3.9

Tochter des dunklen Waldes

von Katharina Seck

Format:Softcover

Der Morgenwald ist verboten. Er ist Nacht. Er ist gefährlich. Seit sie denken kann, hört die junge Lilah Warnungen vor dem finsteren Morgenwald. Niemand aus ihrem Dorf betritt ihn, auch wenn kaum jemand mehr weiß, was Wahrheit und was Legende ist. Doch dann wird am Waldrand die Leiche einer Frau gefunden. Sind die alten Geschichten also wahr? Gibt es Ungeheuer im Wald? Lilah wird es herausfinden. Denn zur selben Zeit verschwindet Dorean, der Mann, dem Lilahs Herz gehört. Er ist in den verfluchten Wald gegangen. Und Lilah trifft eine folgenschwere Entscheidung: Sie folgt ihm.

Science-Fiction & Fantasy
416 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2017-11-24

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.9(5 ratings)
JennyRezension von Jenny

https://snowyy13.wordpress.com/2017/12/17/tochter-des-dunklen-waldes/ Das Buch war für mich etwas völlig neues, da ich bisher keinen Fantasy Roman über Dryaden gelesen habe. Es war definitiv eine neue Erfahrungen und auch Interessant etwas über neue Wesen zu lesen und lernen. Lilah hat mir sehr gut als Protagonistin gefallen. Sie ist mutig und neugierig, was natürlich auch eine gefährliche Kombination sein kann. Im Laufe des Buches hat sie sich so sehr entwickelt, dass sie nicht mehr dem Mädchen vom Anfang ähnelt und das im positiven Sinne. Von scheu wie ein Reh wird sie einer Frau, die zu sich selber einsteht, auch wenn es heißt, dass es vielen nicht gefallen wird. Auch der Märchenwald nimmt eine ganz eigene Rolle ein, da es durch dem märchenhaften Schreibstil Leben eingehaucht bekommt. Es wurde sehr bildlich beschrieben wodurch ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Man bekommt die Atmosphäre des Buches sehr gut übermittelt. Von Dorean erfahren wir immer kleine Fetzen am Anfang eines Kapitels, was mir erst relativ spät klar geworden ist. Er ist geheimnisvoll. Ich konnte ihn zunächst nicht einschätzen, doch bald wurde klar, dass viel mehr hinter seiner Person steht, dass er durch etwas schlimmes, tragisches geprägt wurde. Früh wird schon klar, dass er etwas für Lilah empfindet. Doch mich konnte es anfangs nicht wirklich fesseln. Es kam mir eher vor, dass ich etwas über jemanden lese, statt es mitzuerleben, wie ich es sonst in Büchern habe, dass ich mit im Geschehen bin. Aber das lag wohl eher an der Handlung und am Schreibstil, dass ich solche Startschwierigkeiten hatte. Zunächst ist der Schreibstil sehr märchenhaft und detailliert, was aber auch etwas „too much“ war. Ich musste mich zu sehr konzentrieren um überhaupt mitzukommen und durch die vielen Beschreibungen kam ich des öfteren aus dem Lesefluss raus. Dazu kam noch, dass sich das Buch gezogen hat und es erst im letzten Drittel spannend wurde und vermutlich auch der Schreibstil. Durch die letzten Seiten kam ich so schnell durch, doch die vorherigen Seiten musste ich mich oft dazu überreden weiter zu lesen, da es mich kaum gefesselt hat und auch kalt gelassen hat, da ich gar nicht in die Geschichte rein kam. Abgesehen davon, dass der Einstieg sehr langsam und langatmig war, hat mir im großen und ganzen die Handlung gefallen, besonders zum Ende hin. Dass man aus der Geschichte mitnimmt, dass man seine Angst auch überwinden muss und das man dadurch etwas schönem und auch märchenhaftem begegnen kann. Fazit: „Tochter des dunklen Waldes“ ist eine märchenhafte Erzählung über Liebe, Zugehörigkeit, Zusammenhalt und auch darüber für Dinge einzustehen, die für einen wichtig sind. Auch wenn der Einstieg für mich sehr langatmig war, konnte mich das Buch zum Ende hin noch packen. 3 von 5 Sternen!

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