Empfehlungen basierend auf "Sozialgeschichte des 15.-18. Jahrhunderts"

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von Jürgen Osterhammel

In dieser grandiosen Weltgeschichte des 19. Jahrhunderts erzählt Jürgen Osterhammel kundig, schwungvoll und facettenreich die Geschichte einer Welt im Umbruch. Aus einer Fülle an Material und einer Vielzahl unterschiedlicher Blickwinkel entsteht dabei das tiefgründige Porträt einer faszinierenden Epoche.Osterhammel fragt nach Strukturen und Mustern, markiert Zäsuren und Kontinuitäten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Seine kulturübergreifenden, thematisch aufgefächerten Darstellungen und Analysen verbinden sich dabei zu einem kühnen Geschichtspanorama, das nicht nur traditionelle eurozentrische Ansätze weit hinter sich läßt, sondern auch erheblich mehr bietet als die gängigen historiographischen Paradigmen wie Industrialisierung oder Kolonialismus. Die Herausbildung unterschiedlicher Wissensgesellschaften, das Verhältnis Mensch-Natur oder der Umgang mit Krankheit und Andersartigkeit kommen darin ebenso zur Sprache wie Besonderheiten der Urbanisierung, verschiedene Formen von Bürgerlichkeit oder die Gegensätze von Migration und Seßhaftigkeit, Anpassung und Revolte, Säkularisierung und Religiosität. Zugleich stellt Osterhammel immer wieder Bezüge zur Gegenwart her.Auf der Höhe der Forschung, engagiert geschrieben und zugleich wohltuend unideologisch, ist sein Werk nicht nur ein unverzichtbares Handbuch für jeden Historiker. Seine plastischen Schilderungen ziehen auch den interessierten Laien in den Bann eines Jahrhunderts, dessen historische Bedeutung in dieser fulminanten Epochengeschichte ganz neu ausgelotet wird

von Georg Popp

Die Grossen Der Welt! Sie Haben Nicht Nur Ihre Eigene Zeit Geprägt, Sondern Den Gesamten Verlauf Der Geschichte - Und Damit Unser Leben. Ohne Sie Sähe Vieles Anders Aus. Welche Religion Hätten Wir Heute - Ohne Konstantin Den Grossen? Wie Lange Wäre Die Neue Welt Noch Unentdeckt Geblieben - Ohne Isabella Von Spanien? Gäbe Es Noch Immer Den Eisernen Vorhang Zwischen Ost Und West - Ohne Michail Gorbatschov? In Lebendig Geschriebenen Artikeln Werden Die Wichtigsten Persönlichkeiten Der Geschichte Und Ihr Besonderer Einfluss Vorgestellt - Vom Altertum Bis In Die Gegenwart. Für Den Schnellen Überblick Steht Im Anschluss An Jeden Beitrag Eine Kurzbiographie. Die Literarische Qualität Der Artikel Macht Geschichte Zu Spannenden Unterhaltung.

von Ulrich Herbert

"Eine beeindruckende Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert - eine Bilanz politischer Entscheidungen in Zeiten technokratischer Raserei." Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung Deutschland im 20. Jahrhundert – das sind zwei Weltkriege, eine gescheiterte Demokratie, Hitler-Diktatur und Holocaust, ein 40 Jahre lang geteiltes Land. Aber es ist auch Sozialstaat, Wohlstand, Liberalisierung und Globalisierung, eine erfolgreiche Demokratie und die längste Friedensperiode der europäischen Geschichte. Ulrich Herberts bedeutendes Werk ist die brillante Vermessung eines ungeheuren Jahrhunderts – und ein Maßstab, an dem sich Zeitgeschichte künftig wird messen lassen müssen.

von Gaius d. Ältere Plinius Secundus

Die von Plinius dem Älteren verfasste 'Naturgeschichte' in 37 Büchern enthält sozusagen das gesamte antike Wissen über die Natur: Kosmologie, Geographie, Biologie des Menschen, Zoologie, Botanik, Pharmakologie, Mineralogie, Metall- und Steinverarbeitung, Vulkanologie u.v.m. Aus der Fülle des Materials hat Marion Giebel eine vielseitige, überaus anregende Auswahl getroffen sowie die Texte neu übersetzt und kommentiert.

von Herodot

Wer Geschichte studiert, befasst sich auch mit Herodots »Historien«. Es geht darin um die Auseinandersetzung zwischen West und Ost, um berühmte Schlachten zwischen Griechen und Persern und ihre tieferen Gründe, aber auch um Sitten und Gebräuche der antiken Völkerschaften – als Augenzeuge wusste Herodot sie lebendig zu schildern. Der Anhang dieser Ausgabe umfasst neben einem Stellenkommentar und einem Nachwort zu Autor, Werk und dessen Hintergrund auch Karten, ein Namensverzeichnis und eine Zeittafel.

