Empfehlungen basierend auf "Von der Pampelmuse geküßt. Gedichte, Prosa, Szenen"
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von Else Lasker-Schüler
Gottfried Benn nannte sie »die größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte«. Ihre Gedichte beschwören in üppiger, prunkvoller und zugleich zarter Sprache die Poetisierung des Lebens in sich verdunkelnder Zeit. Die jüdischen und orientalischen Phantasien, ihre Masken und Rollen als Prinz Jussuf von Theben, Tino von Bagdad oder der ›Malik‹ haben jedoch nie ihre Klarsicht getrübt, bis hin zum letzten berühmten Gedichtband »Mein blaues Klavier«, 1943 im Jerusalemer Exil erschienen. Die vorliegende Edition stellt das lyrische Gesamtwerk Lasker-Schülers vollständig und in chronologischer Ordnung vor. Jedem Gedicht werden detailreiche Informationen beigegeben: über den (auto)biographischen Hintergrund der mit der Bohème und dem Berliner Kulturbetrieb der Weimarer Zeit vernetzten Dichterin wie auch zum breiten Anspielungshorizont der jüdischen Tradition. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin
von Holm-Uwe Burgemann, Tanasgol Sabbagh, Heike Geißler, Enis Maci, Eva von Redecker, Moshtari Hilal, Sinthujan Varatharajah, Judith Schalansky
»Es ist möglich, liebe Leserin, die du dieses Buch zum ersten Mal beginnst, schreibe ich, bevor ich hier anfange, sich die Welt als eine gläserne Vase vorzustellen, für die es zwei Zustände gibt: zuerst den intakten, in der sie noch Blumen hält und in dem sich das durch sie hindurchgehende Licht sanft zum Regenbogen bricht; und dann jenen zersprengten, in dem Scherben den Boden übersäen wie die Überreste kleiner Muscheln den Strand. Eine Literatur, die aus der Geschichte kommt, um unsere Gegenwart zu beschreiben, müsste beantworten, was hier geschehen ist. Ihre Aufgabe bestünde in einer Scherbenlese; während es nun in deinen Händen liegt, die Scherben neu zusammenzusetzen.« Denn wohin wir in diesen Tagen auch schauen, die Verhältnisse sind längst ermattet. Die Vase, die eben noch Blumen hielt, ist nicht mehr, das Licht hat sich zerstreut. Beständig scheinen wir unter dem Eindruck jener endlosen Krise zu leben, die mit dem Anthropozän gleichbedeutend geworden ist: Der Mensch leidet unter seiner eigenen Gegenwart. Und doch erzählen die Neuen Erschöpfungsgeschichten nicht zuerst von jener planetaren, moralischen oder seelischen Erschöpfung, die wir landläufig damit verbinden. Sie handeln davon, was es braucht, um zu erzählen von dieser Welt, die nicht mehr ist, was sie nie war und niemals jemals sein wird. Dieses Buch entstand anlässlich von TEXT MATTERS. MATTERS OF TEXT, einem Literaturfestival, das ein Mal im Jahr von PRÄPOSITION und dem Klingspor Museum in Offenbach am Main veranstaltet wird. Das Format, der Farbraum, die Materialität und die strenge Mittelachse seiner Texte erinnern an Taschenbibel und ästhetisches Manifest gleichermaßen. So hinterlassen uns die Neuen Erschöpfungsgeschichten nicht nur eine melancholische Beschreibung dieser unruhigen Zeit, sondern auch eine hoffnungmach- ende Aussicht: »Man wird daraus einmal alle Konsequenzen ziehen.« 224 Seiten, 12 x 18 cm fadengeheftete Klappenbroschur Salzer EOS blauweiß 1,75-fach 90 g/m² Peyer Peydur Feinleinen 220 g/m² Sonderfarben Pantone Neon-Orange und Bronze-Metallic Artwork: Ruth Roxane Eckrich Custom Type Design: Laucke Siebein Schriften: Oracle Triple (ABC Dinamo), Shinka Mono (Aeiou Tools)
von Hannes Wader
Zwischen Politik und Poesie: Ein bewegendes Zeitzeugnis der Bundesrepublik – 80. Geburtstag im Juni 2022„Trotz alledem“: Hannes Waders Lebensgeschichte ist Arbeiterlied, Folksong und großer deutscher Gesellschaftsroman zugleich, geschrieben vom legendären Songwriter selbst. Kraftvoll, berührend, episch und poetisch wie in seinen Liedern erzählt Hannes Wader, was ihn und seine Musik geprägt hat: Nachkriegszeit auf dem Land, 68er-Jahre in Berlin, Deutscher Herbst, Friedensbewegung, der Kampf für eine gerechtere Welt und der Abschied von Illusionen. Ein Leben unter Frauen und Künstlern, mit Hunden und Pferden, Georges Brassens und Bob Dylan. Dieses Buch ist durch und durch Wader: direkt und aufrichtig, humorvoll, sarkastisch und nachdenklich-kritisch, voller Achtung für alle, die von einer besseren Welt träumen und für sie handeln.Eine CD mit Live-Musik und Lesung aus dem Buch, »Poetenweg«, ist bei Stockfisch Records erhältlich.Ausstattung: mit zahlreichen Abb. aus Privatbesitz
von Klaus Dohnanyi
