Das Werk, passend zum 30. Jahrestag des Mauerfalls, bietet ein schillerndes Panorama an Erinnerungen an dieses epochale Ereignis ganz unterschiedlicher Zeitzeugen. Rezension: Das Werk, welches sich in die zahlreichen Veröffentlichungen zum Jahrestag des Mauerfalls einreiht, ist gelungen. Es zeigt dem Leser durch die Vielzahl unterschiedlicher Beiträge, wie epochal die Zeit der Wende war. Und es zeigt, wie unterschiedlich die Menschen und ihre Lebensentwürfe waren, die das Ganze erlebt haben. Die Auswahl der Autoren ist abwechslungsreich: Normalbürger, Angehörige der Friedensbewegung, eine ehemalige RAF-Terroristin, ein ehemaliger Neonazi, Politiker. - Die Beiträge haben jeweils verschiedene Schwerpunkte und unterschiedliche Herangehensweisen an die Zeit des Mauerfalls, die von der persönlichen Situation geprägt sind. Dies schafft eine grosse Variationsbreite der Erinnerung positiver wie negativer Natur 30 Jahre nach dem Fall der Mauer. Einziger Schwachpunkt eines sonst gelungenen Buches: Es wird nicht klar, was die Auswahlkriterien der Autoren, ausser Ost und West, waren. Und ob einem Pegida-Mitglied und AfD-Anhänger eine Plattform in diesem Buch gegeben werden sollte, ist mehr als fraglich. (2)
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Und wo warst du? 30 Jahre Mauerfall
von Freya Klier
Das Werk, passend zum 30. Jahrestag des Mauerfalls, bietet ein schillerndes Panorama an Erinnerungen an dieses epochale Ereignis ganz unterschiedlicher Zeitzeugen. Rezension: Das Werk, welches sich in die zahlreichen Veröffentlichungen zum Jahrestag des Mauerfalls einreiht, ist gelungen. Es zeigt dem Leser durch die Vielzahl unterschiedlicher Beiträge, wie epochal die Zeit der Wende war. Und es zeigt, wie unterschiedlich die Menschen und ihre Lebensentwürfe waren, die das Ganze erlebt haben. Die Auswahl der Autoren ist abwechslungsreich: Normalbürger, Angehörige der Friedensbewegung, eine ehemalige RAF-Terroristin, ein ehemaliger Neonazi, Politiker. - Die Beiträge haben jeweils verschiedene Schwerpunkte und unterschiedliche Herangehensweisen an die Zeit des Mauerfalls, die von der persönlichen Situation geprägt sind. Dies schafft eine grosse Variationsbreite der Erinnerung positiver wie negativer Natur 30 Jahre nach dem Fall der Mauer. Einziger Schwachpunkt eines sonst gelungenen Buches: Es wird nicht klar, was die Auswahlkriterien der Autoren, ausser Ost und West, waren. Und ob einem Pegida-Mitglied und AfD-Anhänger eine Plattform in diesem Buch gegeben werden sollte, ist mehr als fraglich. (2)
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