4.0

Verlorenes Herz

von Vanessa Le, Tamara Reisinger

Format:Hardcover
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Ihre Berührung kann töten. Sein Geheimnis könnte sie beide das Leben kosten.Von ihren Vorfahren hat Nhika die Fähigkeit geerbt, Körper mit nur einer Berührung zu manipulieren – magische Heilkräfte, zumindest im Glauben ihres Heimatlandes. Doch Nhikas Volk wurde ausgerottet, und im technokratischen Stadtstaat Theumas sind Menschen wie sie als brutale Mörder verschrien und gefürchtet. Als Nhika im Geheimen versucht, einer kranken Frau zu helfen, wird sie erwischt und an die Meistbietenden versteigert: die Aristokratenfamilie Congmi, deren Oberhaupt kürzlich ermordet wurde. Ein mächtiger Mann ist tot, und der einzige Zeuge liegt im Koma – plötzlich sind Nhikas Fähigkeiten gefragt. Während sie unfreiwillig immer tiefer in die Mordermittlungen hineingezogen wird, begegnet ihr ständig der mysteriöse Arztgehilfe Ven Kochin. Nhika weiß, dass sie niemandem vertrauen darf, doch sie braucht Hilfe, denn eins wird ihr schnell klar: Falls sie scheitert, steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel.

Science-Fiction & Fantasy
432 SeitenHardcover
Erschienen an: September 10, 2025

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Aktuelle Rezensionen(2)

4.0(8 ratings)
IsaRezension von Isa

Interessanter Auftakt mit tollem Magiesystem Verlorenes Herz von Vanessa Lee hat mich als Reihenauftakt wirklich positiv überrascht. Vor allem durch seine Atmosphäre und das ungewöhnliche Magiekonzept, das ich in dieser Art vorher noch nie gelesen habe. Die Geschichte fühlt sich von Beginn an eher düster und beklemmend, und genau das hat mich sehr schnell hineingezogen. Im Mittelpunkt steht Nhika, die mit einer Fähigkeit lebt, die zugleich ihre größte Stärke und ihre größte Gefahr ist. Die Idee, Körper allein durch Berührung manipulieren zu können, wird hier nicht romantisiert, sondern konsequent als etwas Bedrohliches und moralisch verwerfliches dargestellt. Nhika ist keine perfekte Heldin sondern hatte für mich schon fast morally grey Aspekte, was sie sehr greifbar und glaubwürdig. Das Worldbuilding konnte mich auch überzeugen und unterstreicht die Atmosphäre im Buch. Der technokratische Stadtstaat Theumas wirkt kalt, kontrollierend und gnadenlos, was ein starker Kontrast zu Nhikas Herkunft und dem Glauben an ihre Gabe darstellt. Die Mischung aus Fantasy, medizinischen Elementen und dem spannenden Krimiplot funktioniert für mich gut. Besonders die Mordermittlungen haben der Geschichte einen klaren Spannungsbogen gegeben und dafür gesorgt, dass man immer weiter lesen möchte. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gut lesbar. Im Mittelteil hatte die Handlung für mich ein paar Längen, wo einige Szenen straffer hätten erzählt werden können. Auch manche Nebenfiguren blieben für mich eher blass, was vermutlich dem Aufbau eines ersten Bandes geschuldet ist. Die Dynamik zwischen Nhika und Ven Kochin ist interessant, bleibt aber noch zurückhaltend, was ich hier weder als klaren Plus- noch Minuspunkt empfunden habe. So bleibt noch Spannung für den nächsten Band. Das Ende zieht das Tempo noch einmal deutlich an und hinterlässt genau die richtige Art von Cliffhanger. Es werden neue Fragen aufgeworfen, Gefahren deutlicher gemacht und man merkt , dass hier auf einen Folgeband hingearbeitet wird. Insgesamt gefällt mir die Geschichte gut und würde es weiterempfehlen.

EmilyRezension von Emily

Durch eine einzige Berührung Macht über einen Menschen zu haben – ihn heilen zu können oder ihn vollständig zu zerstören – diese Grundidee hat mich sofort gepackt. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, als würde ich einen Film schauen. Besonders die Szenen, in denen Nhika heilt, waren so bildlich beschrieben, dass ich alles klar vor mir sehen konnte. Es hat sich angefühlt, als wäre ich mit ihr in dieser Welt. Die Handlung folgt einer klaren Struktur und bleibt durch kleinere oder größere Wendungen immer spannend. Zwar haben manche Gedankenblitze etwas voreilig gewirkt, aber die Intensität hat das wieder ausgeglichen. Das Worldbuilding und vor allem die Stadt Theuma fand ich echt faszinierend. Ich bin zwar teilweise nicht ganz mitgekommen, da Aspekte erst später aufgegriffen wurden, aber trotzdem habe ich das Gefühl, mich in Band 2 mehr zurechtfinden zu werden. Und dieses Ende … ja. Das hat mich wirklich kurz zerstört. Ich hoffe sehr, dass Band 2 es schafft, diese Katastrophe aus der Welt zu schaffen und dass wir mehr von der Lovestory zwischen Nhika und Kochin kriegen. Die ist nämlich echt süß geschrieben und hat sich total organisch entwickelt. Überhaupt fand ich die Dialoge sehr stark geschrieben, auch mit viel Witz dabei, und Figuren wie Mimi oder Trin sind mir total ans Herz gewachsen. Fazit: The Last Bloodcarver vereint Spannung, Magie und Wendungen – und hinterlässt vor allem eins: Das Bedürfnis, direkt den 2. Band lesen zu wollen.

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