Empfehlungen basierend auf "Spirituelle Seelenlehre und Weltbetrachtung"

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von Hanno Sauer

Woher kommt Moral und wie zeigt sie sich heute?Moderne Gesellschaften sind Krisengesellschaften: Universelle Werte sind erodiert, eine allgemeingültige Moral scheint für immer der Vergangenheit anzugehören. Doch der Schein trügt: Tatsächlich gibt es universelle Werte, die alle Menschen miteinander teilen.Hanno Sauer erzählt die Geschichte unserer Moral von der Entstehung menschlicher Kooperationsfähigkeit vor 5 Millionen Jahren bis zu den jüngsten Krisen moralischer Polarisierung. Und er beschreibt, welche Prozesse biologischer, kultureller und historischer Evolution die moralische Grammatik formten, die unsere Gegenwart bestimmt.Woran können wir uns orientieren? Wie wollen wir leben? Wie können wir miteinander auskommen? Wie ist es uns früher gelungen, und wie wird es in Zukunft möglich sein?»Dies sind moralische Fragen, und die Geschichte, die ich erzählen will, ist eine Geschichte der Moral. … Meine Geschichte zeichnet die fundamentalen moralischen Transformationen der Menschheit nach, von unseren frühesten, noch nicht menschlichen Vorfahren in Ostafrika bis zu den jüngsten Konflikten um Identität, Ungleichheit, Unterdrückung und die Deutungshoheit über die Gegenwart, die online in den Metropolen der modernen Welt ausgetragen werden.« Hanno Sauer»Hanno Sauer ist einer der scharfsinnigsten Ethiker seiner Generation. Bisher existiert keine Geschichte der Moral, erzählt aus der Perspektive der Philosophie. Hanno Sauer schließt diese Lücke: kenntnisreich, witzig und unterhaltsam.«Philipp Hübl, Philosoph, Autor von »Die aufgeregte Gesellschaft«Prof. Hanno Sauer ist einer interessantesten jungen Philosophen unserer Zeit. 2020 erhielt er den Preis der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften, den wichtigsten Preis für Nachwuchswissenschaftler der Niederlande. Anschaulich erzählt er die Geschichte unserer moralischen Wertvorstellungen im Moment ihrer vielleicht größten Krise.

von Richard David Precht

Der lang erwartete dritte Band von Prechts vierteiliger Philosophiegeschichte.Das 19. Jahrhundert revolutioniert die Philosophie! Während aus der Industrialisierung die bürgerliche Gesellschaft hervorgeht, verlieren die Philosophen den Boden unter den Füßen. Ist es überhaupt noch möglich, ein geschlossenes System der Welt zu errichten? In einer Welt ohne Gott und ohne natürliche Ordnung? Vor allem die Naturwissenschaften fordern die Philosophie heraus und beanspruchen die alleinige Deutungshoheit über Wahrheit und Sinn. Denker wie Auguste Comte, John Stuart Mill, Herbert Spencer, Ernst Mach und Charles Sanders Peirce versuchen die Philosophie methodisch auf das Niveau der Physik und der Biologie zu bringen. Doch genau dagegen rührt sich Protest. Für ihre Gegenspieler Arthur Schopenhauer, Sören Kierkegaard und Friedrich Nietzsche ist die Philosophie gerade keine Wissenschaft, sondern etwas ganz anderes: eine Haltung zum Leben!

von Anna Schriefl

Die Stoa war eine der bedeutendsten Philosophenschulen der Antike. Ihr Einfluss erstreckt sich bis in die unmittelbare Gegenwart hinein. Neuerdings greifen Philosophen wieder vermehrt Elemente der antiken Stoa auf, aber auch Psychologen und Therapeuten orientieren sich an stoischen Grundsätzen. Und immer mehr Menschen versuchen, ihre eigene Lebensführung »stoisch« auszurichten. Damit wird die Stoa heute wieder ähnlich ernst genommen wie in der Antike: nicht nur als philosophisches System, sondern auch als Lebenskunst. Anna Schriefls Einführung liefert einen Überblick über die gesamte Lehre der antiken Stoa (Logik, Physik, Ethik) und ihren Einfluss bis heute.

von Erich Fromm

Über die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung.

von Martin Heidegger

»Was heißt Denken?« versammelt Heideggers berühmte Vorlesungen zum Thema aus den Jahren 1951 und 1952. Warum denken wir noch nicht? »Das Bedenklichste ist, das wir noch nicht denken«. Denn in das, »was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen«. Heidegger lagen von seinen Werken besonders diese Vorlesungen am Herzen.

