In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganze Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Danners in Tannöd, und vom Mörder fehlt jede Spur …Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis.
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Tannöd
In der tiefsten bayerischen Einöde: Eine ganze Familie wird in einer Nacht ausgelöscht, mit der Spitzhacke erschlagen. Jetzt heißt er nur noch Mordhof, der einsam gelegene Hof der Danners in Tannöd, und vom Mörder fehlt jede Spur …Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis.
Aktuelle Rezensionen(3)
Tannöd beruht auf einer wahren Geschichte, einem Verbrechen aus dem Jahr 1922, das bis heute ungeklärt ist. Andrea Maria Schenkel hat einen fiktiven Täter dazu erfunden, so dass ein Teil des Buches aus seiner Perspektive erzählt wird. Der andere Teil setzt sich aus Aussagen der Dorfbewohner zusammen, bei denen natürlich jeder eine eigene Theorie zu Tathergang und Täter hat. Besonders beklemmend fand ich die Gebete zwischen den einzelnen Aussagen, so dass alle drei Teile des kurzen Buches zusammen ein sehr komplexes, bedrückendes Bild einer unglaublichen Tat ergeben.
Eher als imaginäres Zeitzeugendokument geschrieben
Sehr interessante Schreibweise, nicht klassisch, sondern aus zahlreichen Zeugenprotokollen zusammengesetzt. Die Geschichte basiert auf einem wahren Fall aus den Fünfzigern, wo eine Familie auf ihrem Hof niedergemetzelt wurde. Den Täter hat man in Wirklichkeit nie gefunden, in der Geschichte klärt sicher Fall allerdings auf. Sehr kurzweilig und spannend.