Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe: Romantische Cinderellastory mit angesagtem Japan-Setting ab 13
von Emiko Jean
Bislang war Izumi Tanka ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Das einzig Besondere in ihrem Leben sind ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Vater. Alles verändert sich, als sie herausfindet, dass dieser Unbekannte kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist. Und das wiederum bedeutet, dass Izzy plötzlich kaiserliche Kronprinzessin ist – immer nur einen kulturellen Fauxpas vom nächsten Skandal entfernt. Wird ihr Prinzessinnentraum zum Albtraum oder kann sie ihn zu einem Happy End führen, Ritter in strahlender Rüstung inklusive?
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Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe: Romantische Cinderellastory mit angesagtem Japan-Setting ab 13
von Emiko Jean
Bislang war Izumi Tanka ein ganz normaler amerikanischer Teenager. Das einzig Besondere in ihrem Leben sind ihre japanische Herkunft und ihr unbekannter Vater. Alles verändert sich, als sie herausfindet, dass dieser Unbekannte kein Geringerer als der zukünftige Kaiser von Japan ist. Und das wiederum bedeutet, dass Izzy plötzlich kaiserliche Kronprinzessin ist – immer nur einen kulturellen Fauxpas vom nächsten Skandal entfernt. Wird ihr Prinzessinnentraum zum Albtraum oder kann sie ihn zu einem Happy End führen, Ritter in strahlender Rüstung inklusive?
Aktuelle Rezensionen(5)
Eine super schöne und leichte Romance mit ganz viel Selbstfindung und japanische Kultur. Eine plötzlich Prinzessin Gesichte die einen in den Bann zieht und bis zum Schluss nicht los lässt.
"Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe" von Emiko Jean ist eine fesselnde Jugend-Romance, der ich 4 von 5 Sternen und 0 von 5 spice punkten gegeben habe. Die Handlung umfasst Themen wie POWERFUL WOMEN, ROYALTY, BODYGUARD, HIGHSCHOOL, ENEMIES TO LOVERS & ONE-POV. Perfekt für Fans von Filmen wie "Plötzlich Prinzessin", ist dieses Buch ein unterhaltsames und niedliches Leseerlebnis. Die Geschichte bietet eine gelungene Mischung aus Romantik, Humor und Abenteuer, die Leser jeden Alters begeistern wird. Ein ideales Buch für gemütliche Lesestunden und eine willkommene Flucht in die Welt der königlichen Intrigen und jugendlichen Romanzen.
Izumi, genannt Izzy, wächst als Enkelin japanischer Einwanderer in einer amerikanischen, überwiegend weißen Kleinstadt auf. Ihre Mutter ist alleinerziehend, ihren Vater hat sie nie kennen gelernt und es wird auch kaum über ihn gesprochen. Ein One-Night-Stand auf einer Party, dessen Nachname ihre Mutter nicht einmal kannte. Angeblich. Durch einen Zufall findet Izzy heraus, dass etwas ganz anderes dahinter steckt. Was mit der Widmung in einem Orchideen-Buch beginnt, endet für Izzy in Japan - und zwar nirgendwo anders als am kaiserlichen Hof. Denn der "unbedeutende ONS" entpuppt sich als der japanische Kronprinz. In der Hoffnung jetzt endlich einen Platz in der Welt zu finden, zu dem sie sich zugehörig fühlt, tritt Izzy die Prinzessin-Herausforderung an. Bald muss sie aber feststellen, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Das gilt sowohl für den Prinzessinnen-Traum, den vermutlich jedes kleine Mädchen irgendwann mal geträumt hat, wie auch für ihren chronisch schlecht gelaunten und viel zu ernsten Leibwächter Akio... Mit ihrem Plötzlich-Prinzessin-Setting hat Emiko Jean zwar nicht das Rad neu erfunden, aber trotzdem eine tolle Geschichte