von Karl Marx

Eine schallende Ohrfeige für die etablierte Lehrstuhl-Philosophie ihrer Zeit: 1845/46 veröffentlicht, bekämpfen Marx und Engels in ihrem Werk die Weltabgewandtheit etwa der Junghegelianer und schaffen so eines der großen Werke des historischen Materialismus. Es müsse nun endlich um den »praktischen Umsturz der realen gesellschaftlichen Verhältnisse gehen, aus denen diese idealistischen Flausen« hervorgegangen seien. Der Grundgedanke der Schrift ist dabei ebenso einfach wie bestrickend: Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein. Das extrem einflussreiche Werk, dessen zentrale Passagen in dieser knappen Auswahl geboten werden, hilft bis heute, der Realitätsflucht in den Elfenbeinturm entgegenzuwirken.

von Baruch de Spinoza

Baruch de Spinoza: Ethik. In geometrischer Weise behandelt in fünf TeilenEdition Holzinger. TaschenbuchBerliner Ausgabe, 2016, 4. AuflageVollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael HolzingerEthica ordine geometrico demonstrata. In den Hauptteilen zwischen 1662 und 1665 entstanden und in den Jahren bis zu Spinozas Tod (1677) mehrfach überarbeitet. Erstausgabe in: Opera posthuma, Amsterdam 1677. Erste deutsche Übersetzung durch J. L. Schmidt unter dem Titel »Baruch von Spinozas Sittenlehre«, Frankfurt am Main und Leipzig 1744. Der Text folgt der Übersetzung durch Jakob Stern von 1888.Textgrundlage ist die Ausgabe: Spinoza: Ethik. Aus dem Lateinischen von Jakob Stern. Herausgegeben von Helmut Seidel, Leipzig: Philipp Reclam jun., 1975.Herausgeber der Reihe: Michael HolzingerReihengestaltung: Viktor HarvionUmschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Porträt des Philosophen Baruch de Spinoza, Ölgemälde um 1665, im Besitz der Gemäldesammlung der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel.Gesetzt aus der Minion Pro, 10 pt.

von Otfried Höffe

Platons "Politeia" gehört zu den bedeutendsten und wirkungsreichsten Texten der Philosophiegeschichte. Unter der Leitfrage nach der Gerechtigkeit weist Platon traditionelle Auffassungen zurück und leistet eine Sophistenkritik; im Anschluss daran entwickelt er seine Lehre von den drei Seelenteilen und die Lehre von den vier Kardinaltugenden. Er skizziert eine Erziehungstheorie, eine Staatsphilosophie mit der Lehre von der Philosophenherrschaft, eine Erkenntnistheorie und die Ideenlehre. Vor allem aber enthält die "Politeia" Platons bekannteste Gleichnisse: von der Sonne, der Linie und der Höhle. In Form eines kooperativen Kommentars führen anerkannte Platon-Interpreten, der Gliederung des Werkes folgend, in die Hauptthemen der "Politeia" und die wichtigsten Forschungsprobleme ein.

von Bertrand Russell

Der Philosoph, Sozialkritiker und Nobelpreisträger Bertrand Russell behandelt in 15 Aufsätzen und Glossen eine Vielfalt an Themen. Das Spektrum reicht von den Vorteilen des Müßiggangs über soziale Aspekte der Architektur, 'unnützes Wissen', die Licht- und Schattenseiten von Kapitalismus, Faschismus, Kommunismus bis zu der Frage 'Was ist die Seele?' oder das Verhältnis von Menschen und Insekten. Obwohl diese Betrachtungen erstmals 1957 erschienen, sind sie doch von überraschender Aktualität, etwa bezüglich des globalen Kapitalismus, Fragen der Erziehung oder des Verhältnisses von Arbeit und Freizeit. Mit Witz und Scharfsinn argumentiert Russell für die Notwendigkeit einer geistigen Unvoreingenommenheit und die Bereitschaft, dogmatische Auffassungen immer wieder kritisch zu hinterfragen.

von Karl R. Popper

Popper, Karl R. Auf der Suche nach einer besseren Welt. Vorträge und Aufsätze aus dreißig Jahren. München / Zürich, Piper, 1987. 12,5 x 19cm. (9), 282 Seiten. Originale Broschur. Sehr guter Zustand. [Serie Piper, Band 699]. Die 16 Texte dieses Buches - vom Autor selbst zusammengestellt - dokumentieren die Vielfalt und Lebendigkeit des Denkens von Karl Popper. Sie zeigen erneut die bestechende Klarheit seiner Sprache. [Piper]