Empfehlungen basierend auf "The Villa"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Lambert Wiesing

»Die Studien zur Philosophie des Bildes verfolgen eine doppelte Absicht: Sie bemühen sich einerseits um einen Überblick über die grundlegenden Positionen innerhalb der gegenwärtigen Bildwissenschaft und versuchen andererseits stets einen systematischen Hauptgedanken zu verteidigen: Bilder präsentieren; nur Bilder ermöglichen die artifizielle Präsenz von ausschließlich sichtbaren Dingen, die den Gesetzen der Physik enthoben sind. Vor dem Hintergrund dieses Bildbegriffs wird die Verwendung von Bildern als Zeichen aus einer phänomenologischen Sicht beschrieben, Platons Mimesis-Begriff anhand seiner kanonischen Bildvorstellungen rekonstruiert und die besondere Bedeutung extremer Bildtypen – wie die virtuelle Realität, Benutzeroberflächen oder die Abstrakte Fotografie – für die philosophische Arbeit am Bildbegriff vorgeführt.«

von Desmond Morris

Wie lebten sie wirklich, die inzwischen so berühmten Künstlerinnen und Künstler? Desmond Morris gehörte zu ihrem Kreis und kennt ihre Vorlieben, Freundschaften und dramatischen Zerwürfnisse. Er porträtiert einsame Wölfe, rebellische Vorkämpferinnen, brillante Exzentriker. Seine zweiunddreißig Lebensbilder der Surrealisten sind selbst Geschichte.

von Janetta Rebold Benton

Kunst verstehen, um Kunst zu genießen: Intensivieren Sie Ihr Kunsterlebnis! Visuelle Kunstwerke können beeindrucken, erstaunen, bezaubern – aber auch verwirren! Deswegen hat Janetta Rebold Benton, Professorin für Kunstgeschichte, eine Anleitung zur Kunstbetrachtung entwickelt. Prägnant und leicht verständlich erklärt sie, wie wir uns ganz individuell Gemälde und Skulpturen erschließen können. - Ideen, um Sehen, Interpretieren und Genießen von Kunst zu verbessern - Leitfaden zur Bildbetrachtung, der zu Diskussionen anregt - Überblick über die gemeinsamen Grundlagen aller visuellen Kunstformen - Sechs besondere Künstler und Künstlerinnen im Porträt - Opulent bebildert – ein perfektes Geschenk für Kunstinteressierte Finden Sie ihren eigenen Weg zur Kunst! Den Blick für Kunst zu schärfen heißt, sie besser zu verstehen. Mit dem Grundlagen-wissen ermöglichen Sie sich selbst ein tiefergehendes Verständnis davon, weshalb Sie manche Kunstrichtungen besonders ansprechen. Daraus ergibt sich ein Kunstgenuss, der kritisches Hinterfragen und neugieriges Entdecken beinhaltet. Janetta Rebold Benton stellt einige der großen Debatten der Kunstgeschichte vor und nähert sich dem schwierigen Versuch, Kunst zu definieren. Sie gibt eine Einführung in die von Künstlern verwendeten Maltechniken und Materialien und bietet Hilfestellungen, wie Bildbotschaften enträtselt werden können. Anhand von Beispielen von Leonardo da Vinci bis Andy Warhol lernen Sie mit diesem Bildband, Kunst zu begreifen und zu interpretieren – für noch mehr Freude beim nächsten Museumsbesuch!

von Owen Hopkins

This innovative and unique book is a visual guide to the buildings that surround us, naming all the visible architectural features. Unlike other architectural dictionaries, the reader doesn't have to know the name before looking it up. An original and accessible take on the architectural dictionary, this book takes you on a visual tour of the buildings and structures around us.

