When we meet Amy Shone, she is a young parent struggling to raise Kate, a precocious eight-year-old. Amy is an enigma-a brilliant scholar who has forgotten how to read. She is estranged from her wealthy English parents and lives a nomadic life in Scotland, dragging Kate from one school to the next, barely scraping by. And then there is Ash, a fiery Scottish actresss who cannot shake her demons-chief among them an unrequited passion for Amy that has obsessed her ever since they met as teenagers. Like is the story of two parallel lives that intersect briefly, then diverge. It is also a timeless evocation of adolescence and its agonizing anticipations, its contradictory yearnings for freedom and safety, its blind quest for mastery over pleasure and pain. Deftly constructed, passionately imagined, Like is a remarkably mature debut for a powerful young talent.
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Von Gleich zu Gleich Roman
von Ali Smith
When we meet Amy Shone, she is a young parent struggling to raise Kate, a precocious eight-year-old. Amy is an enigma-a brilliant scholar who has forgotten how to read. She is estranged from her wealthy English parents and lives a nomadic life in Scotland, dragging Kate from one school to the next, barely scraping by. And then there is Ash, a fiery Scottish actresss who cannot shake her demons-chief among them an unrequited passion for Amy that has obsessed her ever since they met as teenagers. Like is the story of two parallel lives that intersect briefly, then diverge. It is also a timeless evocation of adolescence and its agonizing anticipations, its contradictory yearnings for freedom and safety, its blind quest for mastery over pleasure and pain. Deftly constructed, passionately imagined, Like is a remarkably mature debut for a powerful young talent.
Aktuelle Rezensionen(1)
Ali Smiths Debüt beinhaltet bereits ihr eigenes literarisches Universum: beides sein (Amy und Ash, Feuer und Asche, damals und jetzt), flirrend schöne Sätze und originelle, purzelbaumschlagende Gedanken (auch wenn ich teilweise die Idee vor lauter Gedanken nicht mehr gesehen habe), Auseinandersetzung mit dem Ist-Zustand der Welt, mit dem Hineingeworfensein in eben diese. Aber wie das vielleicht bei so manchem Erstling ist: da ist zu viel los, zu viel muss seinen Weg in diesen Roman finden und so werden einige Kapitel zur Pflicht statt zur Lust. Mühsam warte ich durch den zweiten Teil, Ashs Tagebuch (auch eine literarische Pirouette, die nicht ganz gelingt), und hoffe auf eine Verknüpfung, eine Verbindung zur Geschichte von Kate und Amy. Kate und Amy, die mir so gut gefallen haben als Mutter-Tochter-Paar. Und vielleicht ist das die Schwachstelle: Ash hat nur sich selbst und Ihre Erinnerungen, niemanden, der sie aus ihren Gedächtnisschleifen zurück ins Leben holt und das machte mich beim Lesen müde und unaufmerksam. Spannend dieser Wunder-Autorin beim ersten Mal zuzuschauen war es trotzdem und wann bekommt sie eigentlich den Nobelpreis? “Kate wirft ein einzelnes Streichholz in die Flammen und beobachtet die kleine Explosion, beobachtet wie das Wasser moussierend über das Holz kriecht, während die Flammen es verzehren und es schwarz wird und erlischt. Sie wirft noch eins rein. Dann sieht sie sich um, vergewissert sich, dass niemand guckt. Wirft die ganze Schachtel hinein. Jeden Moment, wenn sich das Feuer durch die Schachtel gebrannt hat, werden die Hölzer darin zischend und funkelnd auflodern wie lebendig. Kate spitzt die Ohren, ob jemand kommt, und hockt sich, die Hände auf den Knien, vor das Feuer, hält gespannt den Atem an und wartet auf die besondere Farbe dessen, was die eben getan hat, auf das Licht, das gleich aufblitzt.“ „Es war schockierend, ihre Version der Dinge zu lesen. Nein, Tagebücher sind dumm. Tagebücher sind nichts als Lügen. Tagebücher, die sind so selbstherrlich. Aber wir leben in selbstherrlichen Zeiten, und dieses eine Mal will ich meinem Affen Zucker geben. Außerdem: wenn man etwas aufschreibt, geht es weg.“ „Ich war in Amys Zimmer nie in meinem Element, war wie der an Land geworfene Fisch, der unter Wasser getauchte Vogel, als würde, ja genau, John Wayne in ZIMMER MIT AUSSICHT auf Helene Bonham Carter zugehen: er stößt gegen die Möbel und zerbricht das Geschirr im Esszimmer, seine Arme und Beine sind einfach zu lang; sein Stetson streift ein Bild und danach hängt es schief.“ „Bei Amy war Zorn ein Zustand der Wortlosigkeit, der Null-Kommunikation. Sie verschloss ihr Gesicht wie eine Steintür und richtete fast einen ganzen Monat lang mein Wort an mich. Sehr wirklich. Sie war lächerlich. Herablassend und lächerlich. Herablassend und lächerlich und so clever, dass sie dumm war.“