Empfehlungen basierend auf "Tristesse Royale Das popkulturelle Quintett"
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von Måns Mosesson
Tim Bergling war ein musikalisches Ausnahmetalent und prägte mit seinen Melodien eine Ära, in der schwedische und europäische House Music die Welt eroberte. Doch zugleich war er ein zurückgezogener und verletzlicher junger Mann, der mit unmenschlicher Geschwindigkeit erwachsen werden musste. Nach mehreren Zusammenbrüchen und Krankenhausaufenthalten folgte 2016 das überraschende Tour-Aus – und kaum zwei Jahre später nahm Tim sich das Leben. Für »Tim. Die offizielle Avicii-Biografie« führte der vielfach ausgezeichnete Journalist Måns Mosesson Gespräche mit seiner Familie, seinen Freunden und seinen Kollegen im Musikgeschäft. Sein Buch ist ein ergreifendes Porträt, das Tims unbändigen Antrieb ebenso beleuchtet, wie die dunkelsten Seiten seines Lebens.
von Isabella Caldart
Nirvana – Superstars des Grunge und Stimme einer ganzen Generation »30 Jahre nach dem Tod Kurt Cobains begeistern die Songs von Nirvana noch immer Millionen von Menschen. Die Band hat zwar einen konkreten Zeitgeist verkörpert – ihre Musik aber ist zeitlos.« Anfang der 1990er Jahre veränderte »Smells Like Teen Spirit« die Welt und machte drei langhaarige Jungs aus der Undergroundszene Seattles über Nacht zu Stars. Nirvana haben den Grunge zwar nicht erfunden, aber weltweit populär gemacht. Kurt Cobain, der charismatische Sänger und Gitarrist, wurde sofort zum Sprachrohr der Generation X erklärt. Isabella Caldart geht der anhaltenden Nirvana-Faszination auf den Grund, porträtiert die Band und gibt Einblick in ihr politisches Engagement.
von Michael Jacobs
All that Jazz erzählt lebendig, angereichert mit vielen Anekdoten und biographischen Einblicken, die Geschichte des Jazz: vom Blues zum New-Orleans-Stil, vom Swing zum Bebop, vom Cool- zum Free-Jazz, vom Jazzrock zur heutigen Koexistenz vielfältiger Stilrichtungen. »Jacobs stellt aus den Hard Facts des Jazz (Stile, Epochen, Spielweisen) und den Biographien der wichtigsten Musiker sowie den Beschreibungen berühmter Aufnahmen und Auftritte ein abwechslungsreiches, informatives Lesewerk zusammen … Keine Lektüre also ausschließlich für Jazz-Fetischisten, sondern musikalische Allgemeinbildung für jeden, der/die was von Musik verstehen will!« Intro Musikmagazin
von Sasha Röntgen-Schmitz
Seit über 20 Jahren gehört Sasha zu den größten internationalen Popstars Deutschlands. Kaum jemand, der ihn und seine Hits wie »If you believe« nicht kennt. In diesem Buch aber erzählt Sasha erstmals seine ganze Geschichte – und lässt dabei nichts aus. Von den bescheidenen Verhältnissen seiner Jugend, der Abwesenheit seines Vaters, von Gelegenheitsjobs und dem ewigen Traum, es als Musiker zu schaffen. Vom Durchbruch und von seinen drei Karrieren: als Pop-Sänger, als Rock’n’Roller und als TV-Entertainer. Und schließlich erzählt er auch von der wichtigsten Rolle seines Lebens – der als später Vater und Ehemann.
von Karla Kuskin
Es ist noch früh am Abend. Einhundertfünf Menschen beginnen, sich auf ihre Arbeit vorzubereiten. Sie baden oder duschen sich, kämmen, pudern oder rasieren sich. Sie ziehen Unterwäsche oder Unterröcke, weiße Hemden, schwarze Hosen oder Kleider an. Und dann fahren sie mit großen und kleinen Koffern in den unterschiedlichsten Formen in Richtung Innenstadt. Dort treffen sie zusammen und betreten mit ihren Instrumenten die Bühne des Konzertsaals: Es sind die Musiker vom Sinfonie-Orchester. Eine außergewöhnlich charmante wie humorvolle Einführung in die Welt der Musik - jetzt als Mini-Ausgabe!
