Empfehlungen basierend auf "Vom Ende der Einsamkeit. Königs Erläuterungen Textanalyse und Interpretation mit ausführlicher Inhaltsangabe und Abituraufgaben mit Lösungen"

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von Marc Aurel

Marc Aurels »Selbstbetrachtungen« sind als wichtiges Werk der Stoa zentral im Philosophiestudium. Gernot Krapingers Neuübersetzung in zeitgemäßer Sprache ist mit reichen Erläuterungen versehen, die Traditionen in der antiken Philosophie sowie Querbezüge aufzeigen. Dazu werden Begriffe und die genannten Personen erklärt, es gibt einen Stammbaum und ein Nachwort zum Autor sowie zu Entstehungskontext und Wirkung seines einflussreichen Werkes.

von Martin Heidegger

»Was heißt Denken?« versammelt Heideggers berühmte Vorlesungen zum Thema aus den Jahren 1951 und 1952. Warum denken wir noch nicht? »Das Bedenklichste ist, das wir noch nicht denken«. Denn in das, »was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen«. Heidegger lagen von seinen Werken besonders diese Vorlesungen am Herzen.

von Lukas Bärfuss

Wenn Lukas Bärfuss über die großen Begriffe nachdenkt: Freiheit, Lüge, Raum, Zeit, »Wo bin ich hier?«, dann geschieht das nie im im luftleeren Raum der Abstraktion. Immer erzählt er Geschichten. Er ist neugierig auf die Welt, auf das Kleine und auf das Große. Vor allem wendet er den Blick auf die Menschen, auf die Beziehungen zwischen ihnen: in der Liebe, der Arbeit, der Politik, in der Kunst.

von Karl Marx

Eine schallende Ohrfeige für die etablierte Lehrstuhl-Philosophie ihrer Zeit: 1845/46 veröffentlicht, bekämpfen Marx und Engels in ihrem Werk die Weltabgewandtheit etwa der Junghegelianer und schaffen so eines der großen Werke des historischen Materialismus. Es müsse nun endlich um den »praktischen Umsturz der realen gesellschaftlichen Verhältnisse gehen, aus denen diese idealistischen Flausen« hervorgegangen seien. Der Grundgedanke der Schrift ist dabei ebenso einfach wie bestrickend: Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein. Das extrem einflussreiche Werk, dessen zentrale Passagen in dieser knappen Auswahl geboten werden, hilft bis heute, der Realitätsflucht in den Elfenbeinturm entgegenzuwirken.

von Bertrand Russell

Der Philosoph, Sozialkritiker und Nobelpreisträger Bertrand Russell behandelt in 15 Aufsätzen und Glossen eine Vielfalt an Themen. Das Spektrum reicht von den Vorteilen des Müßiggangs über soziale Aspekte der Architektur, 'unnützes Wissen', die Licht- und Schattenseiten von Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus bis zu der Frage 'Was ist die Seele?' oder das Verhältnis von Menschen und Insekten. Obwohl diese Betrachtungen erstmals 1957 erschienen, sind sie doch von überraschender Aktualität, etwa bezüglich des globalen Kapitalismus, Fragen der Erziehung oder des Verhältnisses von Arbeit und Freizeit. Mit Witz und Scharfsinn argumentiert Russell für die Notwendigkeit einer geistigen Unvoreingenommenheit und die Bereitschaft, dogmatische Auffassungen immer wieder kritisch zu hinterfragen.

von Arthur Schopenhauer, Ludger Lütkehaus

The World as Will and Representation (Die Welt als Wille und Vorstellung) is the central work of the German philosopher Arthur Schopenhauer.

von Epiktet

Freiheit war das Schlüsselwort seines Lebens. Da äußere Freiheit ihm als Sklaven verwehrt war, suchte Epiktet sie in seinem Inneren. Sich von äußeren Dingen zu lösen, darin sah er den Weg zu wahrer Freiheit. Im Handbüchlein sind seine Maximen für ein gutes Leben festgehalten. Kurt Steinmann hat den Text aus dem Griechischen übersetzt.

