1.8

Tödliche Gedanken Er kennt dein Geheimnis. Wie kannst du ihm vertrauen?

von Marcus Johanus

Format:eBook

"Ich glaube weder an Gott, noch an das Schicksal - aber heute musste es einfach eine höhere Macht geben, die gegen mich arbeitete." Patricia Bloch, hochbegabte 18-Jährige in einem brandenburgischen Kaff, will die Provinz endlich hinter sich lassen, als Merkwürdiges geschieht: In einer rätselhaften Vision wird sie vor einem Amoklauf gewarnt. Kurz darauf erlebt sie vor ihrem geistigen Auge einen grauenhaften Mord. Hat Lias etwas damit zu tun – der einzige Mensch, dem sie sich nahe fühlt? Was ist sein Geheimnis? Und ehe sie begreift, was eigentlich geschieht, warnt sie eine innere Stimme erneut: Jemand hat es auf ihr Leben abgesehen. Hochintelligent, gerissen und in großer Gefahr: Patricia Bloch auf ihrem Weg, ein altes Rätsel zu lösen.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
410 SeiteneBook
Erschienen an: 2015-09-11

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Aktuelle Rezensionen(1)

1.8(1 ratings)
Raphaela Rezension von Raphaela

Ich bin ohnehin kein großer Fan von Ich-Erzählern, wenn es dann noch eine ziemlich unsympathische, typisch klischeehafte YA Prota ist, ist der Ofen schon fast aus. Leider lässt das Buch fast kein Klischee aus. Natürlich ist die Prota hochbegabt, sozial unangepasst, hat aber ein immenses Wissen in Psychologie, dafür aber im 21. Jahrhundert kein Handy und weiß nicht, was google earth ist oder wie man einen PC bedient. Sie ist absolut nicht wie andere Mädchen - außer da kommt ein süßer Kerl, dann ist sie das typische schwärmende Mädchen. Dazu die üblichen Klischees aus der paranormalen Ecke, vom geheimen Militärprojekt (MK Ultra und Co lassen grüßen) über die absolut faulste Tätermotivation, die man sich ausdenken kann und noch so vielen Ungereimtheiten. Auch die Nebenfiguren sind schon fast comichaft überzeichnet, sei es Marva, die das typische "stark aber nicht besonders helle" Klischee abbekommen hat, oder - meine Meinung nach eine der schlechtesten Charaktere seit langem - Reporter Frank Fulgur. Es ist ja ok, unsympathische Charaktere zu erschaffen, aber das ist schon fast lächerlich, was dieser Figur alles an negativen Eigenschaften untergeschoben wird bis hin zur Zoophilie (die nichts mit der Handlung zu tun hat, sondern ihm nur "Bösewicht" auf die Stirn stempeln soll). Und irgendwie wirkt das alles komplett deplaziert im deutschen Setting. Das Buch ist jetzt nicht so schlecht, dass man es nicht zu Ende lesen kann, aber gut ist es definitiv nicht.

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