Empfehlungen basierend auf "Von der Pampelmuse geküßt. Gedichte, Prosa, Szenen"
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von Julia Engelmann
Seit ihrem Internethit »One Day« fängt Julia Engelmann das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein und begeistert ein Millionenpublikum. Ihre berührenden Zeilen über das Leben, die Liebe und die Suche nach dem Glück gehen direkt ins Herz. Dieser Band versammelt die schönsten Gedichte aus ihren ersten sechs Poetry-Büchern und beinhaltet sechs ganz neue Texte. Hits wie »Grapefruit«, »Keine Ahnung, ob das Liebe ist« und »One Day« schenken Hoffnung. Und mitreißend macht Julia Engelmann uns allen Mut, unsere Träume zu verwirklichen und das Leben mit Konfetti zu feiern.
von Selma Meerbaum-Eisinger
Nur wenige Dutzend Gedichte sind von Selma Meerbaum-Eisinger handschriftlich in ihrem Album »Blütenlese« überliefert. Was das jüdische Mädchen aus Czernowitz bedichtete, war die Liebe zu einem jungen Mann. Herausgekommen ist nicht weniger als ein Stück Weltliteratur. »Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so bedroht«, urteilte Hilde Domin. Unter ihr letztes Gedicht schrieb Selma Meerbaum-Eisinger: »Ich habe keine Zeit gehabt zuendezuschreiben«. Sie starb 1942 im Alter von 18 Jahren im Arbeitslager Michailowka am Bug an Typhus.
von Mascha Kaléko
Mascha Kaléko ist eine Klassikerin der Neuen Sachlichkeit, eine der wirklich wenigen, die auf Deutsch Dichtkunst, Stil und Witz verbinden.
von Jörg Fauser
»Nicht jeder Autor taugt dafür, dass man sich noch einmal und mit zeitlichem Abstand seine Texte vornimmt. Bei Fauser lohnt es sich.« (Jürgen Ploog)
von Jan Ulenbrook
Die kürzeste Gedichtform von Weltrang – das ist das klassische Haiku. Das Ziel dieser Dichtung: einen Moment so in Worte zu fassen, dass trotz der Knappheit des sprachlichen Ausdrucks dessen Weltgehalt fassbar wird. Diese Auswahl, gegliedert in die Themen Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter, führt in Gärten mit blühenden Kirschbäumen, über taubedeckte Wiesen im Morgengrauen und auf schneebedeckte Bergpässe, die in der Wintersonne glitzern. Ein poetischer Gang durch die Jahreszeiten.
von Dilek Mayatürk
Dilek Mayatürk ist eine neue weibliche Stimme in der türkischsprachigen Lyrik – stark, verletzlich, wütend. „An unser Herz werden wir uns erst dann erinnern, / Wenn es aufhört zu schlagen“. Die Gedichte von Dilek Mayatürk sind Aufforderungen, nicht in Coolness zu erstarren. In ihren Texten fließt rotes Blut, manche pochen vor Schmerz, Wut und Liebe – ungebrochen und ungeschützt, aber in Worten gebändigt. Trennung, Verlust, die eigene Herkunft werden hier verhandelt, aber auch das aktuelle politische Geschehen in der Türkei, mit all seinen Implikationen für die eigene Biographie.
von Dorothy Parker
Dorothy Parker verkörpert alles, was man gemeinhin mit New York in Verbindung bringt: Rastlosigkeit und Moderne, Esprit und Erfolg, aber auch Härte, Grausamkeit und Einsamkeit. Dorothy Parker ist die New Yorker Schriftstellerin schlechthin. Dorothy Parkers Gedichte sind stets ein Zusammenspiel aus Witz und Melancholie, aus Trauer und Scherz, aus Pathos und Spott. Ebenso wie ihre Erzählungen zeichnet sich ihre Lyrik durch einen charakteristischen Mix aus Selbstmitleid und Zynismus aus. Ein Abgleiten in Kitsch vermeidet sie durch Schnoddrigkeit und Ironie.
von Rainer Maria Rilke
»Ich lese jeden Tag Rilkes Briefe an einen jungen Dichter. Im Grunde meines Herzens bin ich wie er.« Lady Gaga
von Fernando Pessoa
Pessoa bettet das Nichts des Lebens immer wieder in Gedichte, die berauschend und gefährlich sind wie Wein.