Empfehlungen basierend auf "Von dir will ich nicht lassen Psalmen und Gebete für unsere Zeit"

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von Simone Lappert

die zeit ist reifer als juliaprikosen, ihr kern schmeckt bitter und geht schon lange jeden mund etwas an.

von undefined Catull

Catull lebte in einer Zeit des Übergangs (etwa 84-54 v. Chr.), am Ende der römischen Republik. Er stand unter dem Einfluss hellenistischer Dichtung, aber trotz mannigfacher inhaltlicher und formaler Anklänge ist seine charakteristische Individualität, sein respektlos-zarter, »moderner« Ton in allen bedeutenden Gedichten vernehmbar. Und es ist kein Wunder, dass er in der europäischen Literatur viele (heimliche) Nachahmer fand - und seit über 2000 Jahren immer wieder neue (junge) Leser. Sprachen: Deutsch, Latein

von Jan Ulenbrook

Die kürzeste Gedichtform von Weltrang – das ist das klassische Haiku. Das Ziel dieser Dichtung: einen Moment so in Worte zu fassen, dass trotz der Knappheit des sprachlichen Ausdrucks dessen Weltgehalt fassbar wird. Diese Auswahl, gegliedert in die Themen Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter, führt in Gärten mit blühenden Kirschbäumen, über taubedeckte Wiesen im Morgengrauen und auf schneebedeckte Bergpässe, die in der Wintersonne glitzern. Ein poetischer Gang durch die Jahreszeiten.

von Jules Renard

»Manche Leute sind so langweilig, dass man mit ihnen in fünf Minuten einen ganzen Tag verliert«, notierte Jules Renard in seinem Tagebuch, das als sein literarisches Hauptwerk gilt. 46 Jahre alt ist der Dichter, Schriftsteller und gefürchtete Kritiker der Jahrhundertwende geworden, in seinem kurzen Leben hat er 54 Tagebücher gefüllt: Alltagsbeobachtungen und literarische Miniaturen, Gedankensplitter und Aphorismen, moralische Reflexionen und Naturbeschreibungen, die scheinbar unverbunden nebeneinander stehen. Mit spitzer Feder schreibt Renard über seine Zeitgenossen und die künstlerisch-literarischen Pariser Kreise, in denen er sich bewegt. Mal witzig, mal melancholisch - immer scharfsinnig. Die geistreichsten Notate hat Nikolaus Heidelbach für diesen Band zusammengestellt und illustriert.

von Madeleine Hold, Jill Graf

"Sie wirkte immer schon abwesend, irgendwie fehl am Platz. Und vom allerersten Moment an wolltest du sie lesen - ihre Gedanken. Du weißt nicht, was für ein Glück du hast, dass du es nie konntest. Denn keinen einzigen Moment lang hättest du das Chaos in ihr verstanden." Gedichte, Gedanken und Poetry Slams aus den Federn von Jill Graf und Madeleine Hold.

von Johann Wolfgang Goethe

Das Wesentliche der Goetheschen Lyrik, philologisch zuverlässig, wohlkommentiert und ansprechend dargeboten. Im Lauf seines Lebens hat Goethe mehr als dreitausend Gedichte geschrieben, scheinbar leicht verständliche, aber auch solche von höchster sprachlicher und metaphorischer Komplexität, Gedichte in liedhaften Strophenformen, in strengen antiken Metren oder auch reimlose Lyrik. Mit diesem in Umfang und Bedeutung außergewöhnlichen lyrischen Werk hat er das deutschsprachige Gedicht der Neuzeit erst eigentlich geschaffen. Für diese Edition wurden 365 Gedichte ausgewählt. Alle bekannten, beliebten, interessanten, gesuchten Gedichte sind enthalten - und wer will, kann ein ganzes Jahr lang seinen Tag mit einem anderen Goethe-Gedicht beginnen oder beschließen. Die Texte werden jeweils in der Fassung ihrer ersten Veröffentlichung geboten. Der Kommentar berichtet über Entstehung und Druckgeschichte, bietet wichtige inhaltliche Varianten späterer Überarbeitungen sowie Wort- und Sacherklärungen. Literaturhinweise und ein Nachwort runden diese neue Ausgabe ab.

von von Joseph Eichendorff

Der Band bietet eine breite Auswahl aus Eichendorffs umfangreichem lyrischen Werk, von den liedhaften, vielfach vertonten Gedichten bis hin zu den kunstvollen Sonetten und Gedichten aus autobiographischem Anlass. Ein Nachwort und ein Kommentar, der über Entstehung, Vorbilder und Rezeption informiert, ergänzen die Ausgabe.

von Erich Fried

von Dietrich Fischer-Dieskau, George Bird, Richard Stokes

(Limelight). This new translation of the original texts of over 750 songs allows the reader to follow, line by line, the English directly opposite the German. "Will no doubt become the standard lieder-resource for the English-speaking world..." Choice

von Georg Trakl

I Gedichte II Sebastian im Traum III Veröffentlichungen im »Brenner« 1914/15 IV Nachlaß Sammlung 1909 Auswahl Gedichte 1909-1912 Auswahl J3.3Gedichte 1912- 1914 Doppelfassungen zu Teil I- III Auswahl Gedichtkomplexe Dramenfragment (1914) V Entwürfe Auswahl VI Briefe Auswahl Anhang Zu dieser Ausgabe Zum kritischen Apparat Daten zu Leben und Werk Georg Trakls Nachwort Bibliographie Register der Briefempfänger Gedichtüberschriften und -anfänge Inhalt