Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. 
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The House Saphir
von Marissa Meyer, Aimée de Bruyn Ouboter
Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. 
Aktuelle Rezensionen(9)
Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist einfach ein Mega schönes Märchen retelling. Die dazugehörige Liebesgeschichte hat nicht zu viel Raum eingenommen und hat damit nicht die eigentliche Story überschattet. Die Hauptprotagonistin mochte ich persönlich sehr gerne und wurde sehr schnell mit ihr Warm. Genau so gefallen hat mir der gesamte Humor aller Charaktere. Das Buch lag schon seit Februar auf meinem SUB und ich bereue es nicht schon früher gelesen zu haben. Eine klare Empfehlung.
Tropes & Themen: retelling, slow burn, Hexen, Geister, Monster, Lügen und Geheimnisse Kurzmeinung: Ein gelungenes Retelling des Blaubart-Märchens. Rezension: „The House Saphir“ ist eine schaurige, märchenhafte und humorvolle Nacherzählung des Blaubart-Märchens. Marissa Meyer schreibt bildlich in einem zügigen Tempo, das keine Längen entstehen lässt. Mit Mallory hat sie eine gewiefte Protagonistin erschaffen, die mit ihrer Schwester Anaïs ein unterhaltsames Duo ergibt. Armand als mmc wirkt etwas unbeholfen und ist sowohl für die Schwestern als auch für Lesende nur schwer greifbar, sondern ganz der mysteriöse Graf. Für meinen Geschmack hätte ich etwas mehr und detailreichere Interaktionen zwischen Mallory und Armand gewünscht, um die Romance besser nachempfinden zu können. Der unterhaltsame Ton hat mich etwas irritiert, weil er nicht ganz passen wollte, sodass die Spannung für mich erst recht spät richtig fesselnd wurde. Ich war nicht darauf eingestellt und konnte mich daher nicht ganz so gut in das Buch hinein fühlen. Beim letzten Drittel konnte ich das Buch dann allerdings kaum weglegen. Es folgen Plot Twists, Überraschungen, Grusel und eine Menge Magie bis es zum großen Showdown kommt. Insgesamt ist „The House Saphir“ ein schaurig-schöner Einzelband - wobei ein Spin Off zu Anaïs sicherlich sehr unterhaltsam wäre.
Armand und Mallory sind so toll. Beide verheimlichen etwas und Sind dennoch verbunden. Ein tolles retelling des Märchens mit tollen Charakteren und einer Romance die man so noch selten gelesen hat Aber nicht weniger tolle war.
"Eher würde ich einem gut aussehenden adeligen Herrn meinen Dolch durchs Herz stoßen, als ihn zu küssen." ⋆𐙚₊˚⊹♡ Als Kind habe ich das Märchen vom Blaubart in die Finger bekommen und gelesen. Ein reicher Mann mit einem blauen Bart (sein Erkennungsmerkmal), der all seine Ehefrauen ermordet, sobald er sie geheiratet hat. Wie man sich nun denken kann, empfand ich diese Geschichte als ausgesprochen grausam, düster und schaurig. Wie gruselig ist alleine diese Vorstellung? Marissa Meyer hat sich nun ans Werk gemacht... Und hat "The House Saphir" gezaubert - ein Retelling eben dieses fürchterlichen Märchens. "The House Saphir" handelt von den beiden vermeintlichen Hexen: den Schwestern Fontaine. Während Anaïs ahnungslose Menschen mit ihrer Wahrsagerei auf die richtige Fährte lockt, übernimmt Mallory den Rest: Sie gibt sich als Fremdenführerin aus und geleitet eben jene Menschen durch das berüchtigte Haus Saphir, in dem die erste Gemahlin vor vielen Jahren ermordet worden ist. Die beiden Hexenschwestern sind mir von Anfang an sehr ans Herz gewachsen. Besonders im Zusammenspiel haben sie mich sehr überzeugt und ich bin äußerst schnell warm mit ihnen geworden. Dann ist der eher unbeholfene Armand aufgetaucht - und hat Mallory, die sich ganz sicher nicht verlieben wollte, gehörig den Kopf verdreht. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und ich hatte immer ein riesengroßes Grinsen im Gesicht, wenn sie sich auch nur ansatzweise nahe kamen. Mallory entspricht dabei so gar nicht dem Bild einer perfekten Heldin - und genau das mochte ich. Sie ist gewitzt, manchmal ein wenig kantig und nimmt es mit Diplomatie nicht immer so genau. Die Atmosphäre des Buches ist äußerst schaurig, mit einem Hauch Romantik und einer Prise Gothic-Horror. Ein verfluchtes Château, Geister, eine süße Liebesgeschiche, ein malerischer und atmosphärischer Schreibstil - und dunkle Magie. Gibt es eine bessere Kombination? Ich glaube kaum.
The House Saphir von Marissa Meyer ist eine spannende Gothic-Romantasy mit vielen Geheimnissen und Intrigen. Besonders Mallory mochte ich sehr… vor allem ihre Fähigkeit, Geister zu sehen. Die Szenen mit den Geistern waren teilweise richtig funny und haben die Geschichte aufgelockert. Insgesamt hat das Buch eine cozy, aber gleichzeitig spannende Atmosphäre. Nur das Ende kam mir etwas zu abrupt. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen. 🫶🏼