Empfehlungen basierend auf "Virginia Woolf"

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von Louisa May Alcott

Diese hochveredelte Schmuckausgabe des Klassikers mit 10 aufwendig gestalteten Extras versetzt die Leserinnen und Leser in die Zeit des Romans und lässt die Geschichte lebendig werden. Eine selbst gestaltete Zeitung, ein Briefumschlag mit Inhalt und nicht zuletzt die zauberhaften Illustrationen der bekannten Künstlerin Marjolein Bastin machen diese Ausgabe zu einem bibliophilen Schmuckstück in jedem Bücherregal. Und darum geht's: Unsichere Zeiten während des Amerikanischen Bürgerkriegs in den 1860er Jahren und vier Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Meg, Jo, Beth und Amy. Während der Vater im Krieg kämpft, müssen die vier Mädchen lernen, sich mit ihrer Mutter allein durchzuschlagen, und stellen dabei fest, dass es für junge Frauen nicht immer einfach ist, sich ihren Platz in der Welt zu erobern. Trotz zahlreicher Hindernisse gehen die Schwestern ihren Weg und werden dabei, jede auf ihre eigene Weise, zu unabhängigen Erwachsenen, die dennoch nie die Bedeutung der Familie aus den Augen verlieren.

von Louisa May Alcott

Kaum ein Buch wurde jemals mit besserer Absicht veröffentlicht als "Kleine Frauen." Gerade weil es nicht "predigt", hat es seinen Weg in die Herzen von Millionen von Lesern gefunden. Ehrliche, kleine Mädchen, die danach streben, gut zu sein und ihre Bürden fröhlich zu tragen, schätzen dieses Buch seit Generationen; es hat ihnen einen besseren Blick für die kleinen Dinge des Lebens gegeben, die so sehr für das wahre Glück zählen; aber die glänzendsten Juwelen in diesem Buch sind die Strahlen der Mutterliebe, die durch es hindurchleuchten. Die Mädchen der Familie March lieben ihre Mutter, machen sie zu ihrer Vertrauten und wenden sich bei jeder Prüfung ihres Lebens an sie; sie ist Gefährtin, Freundin und Lehrerin, und so manches Mädchen und so manche Mutter hat schon ihre Lehren aus den schönen Beispielen gezogen, die diese "Kleinen Frauen" ihnen gegeben haben. Louisa May Alcott hat viele bewegende Geschichten geschrieben, aber "Kleine Frauen" steht an erster Stelle - im Regal und in den Herzen ihrer Bewunderer.

von Virginia Woolf

Virginia Woolfs Klassiker der feministischen Literatur Warum tauchen so wenige Namen von Frauen in der Literaturgeschichte auf? Wenn Shakespeare eine Schwester gehabt hätte, ebenso begabt wie er selbst, was wäre aus ihr geworden? Und was braucht es, damit Frauen schreiben können? Virginia Woolfs Essay ›A Room of One’s Own. Ein Zimmer für sich allein‹ entstand aus zwei 1928 vor Studentinnen in Cambridge gehaltenen Vorträgen und gehört seit Erscheinen zu einem der wichtigsten feminstischen Texte  – und seine Forderungen nach Freiheitsräumen sind noch immer aktuell. In dieser zweisprachigen Ausgabe können Leser*innen nun die rhetorische Brillanz, Poetik und Provokanz von einer der bedeutendsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts in Original und Übersetzung nachvollziehen.

von George Eliot

George Eliots virtuos komponierter Roman »Middlemarch« ist ein Meisterwerk realistischer Literatur: Mit ungeheurer erzählerischer Finesse entwirft er ein ebenso getreues wie dichtes Gesellschafts- und Sittenporträt der englischen Provinz Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei gelingt es Eliot auf spielerisch leichte und geradezu verblüffende Weise, ihren zahlreichen Haupt- und Nebenfiguren Leben einzuhauchen und den zeittypischen Kampf um Selbstbestimmung und soziale Teilhabe hautnah erfahrbar zu machen. Die stoffliche und stilistische Vielfalt von Eliots 1871/72 erschienenem Monumentalroman faszinieren bis heute.

von Vita Sackville-West

Vita Sackville-West (1892–1962) war Teil des berühmten Bloomsbury-Kreises um Virginia Woolf, mit der sie auch eine Beziehung hatte. Sie schrieb seit ihrem 14. Lebensjahr zahlreiche Romane. Unerwartete Leidenschaft gehört zu ihren bekanntesten Büchern. Ab 1930 lebte sie mit ihrem Ehemann auf Sissinghurst Castle in Kent, wo sie zur Expertin der Gartenkunst avancierte.

von Virginia Woolf

A Room of One's Own is considered Virginia Woolf's most powerful feminist essay, justifying the need for women to possess intellectual freedom and financial independence. Based on a lecture given at Girton College, Cambridge, the essay is one of the great feminist polemics, ranging in its themes from Jane Austen and Charlotte Bronte to the silent fate of Shakespeare's gifted (imaginary) sister and the effects of poverty and sexual constraint on female creativity.Virginia Woolf (1882-1941) is regarded as a major twentieth-century author and essayist, a key figure in literary history as a feminist and a modernist, and the centre of 'The Bloomsbury Group'.

von George Eliot

«Middlemarch», der berühmteste Roman von Mary Ann Evans, die unter dem männlichen Pseudonym George Eliot auftrat, um als schreibende Frau wahrgenommen zu werden, gilt bis heute zu Recht als Höhepunkt der englischen Romankunst des 19. Jahrhunderts; seine Mischung aus Realismus, farbiger Personenzeichnung, psychologischer Einfühlung, naturwissenschaftlichem und philosophischem Interesse und historischem und sozialgeschichtlichem Bewusstsein ist unerreicht. Das Buch zeichnet ein lebhaftes Gemälde von den Skurrilitäten der englischen Provinz und ihrer Bewohner. Es ist mit scheinbar leichter Hand geschrieben, in einem Stil, den eine verhaltene, doch stets präsente elegante Ironie prägt, wie sie ähnlich vollendet in der englischen Literatur vielleicht am ehesten Jane Austen ein halbes Jahrhundert vor George Eliot zu Gebote stand. Für Virginia Woolf war es «das herrliche Buch» schlechthin.