von Dorothee Sölle

Die Religion des 3. Jahrtausends wird mystisch sein oder absterben. Eine "demokratisierte Mystik" vor einem nichtreligiösen Hintergrund baut auf Erfahrungen auf, scheut aber vor Reflexion und klärender Aufarbeitung der Tradition nicht zurück. Natur, Erotik, Leiden, Gemeinschaft und Freude sind "Orte" mystischer Erfahrung. So gesehen sind wir alle Mystiker! Mystik im Sinne von "Sehnsucht nach Gott" hat es zu allen Zeiten und in allen Kulturen gegeben. Aber noch nie war der eigene Weg zu Spiritualität wichtiger als angesichts des um sich greifenden geistlosen Materialismus unserer Tage. Mystik ist als das antiautoritäre Element in jeder Religion zu verstehen. Sie führt zur Gemeinschaft von Freigeistern und damit in den Widerstand. Dorothee Sölle, die weltweit bekannte, umstrittene und unbequeme Theologin, stellt sich die Weltreligionen als Kreis vor, der sein Zentrum im Geheimnis der Welt hat. Die Anhänger der verschiedensten Religionen werden angezogen von diesem X im Herzen der Welt, dem sie Namen wie Allah, die Urmutter, der Ewige, Nirwana, das Unerforschliche gegeben haben. Aber nicht Begriffe erscheinen Dorothee Sölle wichtig, sondern wie und inwieweit es gelingt, zum Zentrum des Kreises vorzudringen, in dem die Unterschiede in religiösen Zugängen immer unwichtiger werden. Wie nah sind wir letztlich dem Unnennbaren? ist die Frage - sehr im Gegensatz zu konfessioneller Orthodoxie. "Fundamentalismus" so argumentierte Dorothee Sölle, "hält nur davon ab, Wege ins Zentrum zu finden." Wie diese Wege in den drei Hochreligionen unseres Kulturkreises ausgesehen haben, welche Dimensionen mystischer Frömmigkeit erreicht worden sind und wo die Chancen für uns liegen, wird in diesem einzigartigen Werk deutlich. Es ist das Ergebnis jahrzehntelanger persönlicher Erfahrung, aber auch einer umfassenden Lehrtätigkeit in der Alten wie in der Neuen Welt.

von Anicius Manlius Severinus Boethius

Rare Book

von Umberto Eco

Dall'antichità classica ai giorni nostri si sono susseguite molteplici filosofie del segno e dell'interpretazione, talvolta alternative, talvolta complementari, sensibili per lo più a questioni tra loro molto differenti, specchio dei tempi.L'autore ne ha scritto negli ultimi decenni e qui ne presenta una silloge, aggiornando e riadattando per questa raccolta i testi scritti in occasioni precedenti. Si va da un'ampia ricerca (che parte da Aristotele e arriva all'odierna intelligenza artificiale) su due rappresentazioni della nostra conoscenza, esemplificate nei due modelli dell'albero e del labirinto, a due studi che seguono la vicenda della metafora da Aristotele al Medioevo. Da uno studio che verte su come i medievali classificavano il latrato canino e gli altri suoni animali, alla rilettura del caotico commento di Beato di Liebana all'Apocalisse. Dagli studi sulle tecniche medievali di falsificazione, a un excursus sulla storia dell' ars combinatoria da Lullo a Pico della Mirandola. Dalla ricerca secolare di una lingua perfetta alla semiotica implicita nei Promessi sposi , fino ad arrivare a una serie di studi su Kant, Peirce, Croce, le teorie semantiche di Bréal e un confronto polemico col "pensiero debole".Quello che l’autore ci propone è dunque, certamente, un libro per studiosi, che però può anche invitare il lettore colto ad alcune esplorazioni nei meandri periferici della storia della filosofia e della semiotica.