Empfehlungen basierend auf "UNBEHAUSTE 2"
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von Melanie Raabe
Gibt es das, eine Seelenverwandtschaft zwischen bislang Unbekannten? Ist es manchmal leichter, mit einer Fremden zu sprechen als mit den Menschen, die man schon lange kennt und liebt? Als die junge Fotografin Nico zufällig zwischen den Jahren der Schauspielerin Ellen Kirsch auf den nächtlichen, winterlichen Straßen Berlins begegnet, fühlt sie fast unmittelbar eine unheimliche Nähe, die sie sich nicht erklären kann. Was haben sie schon gemeinsam, der inzwischen weltberühmte Hollywoodstar und die noch um Anerkennung ringende Fotografin? Was sieht Ellen in ihr, was sie selbst nicht erkennen kann? Vor allem aber: Warum schert sich Nico darum, dass Ellen eines Tages einfach wieder aus ihrem Leben verschwindet? Und zwar so plötzlich, wie sie gekommen ist? Als Nico endlich begreift, warum sie nicht loslassen kann, macht sie sich auf die Suche – nicht nur nach Ellen, sondern auch nach ihrer Mutter und ihrer eigenen Geschichte.
von Julia Engelmann
»Eines Tages, Baby, werden wir alt sein, oh Baby, werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.« Julia Engelmanns Slam-Beitrag »One Day« hat über Nacht eine Welle der Begeisterung ausgelöst und Millionen Fans im Netz gefunden. Ihre Message, Träume endlich in die Tat umzusetzen, trifft den Nerv der Zeit. Denn in jedem von uns steckt so viel mehr! Und diese mitreißende Energie zeichnet alle Texte in ihrem ersten Buch »Eines Tages, Baby« aus. Mal zart, mal kraftvoll und immer berührend, ruft Julia Engelmann dazu auf, mutig zu sein, das Glück zu suchen und das Leben zu leben, bevor es zu spät ist – »Los!, schreiben wir Geschichten, die wir später gern erzählen.« – Mit Illustrationen von Julia EngelmannAusstattung: mit s/w-Illustrationen
von Carolin Emcke
»Es gibt eine Formulierung, die Sie häufig verwenden und die mir ans Herz gewachsen ist: irritierbar sein. Können Sie schildern, was die Voraussetzungen dafür sind? Und vielleicht auch, wie man es wird? Und wie man es bleibt?« »Wie man es wird oder wie man es bleibt, weiß ich nicht genau. Mit irritierbar sein meine ich, dass man noch staunen kann. Dass man sich überraschen lässt von Eindrücken, von Menschen, von Situationen. Aber eben auch von Argumenten, die man vorher nicht bedacht hat. Dass man bezweifeln kann, was man bis gestern gedacht hat. Oder wovon man geprägt wurde oder was man geliebt hat. Ich glaube, das ist das Leben. Dass einem Dinge widerfahren können, die das umwerfen, wer man vorher war oder was man vorher dachte oder was man vorher liebte. Auch in Bezug auf die Musik. Plötzlich etwas Neues hören zu können, in meinem Fall zum Beispiel Jazz, den ich relativ spät entdeckt habe. Dass man musikalisch oder ästhetisch berührbar bleibt und durchlässig. Sich zu öffnen für Erfahrungen, das heißt für mich irritierbar sein. Eine anti-orthodoxe Haltung. Genau, anti-orthodox. Ich glaube, wenn mich irgendetwas abschreckt, dann ist das Orthodoxie, dann ist das Dogmatik. Irritierbarkeit ist etwas, das ich mir unbedingt erhalten möchte.«
von Rina Jost
Eines Tages wird Malins Schwester Sybil zu Stein, verschwindet und hinterlässt eine ratlose Familie. Malin folgt ihrer Schwester in eine geheimnisvolle Welt, um Sybil zu finden und gemeinsam nach Hause zurückzukehren. Wird es ihr gelingen? In «WEG» werden die vielschichtigen Auswirkungen von Sybils psychischer Krankheit auf ihr Umfeld verhandelt. Was bedeutet es für Familie und Freund*innen, wenn es einer nahestehenden Person psychisch nicht gut geht? Rina Jost gibt den Angehörigen eine Stimme und thematisiert deren Herausforderungen mit Empathie und Feinfühligkeit. «Sybil ist weg, und doch ist sie da. Sie ist zu Stein geworden, und doch ist sie lebendig. Ihre Schwester Malin erlebt Sybils Abwesenheit zentnerschwer. Die Angst um Sybil ist für deren Umfeld eine ständige und unnachgiebige Begleiterin. Malin macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester und durchlebt die Abgründe seelischer Not auf einem langen Weg. Bevor ich die Geschichte las, bin ich den Protagonist*-innen durch Rina Josts Bildwelten gefolgt. Immer wieder tauchte ich in die Metamorphosen ihrer durchlebten Reise ein, versank im Sog ihrer Bilder, die trotz der Schwere des Themas etwas sehr Warmherziges und Verspieltes haben. Erst in einem zweiten Schritt las ich den Text. Auch da wählt Jost eine klare, schnörkellose Sprache, die es den Leser*innen leicht macht, dem Weg zu folgen. Das Schwere wird bei Jost begreif- und nachvollziehbar. Der Stein wird zur Feder und ‹WEG›, dank seiner Schlüssigkeit in Wort und Bild, zum absolut empfehlenswerten Comicroman.» Katja Alves, Autorin
von Linus Giese
Lange verschweigt Linus, wer er wirklich ist, weil ihm Begriffe wie trans, queer, nicht-binär fehlen.
