4.3

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe

von Laini Taylor

Format:Hardcover

Folge weiter der Geschichte von Lazlo und Sarai in der Verborgenen Stadt Weep Sagenumwoben, voller Schönheit, Wunder und Mysterien - so hat Lazlo sich die Verborgene Stadt, über die er so viel gelesen hat, immer vorgestellt. Doch Weep hütet ein düsteres Geheimnis, dem Lazlo und seine Gefährten auf den Grund gehen sollen. Welche Rolle spielt dabei Sarai, das blauhäutige Mädchen, welches ihm immer wieder in seinen Träumen begegnet? Nacht für Nacht treffen sich die beiden, und Lazlo spürt, wie das Band zwischen ihnen immer stärker wird. Doch hat ihre Liebe eine Chance? Laini Taylor begeistert mit fantastischem Ideenreichtum, wortgewaltiger Sprache und wundervollen Charakteren

Science-Fiction & Fantasy
384 SeitenHardcover
Erschienen an: November 27, 2019

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Aktuelle Rezensionen(4)

4.3(40 ratings)
Eileen Dierner Rezension von Eileen Dierner

Vielleicht lag es an dem Hörbuchformat, aber ich hatte das Gefühl, dass es (wie, meines Empfindens nach, alle Laini Taylor Bücher) etwas langatmig war. Viele Stellen hätte man kompakter schreiben können. Andererseits ist dies auch keines der Bücher mit einem straffen Spannungsbogen. Viel Gewicht wird auf die Entwicklung der Charaktere gelegt.<br/><br/>Rückblickend kann ich nicht sagen, dass viel passiert ist, aber das Ende war vielversprechend. Zwar befürchte ich auch zu einem kleinen Teil, dass die Weiterführung davon klischee-artig werden könnte, aber ich vertraue Laini Taylors bisherigem, originellem Stil, das sie einen neuen Weg findet, um diese Art von Handlungspunkt fortzuführen.<br/><br/>In der Tat, ist das ein Buch für die Träumer.

ToniRezension von Toni

Poetischer Schreibstil, außergewöhnliche Geschichte. Leider konnte ich durch die Erzählperspektive nicht so in die Geschichte abtauchen und mitfühlen.

JennyRezension von Jenny

https://viciousbooknerd.wordpress.com/2019/12/28/strange-the-dreamer-2-ein-traum-von-liebe/ Direkt nach dem ich den ersten Teil gelesen hatte, wollte ich wissen wie es weitergeht. Besonders, weil das Buch einfach wahnsinnig schön und lyrisch geschrieben ist und ich mich in den Zeilen so schnell verliere und mir Sarai & Lazlo so enorm sympathisch sind, dass ich mit ihnen leide, liebe, schwärme, weine und lache. Und in der Fortsetzung habe ich einiges davon serviert bekommen und umso mehr. Nachdem Lazlo Sarai in seinen Träumen gesehen hat, verfestigt sich immer mehr das Band zwischen den beiden. Sie verlieren sich in den Träumen, lernen sich kennen und lieben. Und versuchen auch die brutale Realität für einen traurigen Moment auszuschließen. Denn die Bewohner von Weep hassen stets noch die Götterbrut. Aber dies zurecht mit dieser Vergangenheit, die sie ihnen zu verdanken haben. Da man als Leser beide Seiten zu sehen bekommt, fällt es schwer, der anderen Fraktionen Argumente zu liefern, die sie nicht nichtig machen könnten. Schlussendlich sind sie alle Opfer der Großen Sechs. Vor allem Sarai und die Anderen. Und auch der Götterschlächter, der die last eines Massaker auf seinen Schultern tragen muss, um seinem Volk Freiheit ermöglichen zu können. Die zweite Hälfte des Buches hat mir noch besser gefallen als die erste. Es war zwar genauso magisch, aber dadurch, dass Sarai und Lazlo sich näher kommen konnten und einige schockierende Geheimnisse aufgedeckt wurden, kann ich es mir nicht nehmen, das Buch an mich zu drücken und zu schwärmen. Ich wollte es kaum aus meiner Hand legen, weil ich so mit gelitten und geschwärmt habe. Was ist denn erfrischender als eine erblühende Liebe? Eine die so unmöglich scheint wie die von Romeo und Julia? Was manchmal noch zerreißender war, war Minya, die sich als Antagonist heraus kristallisieren musste, nur weil sie immer noch traumatisiert ist und nicht all den Schmerz unvergessen lassen möchte. Sie wird getrieben von Hass und Rache, weswegen sie und Sarai immer wieder aneinander geraten. Doch trotzdem hat es mich schockiert in welche Position sie sich am Ende gestellt hat, anstatt ihre Augen endlich zu öffnen und sich nicht mehr von diesem Hass leiten zu lassen. Der Schreibstil ist bekanntlich für jedes Laini Taylor Buch eine Erfahrung für sich, die man nicht missen sollte. Ich staune immer wieder, wie man mit so einer Kreativität aufkommen kann. Es ist der pure Wahnsinn. Es sind die Geschichten, die einen nicht mehr loslassen wollen. Das Ende war grausam. Herzzerreißend. Traurig. Hoffnungsvoll. Und gleichzeitig so obszön und hat mich voller Abscheu erfüllt. Ich kann gerade aus meiner Position gar nicht einschätzen, wie die Geschichte weitergehen soll und was es für die Götter und Weep bedeuten soll. Fazit: Ich kann euch Strange the Dreamer nur ans Herz legen. Es ist ein so unfassbar schönes, bilderreiches Buch, welches über die Grenzen der Vorstellungskraft geht und dessen Geschichte einen nicht mit in Ruhe lässt. Den Titel trägt das Buch zurecht: Es ist komisch, merkwürdig, exotisch, aber so traumhaft schön und grausam zugleich. 5 von 5 Sternen

Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

Gleich vorweg, ich bin nach wie gegen das Konzept, ein Buch in zwei Teile zu reißen, das einen in sich geschlossenen Spannungsbogen hat und niemals!! als Zweiteiler vorgesehen wurde. Diese Praxis finde ich eine Frechheit an allen Leser*innen. Zudem merkt man das der Handlung auch einfach an. Nun zu meiner Meinung: 3,5 Sterne Die Geschichte hat schon etwas Besonderes an sich. Das Ganze fühlt sich an, als ob man träumen würde. Gemeinsam mit Lazlo, Sarai und den anderen Figuren wandelt man durch die Handlung und fragt sich, wann genau die Realität sie alle Einholen wird. Doch so ein richtiger Höhepunkt fehlt irgendwie. Obwohl so vieles passiert und auch Dinge, die ziemliche Herausforderungen für manche der Figuren darstellen. Weil sich die Handlung aber sehr auf Lazlo und Sarai fokussiert, geht diese Bedeutung irgendwie total unter. Das finde ich schade, weil die Autorin eigentlich ziemlich interessante Konflikte aufbaut. Durch die Tatsache das Lazlo aber eine sehr naive, ja schon einfältige Figur ist, bleibt vieles aber irgendwie unkommentiert, weil er fast alles, was im Subtext mit läuft nicht wirklich versteht. Das fand ich nach einer Zeit schon im ersten Teil sehr nervtötend und dieser Eindruck hat mich auch im weiteren Verlauf nie ganz verlassen. Mich haben einfach Sarai und ihre Familie viel mehr interessiert. Zu Mal auch dort das wirklich spannende Konfliktpotential zu finden war. Auch hier bleibt die Autorin irgendwie hinter meinen Erwartungen zurück. Statt die anderen stärker in darin einzubeziehen, verschenkt sie Potential. Eine Romanze innerhalb der Gruppe ist wichtiger, als derren Reaktion darauf, als die Karten innerhalb der "Götterkinder" neu gemischt werden. So schade, irgendwie fehlte immer etwas um den ganz großen Wurf zu machen. Es ist wie ein guter Song, der aber einfach nicht richtig in die Gänge kommt um genial zu werden. Und genauso ist es letztendlich hier. Es gibt wirklich richtig gute Momente, aber es fehlt immer irgendetwas, damit es zu etwas richtig großem wird. Die Autorin verschenkt ihre guten Ideen, zu Gunsten von einigen eher kitschigen Momenten. Die Liebesgeschichte die sie zwischen Lazlo und Sarai aufbaut, wirkte auf mich irgendwie gezwungen, vor allem weil sie ständig damit beschäftigt war so viel "Magie" wie möglich einzustreuen. Es hätte der Handlung gut getan, wenn sie etwas weg von dieser Geschichte, hin zu den anderen Figuren gegangen wäre. Dadurch tritt vieles, was eigentlich wichtig für die Hintergründe aller Figuren ist, zu sehr in den Hintergrund. Schade, die Dinge die mich wirklich interessiert hätten, die Figuren die spannend sind, das alles hätte für meinen Geschmack viel stärker in den Fokus rücken müssen. Daher kann ich persönlich nur eine durchschnittliche Bewertung geben.

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