von Anka Muhlstein

Seine Werke schmücken die großen Museen weltweit: der Maler Camille Pissarro (1830-1903) war einer der Begründer der seinerzeit revolutionären französischen Malschule, die sich gegen die Sehkonventionen der akademisch-realistischen Malerei wandte. Er war eng befreundet mit Monet und Renoir, Mary Cassatt und Berthe Morisot, Unterstützer von Cézanne, Gauguin und van Gogh und wurde als der Älteste der Gruppe von seinen Freunden liebevoll »Vater des Impressionismus« genannt. Und doch fühlte er sich zeitlebens auch als Außenseiter in der Künstlerszene. Auf einer Antilleninsel in eine jüdische Kaufmannsfamilie geboren, prädestinierte den jungen Mann nichts dazu, Maler zu werden. Die Kunstkennerin und Historikerin Anka Muhlstein zeichnet ein facettenreiches, intimes Porträt dieses unabhängigen Geistes und großen Malers. Pissarros berühmte Stadtbilder von Paris, seine Bilder der Landschaft um den Ort Pontoise bei Paris, wo er mit seiner Familie lebte, seine neuartigen Porträts von Frauen und Männern bei der Arbeit auf dem Feld: all das erscheint mit Kenntnis von Pissarros Lebensweg und unermüdlichem Kampf für die Anerkennung seiner Kunstauffassung in neuem Licht. Dabei stützt sich die Biografin unter anderem auf Pissarros umfangreiche, sehr persönliche Briefwechsel mit Malerkollegen und mit seinen Söhnen, die ebenfalls Maler wurden. So wurde der Vater des Impressionismus auch zum Patriarchen einer Künstlerfamilie.

von Ursus Wehrli

»Ursus Wehrli kennt sich super mit dem Aufräumen und mit dem Chaos aus und beides nutzt er um fantastische Kunstwerke herzustellen!« CheckerTOBI, BR/KiKa, 19.04.2024

von André Leroi-Gourhan

In dem hier vorgelegten Bar vereinigt André Leroi-Gourhan die Ergebnisse der prähistorischen Archäologie mit Befunden aus Neuropsychologie, vergleichender Anatomie, Evolutionsforschung, Linguistik, Ästhetik und Technikgeschichte zu einer facettenreichen Entwicklungsgeschichte des Menschen.

von Giorgio Vasari

Aus Vasaris »Lebensbeschreibungen«, der ältesten Kunst- und Künstlergeschichte (Ausgabe von 1568), sind die drei Renaissance-Genies herausgegriffen, in denen nicht nur er die Vollendung einer Entwicklungsgeschichte der Kunst sah: der zukunftweisende Erfinder Leonardo, der »göttliche« Michelangelo und »il graziosissimo« Raffael.

von Henri Lefebvre

Die Rückseite unserer Geistes-, Kunst- und Kulturgeschichte, ihr geheimnisvolles Schattenreich wird von all jenen Kunstwerken bevölkert, die ­absichtlich oder aus ­Versehen, in Folge von Unfällen, Kriegen oder wegen ganz und gar individueller Krisen verloren oder zerstört wurden. Mit lakonischem Humor und in garantiert unvollständiger Aufzählung führt uns Henri Lefebvre durch die Galerien und Bibliotheken, die Konzert-, Theater- und Kinosäle, in die Arbeitszimmer entlang der Stapel verbrannter Briefe, verworfener Manuskripte, verschollener Werke, und alles Fehlende tritt uns in paradox lebendiger Präsenz vor Augen. Eine Eloge auf das einst Gewesene, nie Erreichte, Zensierte, Ausgemusterte oder brutal Vernichtete.

von Pierre Bourdieu

"Im 19. Jahrhundert hat sich das literarische Universum herausgebildet, das wir heute kennen - ein von staatlichen Institutionen und Akademien losgelöstes Feld. über das, was geschrieben werden sollte, und über die Regeln des guten Geschmacks kann nun nicht mehr von einer herrschaftlichen Instanz entschieden werden; Anerkennung und Bestätigung ergeben sich aus den Positionskämpfen im literarischen Feld zwischen Autoren, Kritikern und Editoren. Am Beispiel von Flauberts Erziehung des Herzens rekonstruiert Pierre Bourdieu die soziale Genese und die Struktur des literarischen Feldes. Das ästhetische Projekt Flauberts entfaltet sich genau zu der Zeit, in der die Durchsetzung der Autonomie der Kunst in ihre entscheidende Phase tritt. Bourdieu zeigt, was das Werk Flauberts der Konstitution des literarischen Feldes, den verschiedenen Strömungen, Schulen und Autoren der Epoche verdankt. Indem er die Regeln der Kunst freilegt und die Logik ans Licht bringt, der die Autoren und die literarischen Institutionen folgen - eine Logik, die sich in sublimierter Form in den Werken ausdrückt - , löst Bourdieu die Illusion von der Allmacht des schöpferischen Genies auf. Zugleich liefert er die Grundlagen für eine »Wissenschaft der Werke«, deren Gegenstand nicht nur die materielle Produktion eines Werkes als solchen, sondern auch die Produktion seines Wertes ist."