von Michael Lee Richardson
Die Geschichte eines Mannes, der zur Legende wurde Farrokh Bulsara war ein kleiner Junge, der in Sansibar aufwuchs, schüchtern und sanft und freundlich war und manchmal wegen seiner ungewöhnlichen Zähne gehänselt wurde. Farrokh Bulsara wuchs zum Superstar-Musiker Freddie Mercury heran, der die Menschenmengen in seiner Hand und das Publikum mit seinem musikalischen Talent verblüffen konnte (und der eines Tages sagen würde, dass es genau diese Zähne waren, die ihm seine unverwechselbare Stimme und seine vier Oktaven gaben, die er beherrschte). Dies ist die Geschichte eines Mannes, der sich an die Spitze sang, eines Mannes, dessen außerordentlicher Einfluss auf die Welt bis heute spürbar ist.
von David Bowie
Ich glaube nicht, dass irgendetwas von dem, was ich in meinem Leben gesagt habe, zitierwürdig ist«, hat David Bowie einmal behauptet. Zu Unrecht, wie dieses Buch zeigt, in dem Bowie die Stationen seines Lebens besichtigt, die vielen Rollen, die er in Vollendung verkörpert hat. Ob als Major Tom, als Ziggy Stardust oder im Frank-Sinatra-Look als Young American - von niemandem ließ Bowie sich vereinnahmen, den Mainstream mied er wie der Teufel das Weihwasser.Er erzählt von seiner Zeit in London, in New York und den Berliner Jahren, in denen er zu neuen musikalischen Ufern aufbrach und endlich seine Kokainsucht überwand, davon, was das Tragen eines Anzugs für das Selbstverständnis des Trägers bedeutet, und von seiner Leidenschaft für die bildende Kunst - er war ein besessener Sammler und selbst ein begabter Maler.Als er 2003 geadelt werden sollte, lehnte Bowie ab: »Ich sehe nicht, was das bringen soll. Dafür habe ich weiß Gott nicht mein Leben lang gearbeitet.« Mit David Bowies Tod 2016 ging eine Ära zu Ende, die in dieser Interviewsammlung noch einmal zum Leben erweckt wird.
von María Hesse
Der Musiker und Künstler David Bowie prägte mit seinem Stil nachhaltig die Popkultur und vermochte es wie kein Zweiter, das Leben eines Menschen zu verändern. Mit Songs wie »Starman« oder »Space Oddity« schrieb er sich für immer in unser musikalisches Gedächtnis. Seine Werke waren dabei eng mit seiner persönlichen Biografie verbunden. María Hesse und Fran Ruiz gelingt es, diese Aura und Einzigartigkeit David Bowies einzufangen. Ein visueller und emotionaler Hochgenuss, der das Leben eines vollkommenen Künstlers feiert.
von Igor Levit, Florian Zinnecker
Igor Levit begeistert in der Elbphilharmonie wie auf Twitter. Das erste Buch „eines der wichtigsten Künstler seiner Generation … der Pianist des Widerstands.“ New York Times Igor Levit gehört zu den besten Pianisten seiner Generation. Doch sein Wirken geht weit über die Musik hinaus: Er erhebt seine Stimme gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Art von Menschenhass. Er engagiert sich für den Klimaschutz und tritt für die Demokratie ein. Was treibt ihn an? Woher rührt seine Energie? Der Journalist Florian Zinnecker begleitet Igor Levit durch die Konzertsaison 2019/20. Gemeinsam erleben sie eine Zeit der Extreme. Es ist das Jahr, in dem Levit öffentlich Partei gegen Hass im Netz ergreift und dafür Morddrohungen erhält. Das Jahr, in dem er für Hunderttausende Hauskonzerte auf Twitter spielt. Und das Jahr, in dem er zu sich selbst findet – als Künstler und als Mensch.