von Johannes Willms

Johannes Willms entwirft in seiner Biographie Napoleons III. aus Anlaß des 200. Geburtstags (18. April 2008) ein historisch ausgewogenes Bild dieser sowohl für die französische wie deutsche und europäische Geschichte bedeutenden Persönlichkeit.

von Martin Zimmermann

Was ich über die Weltgeschichte wissen darf... und kann: Herausgeber und Autor der Einführungen in die Kapitel ist Professor für Alte Geschichte an der Universität München. Die Beiträge stammen von verschiedenen Historikern. Die kurzen Aufsätze von je zwei Seiten sind gut verständlich, überblickbar und berücksichtigen Geschichte von der Steinzeit bis in die Gegenwart weltweit. Sie zoomen je einen exemplarischen Tatbestand (historisches Ereignis, geschichtliche Situation, Institution oder Person etc.) heran. So entsteht ein interessantes, ansprechendes, stattliches Buch mit Texten, die auf prägnante Art historische Erkenntnisse anschaulich machen. Mit der Kürze der Texte, mit kleinen Illustrationen und klärenden Randnotizen kommt das Buch den Leseeigenarten heutiger Jugendlicher verständnisvoll entgegen. Ab 14 Jahren, ausgezeichnet, Ruedi W. Schweizer.

von Wolfgang Reinhard

VON KOLUMBUS BIS HEUTE - DIE WELTGESCHICHTE DER EUROPÄISCHEN EXPANSION Sie kamen, sahen und eroberten 600 Jahre lang haben Europäer die Welt erkundet, unterworfen und ausgebeutet. Doch zugleich haben sie zahllose Impulse für die Entstehung unserer heutigen Welt gegeben und empfangen. Denn die europäische Expansion war keine Einbahnstraße, sondern ein jahrhundertelanger Prozess der Interaktionen. In Wolfgang Reinhards monumentalem Werk hat die Vorgeschichte der Globalisierung zu einer einzigartigen Gesamtdarstellung gefunden. Der renommierte Historiker beschreibt von den frühen Anfängen der europäischen Expansion in Antike und Mittelalter bis zu den langwierigen Dekolonisationen des 20. Jahrhunderts einen weltgeschichtlichen Vorgang von gewaltigen zeitlichen und räumlichen Dimensionen. Ob er über die Handelssysteme in Asien berichtet oder über die künstliche Welt der Plantagen mit ihren Sklaven, über ökologische Folgen oder konfliktträchtige politische Hinterlassenschaften der europäischen Expansion, stets ist seine beeindruckend kenntnisreiche Geschichte spannend zu lesen und geprägt von dem Interesse nicht nur an den Europäern, sondern auch an den Anderen. Wie die Europäer die Welt erkundet, unterworfen und ausgebeutet haben Die Vorgeschichte der Globalisierung in einer einzigartigen Gesamtdarstellung Wolfgang Reinhards Meistererzählung der europäischen Expansion

von Markus Schauer

In den Jahren 58 bis 50 v. Chr. überzog Gaius Julius Caesar Gallien mit einem furchtbaren Krieg. Ehrsucht und Gewinnstreben waren die maßgeblichen Motive Caesars, dessen Vorgehen im römischen Senat auf erheblichen Widerspruch stieß. Doch der militärische Stratege war auch ein Meister der politischen Taktik. So verfasste er in dieser Situation seine berühmten commentarii de bello gallico, die heute Teil der Weltliteratur sind, damals aber vor allem eine an die Adresse der römischen Öffentlichkeit gerichtete, raffinierte Rechtfertigungsschrift bildeten. Markus Schauer legt eine ereignis- und literaturgeschichtlich fundierte, differenzierte und spannende Einführung in dieses überzeitlich bedeutende Werk vor. Er erhellt die krisenhafte politische Situation der späten römischen Republik, die Karrieren wie jene Caesars erst ermöglicht hat, erklärt, wie es zu Caesars Krieg gegen Gallien kam, wie er verlief und Ausmaße eines Völkermordes annahm, und erläutert dann Wesen und Besonderheiten seiner commentarii – ihre Stellung im Literaturbetrieb, Struktur, raffinierte Darstellungsmethoden, Erfundenes und Historisches, Akteure und Ereignisse. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die dramatischen Folgen von Caesars Vorgehensweise für den römischen Staat und auf die Rezeption, die Autor und Werk seit 2000 Jahren erfahren haben.