Empfehlungen basierend auf "Virginia Woolf, Gesammelte Werke"

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von Virginia Woolf

Virginia Woolf wurde am 25. Januar 1882 als Tochter des Biographen und Literaten Sir Leslie Stephen in London geboren. Zusammen mit ihrem Mann, dem Kritiker Leonard Woolf, gründete sie 1917 den Verlag The Hogarth Press. Ihre Romane stellen sie als Schriftstellerin neben James Joyce und Marcel Proust. Zugleich war sie eine der lebendigsten Essayistinnen ihrer Zeit und hinterließ ein umfangreiches Tagebuch- und Briefwerk. Virginia Woolf nahm sich am 28. März 1941 in dem Fluß Ouse bei Lewes (Sussex) das Leben. Heidi Zerning, geboren 1940 in Berlin, studierte Anglistik, Amerikanistik, Geschichte und Philosophie und ist seit 1990 hauptberuflich als Übersetzerin tätig. Neben Alice Munros Erzählungen hat sie Werke von Virginia Woolf, Truman Capote und Steve Tesich übersetzt. Heidi Zerning verstarb im Oktober 2022 in Berlin.  Klaus Reichert, 1938 geboren, ist Literaturwissenschaftler, Autor, Übersetzer und Herausgeber. Von 1964 bis 1968 war er Lektor in den Verlagen Insel und Suhrkamp, von 1975 bis 2003 war er Professor für Anglistik und Amerikanistik an der Frankfurter Goethe-Universität, 1993 gründete er dort das »Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit«. Von 2002 bis 2011 war er Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Bei S. Fischer erschien zuletzt »Türkische Tagebücher. Reisen in ein unentdecktes Land« (2011) und »Wolkendienst. Figuren des Flüchtigen« (2016). Margarete Stokowski wurde 1986 in Polen geboren und lebt seit 1988 in Berlin. Sie studierte Philosophie und Sozialwissenschaften und schreibt als freie Autorin unter anderem für Spiegel Online und die taz. Ihr Debüt ›Untenrum frei‹ ist ein Standardwerk des modernen Feminismus.

von George Eliot

George Eliots virtuos komponierter Roman »Middlemarch« ist ein Meisterwerk realistischer Literatur: Mit ungeheurer erzählerischer Finesse entwirft er ein ebenso getreues wie dichtes Gesellschafts- und Sittenporträt der englischen Provinz Ende des 19. Jahrhunderts. Dabei gelingt es Eliot auf spielerisch leichte und geradezu verblüffende Weise, ihren zahlreichen Haupt- und Nebenfiguren Leben einzuhauchen und den zeittypischen Kampf um Selbstbestimmung und soziale Teilhabe hautnah erfahrbar zu machen. Die stoffliche und stilistische Vielfalt von Eliots 1871/72 erschienenem Monumentalroman faszinieren bis heute.

von Louisa May Alcott

Illustrierte Fassung „little Women – Kleine Frauen“ Ist Ein Roman Der Amerikanischen Autorin Louisa May Alcott (1832-1888), Der Ursprünglich In Zwei Bänden 1868 Und 1869 Veröffentlicht Wurde. Die Geschichte Erzählt Das Leben Der Vier March-schwestern - Meg, Jo, Betty Und Amy - Und Beschreibt Ihren Übergang Von Der Kindheit Zur Frau. Sie Basiert Lose Auf Dem Leben Der Autorin Und Ihrer Drei Schwestern. „little Women“ War Ein Sofortiger Erfolg, Sowohl Beim Publikum Als Auch Bei Kritikern. Das Buch Wurde Häufig Für Bühne Und Leinwand Adaptiert. Margarete, Die älteste Der Vier Schwestern, War Sechzehn Und Sehr Hübsch; Rundlich Und Zart, Mit Großen Augen, Einer Fülle Weichen, Braunen Haars, Einem Lieblichen Mund Und Feinen Weißen Händen, Auf Die Sie Nicht Wenig Stolz War. Die Fünfzehnjährige Jo War Groß, Mager, Braun Und Erinnerte An Ein Junges Füllen, Da Sie Nie Recht Wusste, Was Sie Mit Ihren Langen Gliedern Anfangen Sollte, Die Ihr Sehr Im Wege Waren. Sie Hatte Einen Entschlossenen Mund, Eine Drollige Nase Und Graue, Scharfblickende Augen, Die Alles Zugleich Zu Sehen Schienen Und Abwechselnd Wild, Spaßhaft Oder Nachdenklich Blicken Konnten. Ihr Langes, Reiches Haar War Ihre Einzige Schönheit, Doch Trug Sie Es Gewöhnlich In Einem Netz, Damit Es Ihr Nicht Beschwerlich Falle. Außerdem Besaß Jo Runde Schultern, Große Hände Und Füße, Eine Nichtachtung Für Ihre äußere Erscheinung Und Jenes Unschöne Wesen Eines Gegen Seinen Willen Zur Frauengestalt Aufgeschossenen Kindes. Elisabeth, Oder Betty, Wie Sie Von Jedermann Genannt Wurde, War Ein Rosiges, Weichhaariges, Helläugiges Mädchen Mit Einem Schüchternen Benehmen, Einem Furchtsamen Stimmchen Und Einem Friedvollen Gesichtsausdruck, Der Nur Selten Gestört Wurde. Ihr Vater Nannte Sie Sein »kindchen Stillvergnügt«, Und Der Name Passte Sehr Gut Für Sie, Denn Sie Schien In Einer Ihr Eigenen Glücklichen Welt Zu Leben, Aus Der Sie Nur Heraustrat, Um Mit Wenigen, Die Sie Liebte Und Denen Sie Vertraute, Zu Verkehren. Amy, Obschon Die Jüngste, War Ein Sehr Wichtiges Persönchen, Wenigstens Nach Ihrer Eigenen Meinung. Eine Wahre Schneejungfrau, Mit Blauen Augen, Gelbem, über Die Schultern Fallendem Lockenhaar Und Der Haltung Einer Selbstbewussten Jungen Dame. Null Papier Verlag Www.null-papier.de

