3.7

The Rabbit Hutch

von Tess Gunty

Format:Hardcover

DARKLY HILARIOUS AND SEARINGLY RELEVANT, THE RABBIT HUTCH IS A POWERFUL PORTRAIT OF 21st CENTURY AMERICA, SEEN THROUGH THE EYES OF THE UNFORGETTABLE BLANDINE Winner of the Waterstones Debut Fiction Prize 2022 * Winner of the National Book Award for Fiction 2022 'Inventive, heartbreaking and acutely funny' Observer Vacca Vale, Indiana: recently voted number 1 on Newsweek's list of dying American cities. According to the developers, however, it's a city with a whole history of reinvention, one that 'buzzes with the American spirit.' Not everyone agrees though - certainly not the residents of the Rabbit Hutch, a low-cost housing complex in the once bustling industrial centre, populated by a cast of unforgettable, disenfranchised characters. There's an online obituary writer, a woman waging a solo campaign against rodents and, most notably, eighteen-year-old Blandine, recently released from foster care and determined to stop the developers whatever the cost. Set over one sweltering week in July, The Rabbit Hutch is a savagely beautiful and bitingly funny snapshot of contemporary America. Bold, experimental and brilliantly written, it will live in the memory long after the final page. A Waterstones Book of the Year for 2022 'The Rabbit Hutch is 2022's The Secret History' The Big Issue A Finalist for the National Book Critics Circle Award * Winner of the Barnes & Noble Discover Prize * An Oprah Daily Book of the Year, 2022 A New York Times bestseller, Sept 3 2023

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
352 SeitenHardcover
Erschienen an: 2022-07-21

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.7(12 ratings)
Effi PriestRezension von Effi Priest

Best read of 2026 so far. Unique style, funnily weird everyday life. Super smart foster home teeanage girl inspired by infamous Hildegard von Bingen - was soll ich sagen!?!

Lunejaal <3Rezension von Lunejaal <3

The Rabbit Hutch von Tess Gunty ist ein außergewöhnlicher Roman, der mich bereits mit dem ersten Satz in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte spielt in einer heruntergekommenen Wohnanlage, in der die unterschiedlichsten Menschen leben. Jede Figur ist einzigartig, viele sind von Traumata gezeichnet, und zusammen ergeben sie eine faszinierende Mischung aus Exzentrik, Trauer, Einsamkeit und Sehnsüchten. Im Mittelpunkt steht die junge Blandine, die mich nicht nur durch die Einblicke in ihre Vergangenheit berührt hat, sondern vor allem durch ihre außergewöhnliche Intelligenz und ihr tiefgründiges Wesen. Sie ist eine weitdenkende, offene und zugleich melancholische Figur, die ich im Laufe des Buches wirklich ins Herz geschlossen habe und gerne viel mehr über sie erfahren hätte. Neben ihr begegnet man einer Vielzahl unterschiedlicher Charaktere, die Gunty mit großer psychologischer Tiefe zeichnet. Besonders mochte ich den Schreibstil des Romans. Die poetische, manchmal fragmentarische Erzählweise ermöglicht es, tief in die Gedankenwelt der Figuren einzutauchen. Guntys Sprache ist kunstvoll und herausfordernd. Sie verknüpft soziale Themen wie Armut, Vernachlässigung und den Einfluss des Internets mit einer fast mythischen Dimension, die das Buch sowohl realistisch als auch surreal wirken lässt. Zudem setzt sich die Geschichte mit gesellschaftskritischen und religiösen Fragen auseinander, was ihr zusätzliche Tiefe verleiht. Obwohl der Roman nicht immer leicht zugänglich ist und einige Passagen bewusst rätselhaft bleiben, hat mich genau das fasziniert. Ich habe bereits viele Bücher gelesen, aber dieses ist so eigenständig, dass ich es mit keinem anderen Buch vergleichen kann. Auch die Gestaltung der Kapitel variiert, was dem gesamten Werk eine besondere Dynamik und Eigenständigkeit verleiht. Allerdings sollte erwähnt werden, dass das Buch mit seiner ungewöhnlichen Erzählweise nicht jedem gefallen wird. Es ist oft schrill, mystisch und stellenweise bizarr, man muss sich auf diese Welt einlassen, um das Buch wirklich genießen zu können.

ClandesvRezension von Clandesv

Los geht’s im Kaninchenstall. Einem Wohnkomplex in einer amerikanischen Stadt und wir erfahren Apartment für Apartment über die dort wohnenden Menschen. Es startet aufregend und man wird in einen mysteriösen und schnellgeschwindigen Plot gezogen. Die Sprache (in der deutschen Übersetzung) ist teilweise wirklich sehr schön, der gesamte Text ist sehr experimentell, modern und innovativ (es wird zum Beispiel mit Formatierung, Zeichnungen, Emojis, verschiedenen Textquellen wie zB Zeitungsartikeln und Onlineforen) gearbeitet. Es gibt immer wieder sehr kluge und eindringliche Beobachtungen über moderne Probleme und das Innenleben und Gefühlszustände von Menschen im 21. JH. Aber, und jetzt kommt das große “Aber”, es trifft am Ende einfach nicht den Punkt. Viele Plots werden einfach nie wieder aufgegriffen (und das nicht in a good way), der Schluss ist irgendwie vergleichsweise lahm, und abschließend bleibt alles einfach ein wenig zu bizarr (und ich liebe eigentlich bizarre Geschichten). Bizarr ist dann aber wahrscheinlich doch nur gut, wenn es irgendeine Bedeutung oder irgendeine Verbindung gibt.

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