erzählt. Denn zu den weit auseinander klaffenden Welten eines typischen Teenagers aus einfachen Kleinstadt-Verhältnissen und der sehr starren, akkuraten Etikette an einem Kaiserhof greift Jean die Identitätsfindung und Zerrissenheit zwischen zwei Kulturen auf. Izzys Großeltern stammen beide aus Japan, haben aber bei ihrer Einwanderung in die USA aufgehört zu Hause Japanisch zu sprechen, um ihren guten Willen zu beweisen sich in ihr neues Land einzufinden. Izzy selbst ist in Amerika geboren und aufgewachsen und spricht entsprechend kaum ein Wort Japanisch. Allerdings sieht sie anders aus als ihre überwiegend weißen, amerikanischen MitschülerInnen und wird von vielen auch so behandelt. So richtig, das fühlt sie, gehört sie nicht dazu. Als sie das erste Mal nach Japan fliegt, um ihren Vater und den Rest ihrer dortigen Familie kennenzulernen, hegt sie also die große Hoffnung dort ihre Heimat zu finden, wo sie wegen ihres Äußeren nicht mehr heraussticht, sondern mehr wie alle anderen ist. Aber die Kultur ist ihr fremd, die strengen, gesellschaftlichen Vorschriften sind ihr nur schwer begreiflich und obwohl sie sich sehr darum bemüht muss sie zunächst einmal die Sprache lernen. Für Amerika ist sie also zu japanisch, für Japan ist sie zu amerikanisch. Wo also gehört sie hin? Izzy ist eine wirklich sympathische Protagonistin, die vieles mit einer guten Portion Selbstironie verarbeitet. Trotzdem blitzt hinter zynischen Bemerkungen und Galgenhumor eine gewisse Verlorenheit und Verletzlichkeit auf, die sie in meinen Augen sehr menschlich gemacht hat. Obwohl die sich anbahnende Romanze mit ihrem Leibwächter Akio sehr klassisch (sie hasst ihn, er ist genervt von ihr, aber oh, plötzlich...) begonnen hat, fand ich sie irgendwie trotzdem schön. Sie war fester Bestandteil der Geschichte, hat sie aber trotz berechtigter Prominenz nicht dominiert. Alles in allem war "Tokyo ever after - Prinzessin auf Probe" für mich ein Buch für die Seele, das gerade genau richtig kam.
3,5⭐️
Vielleicht hätte es mir als 12 Jährige besser gefallen.... Manchmal habe ich Lust auf eine locker flockige Sommerlektüre. Tokyio Ever After ist sicher eines dieser Bücher ,die genau das sind. Locker. flockig, nicht besonders tiefgründig ... Gleichzeitig versucht die Autorin aber genau das hinzubekommen. Leider fand ich das, sie dadurch andere Aspekte die Tíegründigkeit gebraucht hätten, vernachlässigt. Vor allem der romantische Aspekt. Ehrlich gesagt fand ich das so oberflächlich, das man sich fragt, wie diese Paarkonstellation überhaupt zu Stande kam, da es keinerlei Annäherung gab und die Gefühle alleine darauf beruhten, das er so wahnsinnig gut aussah und sie halt hübsch ist... Schade fand ich das die Autorin eigentlich gute Ansätze hat, Izumi nicht als die perfekte Person darzustellen, es ist toll das sie nicht Jahrgangsbeste ist, gleichzeitig wird sie aber dadurch sehr stark auf ihr Aussehen reduziert. Gut fand ich den Aspekt, wie sich Izumi fühlt, als sie mitten in einem ihr eigentlich fremden Land eine neue Identität suchen möchte. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Leider beschränkt sich die Autorin zu sehr darauf zu erzählen, statt zu zeigen. Es bleibt zu episodenhaft, die Figuren zu Stereotyp als das man echte Verbindungen zu ihnen aufbauen könnte. Ich denke es war alles zuu sehr auf lockere Fluffigkeit ausgelegt. Das las sich schnell weg, eben eine typische Plötzlich Prinzessin Geschichte. Aber ehrlich gesagt werde ich das Ganze wohl schnell wieder vergessen haben.