von Melanie Walz, Kristian Wachinger George Eliot

"Middlemarch", der berühmteste Roman von Mary Ann Evans, die unter dem männlichen Pseudonym George Eliot auftrat, um als schreibende Frau wahrgenommen zu werden, gilt bis heute zu Recht als Höhepunkt englischer Romankunst des 19. Jahrhunderts; seine Mischung aus Realismus, farbiger Personenzeichnung, psychologischer Einfühlung, naturwissenschaftlichem und philosophischem Interesse und historischem und sozialgeschichtlichem Bewusstsein ist unerreicht. Das Buch zeichnet ein lebhaftes Gemälde von den Skurrilitäten der englischen Provinz und ihrer Bewohner. Es ist mit scheinbar leichter Hand geschrieben, in einem Stil, den eine verhaltene, doch stets präsente elegante Ironie prägt, wie sie ähnlich vollendet in der englischen Literatur vielleicht am ehesten Jane Austen ein halbes Jahrhundert vor George Eliot zu Gebote stand. Für Virginia Woolf war es "das herrliche Buch" schlechthin.

von Louisa May Alcott

Teil I und II des amerikanischen Klassikers in edler Schmuckausgabe mit Goldprägung. Neuengland in den 1860er-Jahren: Die Schwestern Meg, Jo, Betty und Amy halten eng zusammen, denn ihr Vater ist als Pastor im amerikanischen Bürgerkrieg, und finanziell ist die Familie nicht auf Rosen gebettet. Die vier so ganz verschiedenen Mädchen durchleben ihre Jugend mit allem, was sie ihnen bietet und zumutet – Nachbarjungs und Moralapostel, Theatergänge und Sonntagsschule, Glück und Leid. »Little Women« erzählt von den verschlungenen Wegen, auf denen die vier jungen Frauen ihren Platz in der Welt erobern.Einzigartig: Band I und II als SchmuckausgabeIntelligente und humorvolle Lektüre über und für starke junge FrauenVier Mädchen behaupten sich im 19. Jahrhundert und zeigen: Es ist immer möglich, seinen Weg zu gehen

von Vita Sackville-West

Vita Sackville-West (1892–1962) war Teil des berühmten Bloomsbury-Kreises um Virginia Woolf, mit der sie auch eine Beziehung hatte. Sie schrieb seit ihrem 14. Lebensjahr zahlreiche Romane. Unerwartete Leidenschaft gehört zu ihren bekanntesten Büchern. Ab 1930 lebte sie mit ihrem Ehemann auf Sissinghurst Castle in Kent, wo sie zur Expertin der Gartenkunst avancierte.

von Virginia Woolf

A Room of One's Own is considered Virginia Woolf's most powerful feminist essay, justifying the need for women to possess intellectual freedom and financial independence. Based on a lecture given at Girton College, Cambridge, the essay is one of the great feminist polemics, ranging in its themes from Jane Austen and Charlotte Bronte to the silent fate of Shakespeare's gifted (imaginary) sister and the effects of poverty and sexual constraint on female creativity.Virginia Woolf (1882-1941) is regarded as a major twentieth-century author and essayist, a key figure in literary history as a feminist and a modernist, and the centre of 'The Bloomsbury Group'.

von George Eliot

«Middlemarch», der berühmteste Roman von Mary Ann Evans, die unter dem männlichen Pseudonym George Eliot auftrat, um als schreibende Frau wahrgenommen zu werden, gilt bis heute zu Recht als Höhepunkt der englischen Romankunst des 19. Jahrhunderts; seine Mischung aus Realismus, farbiger Personenzeichnung, psychologischer Einfühlung, naturwissenschaftlichem und philosophischem Interesse und historischem und sozialgeschichtlichem Bewusstsein ist unerreicht. Das Buch zeichnet ein lebhaftes Gemälde von den Skurrilitäten der englischen Provinz und ihrer Bewohner. Es ist mit scheinbar leichter Hand geschrieben, in einem Stil, den eine verhaltene, doch stets präsente elegante Ironie prägt, wie sie ähnlich vollendet in der englischen Literatur vielleicht am ehesten Jane Austen ein halbes Jahrhundert vor George Eliot zu Gebote stand. Für Virginia Woolf war es «das herrliche Buch» schlechthin.