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«Beckett lesen definiert das Gruseln neu.»

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
288 SeitenSoftcover
Erschienen an: October 15, 2024

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Aktuelle Rezensionen(8)

3.1(58 ratings)
Die_DackelmuttiRezension von Die_Dackelmutti

"Simon Beckett - der ist bekannt, das wird okay sein", dachte ich, als ich das Buch schnell aus der Bibliothek mitgenommen habe. Nach dem Lesen frage ich mich: Was stimmt nicht mit dem Autor? Wer denkt sich denn sowas aus? Was hat er gegen Frauen? Ich fand's leider nur eklig und langweilig. Habe bis zum Schluss auf eine Art Plot-Twist gehofft, weil ich nicht fassen konnte, dass es so schlecht ist.

KathiRezension von Kathi

Andere Bücher des Autors haben mir sehr gut gefallen. "Tiere" war mühselig zu lesen. Zum Ende hin wurde es etwas spannender, aber auch dort habe ich teilweise ganze Passagen überlesen, weil es die Dialoge zu langweilig waren. Fazit: Es war okay, aber eine Empfehlung würde ich nicht geben.

redstoneRezension von redstone

"Tiere" von Simon Beckett ist ein Thriller aus dem Jahr 1995 und handelt von dem Protagonisten Nigel, welcher alleine in dem ehemaligen Pub seiner Eltern lebt. Im Keller hält er Menschen als "Tiere" in Käfigen, welche er sich nach selbst ausgewählten Kriterien aussucht. Das Buch thematisiert unter anderem den Kontrast zwischen seinen menschlichen Ängsten (wie z.B. die Angst durch Mitmenschen beobachtet zu werden) als aber auch seinen psychopathischen Denkweisen. In dem Buch wird auch die Vergangenheit des Protagonisten thematisiert, was mir persönlich aber nicht wirklich ausreichte um Kontexte nachzuvollziehen. Einzelne Situationen werden sehr ausführlich beschrieben und durch den Ich-Schreibstil des Autors werden auch viele Gedankensprünge des Protagonisten eingebracht. Dies stellt zwar Nigel's gedankliche Sprunghaftigkeit dar, riss mich aber dann doch sehr aus dem Lesefluss raus. Der Einblick in Nigel's Gedankenwelt ist aus psychologischer Sicht zwar interessant, allerdings für mich auf Dauer ermüdend, da es an roten Faden und wirklicher Handlung fehlt.

amisoccassiopeiaRezension von amisoccassiopeia

Not the type of book I expected from what I have read by Simon Beckett so far but I really enjoyed it! It’s a great way of exploring the inner personality of a psychopath. I can absolutely recommend it!

Diana Rezension von Diana

Kurzbeschreibung: Manche Menschen sind Tiere. Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, den seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht … Autor: Simon Beckett stammt aus einer englischen Arbeiterfamilie und ist in Sheffield groß geworden. Anders als andere Kollegen lässt der 1968 geborene Autor seine Krimis aber nicht am Ort seiner Herkunft spielen: Er möchte seine Objektivität nicht verlieren. Allerdings ist Beckett schon ziemlich viel herumgekommen. So unterrichtete er in Spanien Englisch, in Nevada versuchte er sich im Schießen. Zurück in England, spielte er Schlagzeug in einer Band und schrieb Reportagen für britische Zeitungen und Magazine. Nicht zuletzt durch diese erhielt er tiefe Einblicke in die dunklen und schmutzigen Ecken des Lebens, die seine vor allem in Deutschland enorm erfolgreichen Geschichten gekonnt ausleuchten. Und mit David Hunter hat er sicherlich einen der aktuell faszinierendsten Krimihelden erschaffen. Meine Meinung: Ich kannte bisher noch kein Buch von Simon Beckett und bin daher ganz offen an das Buch heran gegangen. Mit Tiere lernen wir ein Teil von Nigel kennen. Wie bereits in der Kurzbeschreibung/Klappentext zu lesen ist er nicht der Hellste. Und das liest man auch heraus. Er lebt alleine in einen alten Pub, seine Eltern verstorben. Er liebt Comics und Disneyfilme. Er hat einen Job beim Arbeitsamt. Man kann sagen als Mädchen für alles. Dort arbeiten auch Cheryl und Karen. Auf Cheryl scheint er eine Art Auge geworfen zu habe. Doch bisher hatte Nigel keinen Kontakt zum weiblichen Geschlecht. Karen hingegen scheint ihn leicht auf den Arm zu nehmen. Zu Hause hält sich Nigel „Tiere“. Mitbewohner, die keine sein wollen. Gefangen genommen und im Keller eingesperrt. Diese Menschen sind für ihn ekelig und deswegen sperrte er sie auch ein und behandelt sie halt wie Tiere. Ich bin nie richtig warm mit dem Buch geworden. Man hätte sicher noch mehr aus der Geschichte machen können, das Ende war eins was mir zu gar nicht gefallen hat. Ich hatte es zwar recht schnell ausgelesen, was vielleicht auch am guten Schreibstil lag aber an der Geschichte selbst nicht. Einerseits war Nigel zu bemitleiden, andererseits war er einfach nur krank. Es gibt immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Diese geben mir aber auch keinen richtigen Aufschluss warum Nigel so geworden ist wie er jetzt ist. War die Mutter daran schuld oder doch der Vater? Nicht so wirklich erkennbar für mich gewesen. Ich hab das Buch in der Bild-Ausgabe gelesen. Mein Cover ist in einen leichten Beige/Braun-Ton gehalten und zeigte außer dem Schriftzug noch eine Wespe. Die Originalausgabe ist in weiß gehalten und zeigt lediglich den Titel in roter, leicht zerlaufener Schrift. Da mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte vergebe ich hier nur

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