von Michaela Wiebusch
Eine atemberaubende Reise zu den Archetypen der Seele!
von Jonas Lüscher
Jonas Lüscher. Includes Bibliographical References (pages 109-unnumbered Page 111).
von Ella Yunis
Vielleicht Müssen Wir Uns Manchmal Verirren, Um Den Richtigen Weg Zu Finden. Kunststudentin Ivy Steckt In Einer Schaffenskrise. Für Ablenkung Soll Eine Assistenzstelle Am Theater Sorgen, Doch Nicht Nur Der Cholerische Boss Stellt Eine Herausforderung Dar. Bald Schon Spielt Ivy Die Hauptrolle In Ihrem Eigenen Liebesdrama - Inszeniert Von Einem Englischen Austauschstudenten, Der Ihr Leben Komplett Auf Den Kopf Stellt. Eine Geschichte über Die Kunst, Sich Zu Trauen. Leserstimmen ,,schnappt Euch Das Buch - Lasst Euch Entführen, öffnet Die Augen Und Herzen Für Die Kunst Und Das Schauspiel Und Für Vieles Mehr - Ihr Werdet Es Nicht Bereuen. - Bibilotta ,,ein Wunderschöner Liebesroman über Die Liebe Und Das Vertrauen Zu Sich Selbst Sowie Anderen. Ich Habe Mich In Der Geschichte Verloren Und Sie Genossen. Eine Ganz Klare Leseempfehlung - Glitastic Books ,,wir In Den Schönsten Farben Ist Niveauvoll, Romantisch Und Dramatisch. Es Geht Eben Nicht Nur Um Die Liebe Und Zwei Menschen, Sondern Ebenso Um Kunst. Dieses Buch Ist Ebenso Ein Kunstwerk! Ich Bin Begeistert. - Lovin Books ,, ... Nach Ein Paar Kapiteln Konnte Man Nicht Mehr Aufhören! - Bluetenzeilenblog ,,eine Authentische, Berührende Geschichte, Die Ich Jedem Nur Ans Herz Legen Kann, Dem Der Sinn Nach Ein Paar Stunden Gefühlsachterbahn Steht! Klare Leseempfehlung! - Reading Is Like Taking A Journey ,,am Ende Hat Die Autorin So Eine Unglaubliche Atmosphäre Aufgebaut, Geladen Voller Emotionen, Dass Sie Mich Zu Tränen Gerührt Hat - Und Das Haben Bisher Nicht Viele Geschafft. - Aretis Und Yunikas Bücherwelt
von Julia Wadhawan
Schluss mit der Polarisierung!Julia Wadhawans Vater kommt aus Indien, nur Inder will er keiner sein. Zu Hause spricht er Deutsch, liebt Schnitzel und gibt seiner Tochter zu verstehen: Du bist nicht indisch. Doch das sehen nicht alle so. Zwischen den Zuschreibungen der anderen entwickelt Julia eine Abneigung gegen jede Form von Gruppenzugehörigkeit – bis sie als Journalistin nach Indien reist und das Land sie zwingt, sich zu positionieren. Entlang von Hautfarbe, Religion und Herkunft zeigt die Autorin globale Strukturen auf, die unsere Selbst- und Fremdwahrnehmung mehr bestimmen als die Nationalität. »Sag mir nicht, wer ich bin« ist ihr Plädoyer für Gemeinsamkeit und gegen die drohende gesellschaftliche Spaltung. 
von Matteo B. Bianchi
Ein Liebesabschied, der mit einem Tabu bricht »Wenn du wiederkommst, bin ich schon nicht mehr da.« Der Angesprochene versteht den Satz seines Freundes am Telefon als einfache Information nach einem Streit. Aber als er nach Hause kommt, begreift er, es war die Ankündigung einer Trennung für immer. Fünfundzwanzig Jahre lang hat Matteo B. Bianchi gewartet, um diesen autofiktionalen Roman zu schreiben. Ein offenes, mitreißendes Buch über Trauer, Wut, Liebe. Über diejenigen, die nach dem selbstbestimmten Tod eines nahestehenden Menschen zurückbleiben. Was habe ich übersehen? Was hätte ich anders machen müssen? – Sie sind alleine mit ihren Fragen. Doch dieses Buch wird ihnen Antworten geben, wie es nur wahre Literatur kann, schlicht, präzise, ins Herz treffend.