Die schönsten deutschen Gedichte aus acht Jahrhunderten, in wunderschöner bibliophiler Neuausstattung.In »Gedichte fürs Gedächtnis« versammelt die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Ulla Hahn gut einhundert Gedichte aus acht Jahrhunderten, ausgewählt speziell zum Auswendiglernen. Die Auswahl schließt nicht nur Höhepunkte deutscher Dichtung ein, sondern auch vergessene Kostbarkeiten. Von den Klassikern bis in unsere Zeit reicht die Sammlung aller Genres, Lieder und Balladen, Sonette, Gedankenlyrik und Meditationen, die die Leserinnen und Leser nicht nur erfreuen, sondern auch verlocken soll, ihre Freude am Gedicht mit anderen zu teilen.Enthalten sind Gedichte von: Ingeborg Bachmann - Gottfried Benn - Dietrich Bonhoeffer - Bertolt Brecht - Clemens Brentano - Paul Celan - Matthias Claudius - Simon Dach - Annette von Droste-Hülshoff - Joseph von Eichendorff - Paul Fleming - Theodor Fontane - Stefan George - Paul Gerhardt - Johann Wolfgang von Goethe - Franz Grillparzer - Andreas Gryphius - Albrecht Haushofer - Friedrich Hebbel - Heinrich Heine - Hermann Hesse - Friedrich Hölderlin - Hugo von Hofmannsthal - Erich Kästner - Gottfried Keller - Getrud Kolmar - Else Lasker-Schüler - Nikolaus Lenau - Gotthold Ephraim Lessing - Friedrich von Logau - Conrad Ferdinand Meyer - Eduard Mörike - Wilhelm Müller - Friedrich Nietzsche - Novalis - August von Platen - Prediger Salomo - Rainer Maria Rilke - Friedrich Rückert - Nelly Sachs - Friedrich Schiller - Theodor Storm - Georg Trakl - Ludwig Uhland - Walther von der Vogelweide
von Dorothy Parker
Dorothy Parker verkörpert alles, was man gemeinhin mit New York in Verbindung bringt: Rastlosigkeit und Moderne, Esprit und Erfolg, aber auch Härte, Grausamkeit und Einsamkeit. Dorothy Parker ist die New Yorker Schriftstellerin schlechthin.Dorothy Parkers Gedichte sind stets ein Zusammenspiel aus Witz und Melancholie, aus Trauer und Scherz, aus Pathos und Spott. Ebenso wie ihre Erzählungen zeichnet sich ihre Lyrik durch einen charakteristischen Mix aus Selbstmitleid und Zynismus aus. Ein Abgleiten in Kitsch vermeidet sie durch Schnoddrigkeit und Ironie.
von Gottfried Benn
Von den expressionistischen Morgue-Gedichten bis zur späten Lyrik der fünfziger Jahre enthält der Band einen repräsentativen Querschnitt durch Gottfried Benns lyrisches Werk, ergänzt durch den berühmten Vortrag von 1955: Soll die Dichtung das Leben bessern? Morgue: I Kleine Aster - II Schöne Jugend - III Kreislauf - IV Negerbraut - V Requiem - Blinddarm - Mann und Frau gehen durch die Krebsbaracke - Nachtcafé - D-Zug - Untergrundbahn - Drohungen - Hier ist kein Trost - Finish I-IV - Gesänge I-II, Da fiel uns Ikarus - Pastorensohn Karyatide - Aufblick - Kretische Vase - O Nacht-: - Durchs Erlenholz kam sie entlang gestrichen - Das Plakat - Das Instrument - Notturno - Ball - O Geist - Synthese - Prolog 1920 - Strand - Innerlich I-IV - Curettage - Das späte Ich I-III - Prolog - Schutt - Chaos - Nebel - Die Dänin I-II - Wer bist du - Entwurzelungen - Selbsterreger - Der Sänger - Erst wenn - Schleierkraut - Dunkler - Jena - Trunkene Flut - Osterinsel - Sieh die Sterne, die Fänge - Du mußt dir alles geben - Durch jede Stunde - Wo keine Träne fällt - Einst - Widmung: - Am Brückenwehr I-IV - Dein ist - Träume, Träume - Das Ganze - Astern - Doppelkonzert - Dann gliedern sich die Laute - Verse - Ein Wort - Überblickt man die Jahre - Nasse Zäune - Chopin - Clemenceau - September I-II - 1886 - Kleines süsses Gesicht - Statische Gedichte - Orpheus´ Tod - Quartär I-III - Turin II - Epilog I-V - Restaurant - Fragmente - Satzbau - Reisen - Stilleben - Die Gitter - Außenminister - Viele Herbste - Nur zwei Dinge - Jener - "Der Broadway singt und tanzt" - Teils-teils - Das sind doch Menschen - In einer Nacht - Impromptu - Nur noch flüchtig alles - Worte - Kommt - Gedicht - Menschen getroffen - Soll die Dichtung das Leben bessern?
von Emily , 1830-1886 Dickinson
Emily Dickinson ; Ausgewählt Und übersetzt Von Uda Strätling Includes Bibliographical References (p. 405-408) And Index.
von Selma Meerbaum-Eisinger
58 Gedichte (darunter sechs Übersetzungen) enthielt ihr handschriftlich überliefertes Album mit dem Titel »Blütenlese«, als Selma Meerbaum-Eisinger am 16. Dezember 1942 mit achtzehn Jahren am Flecktyphus im Arbeitslager Michailowka am Bug starb, wohin sie mit ihrer Familie und einem Großteil der jüdischen Bevölkerung ihrer Heimatstadt Czernowitz im Zuge der Räumung des Ghettos im Juni 1942 deportiert worden war. Als Dokument für das Verbrechen der Shoa bezeugen diese Gedichte dennoch die Unauslöschlichkeit eines Individuums, sind frühe Werke einer offenkundig zur Dichtung Begabten. Neu ediert nach der Tel Aviver Ausgabe und mit einem ausführlichen Nachwort versehen von Markus May, der das Werk u.a. in den Kontext der Lyrik der Bukowina stellt.