überblick) Die Presse konstatiert ihm deshalb zurecht überzogene Hybris. Mit seiner Rückkehr in das politische Feld ist aller Voraussicht nach zu rechnen, auch wenn er di Lorenzos Frage am Ende des Gespräches in dieser Hinsicht nicht eindeutig beantwortet. Die erste Auflage mit 80.000 Exemplaren war bereits am ersten Verkaufstag vergriffen. Spiegel-Bestseller-Platz 2. Aufgrund des weiterhin großen Medien-Interesses schon kleineren Bibliotheken empfohlen. (Antje Funk)
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