Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie Leclerc und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommen. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?
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Sophie L.
von Matthew Blake, Andrea Fischer
Olivia Finn, Gedächtnisexpertin an einem Londoner Krankenhaus, erhält einen merkwürdigen Anruf aus Paris: Ihre Großmutter Josephine ist im berühmten Hotel Lutetia aufgetaucht und behauptet, sie heiße eigentlich Sophie Leclerc und habe hier vor Jahrzehnten einen Mord begangen. Olivia reist sofort nach Paris, um sich um die scheinbar verwirrte Josephine zu kümmern. Doch diese besteht darauf, dass sie eine verlorene Erinnerung wiedererlangt hat und die Wahrheit sagt. Als Josephine wenig später ermordet wird, ist klar: Jemand möchte verhindern, dass die Vergangenheit ans Licht kommen. Olivia muss sich fragen: War ihre Großmutter wirklich eine Mörderin? Und was hat das Ganze mit Olivias eigenen traumatischen Erinnerungen zu tun?
Aktuelle Rezensionen(5)
Matthew Blake greift in seinen Büchern nicht alltägliche Themen auf - nicht unbedingt jedermanns Sache. 🤷🏻♂️ In Sophie L geht es um Erinnerungen und das eigene Gedächtnis. Er schafft es jedoch den Spannungsbogen über das gesamte Buch aufrecht zu erhalten. So dass man das Ende einerseits herbeisehnt, um endlich die Lösung zu erfahren, andererseits möchte man das Buch nicht aus der Hand legen.
Fesselnd, mit netten Twists
Wenn Erinnerungen tödlich werden – ein psychologischer Thriller, der nachhallt Sophie L. ist ein Thriller, der sich nicht nur auf oberflächliche Spannung verlässt, sondern auch psychologische Tiefe bietet. Die Geschichte hat mich gepackt und ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Auch wenn nicht jede Wendung vollkommen überraschen konnte, hat das meiner Lesefreude kaum geschadet. Besonders die Verbindung aus persönlicher Geschichte und psychologischem Thriller hat für mich sehr gut funktioniert.
Der Anfang war spannend, danach lief es schleppend und vorhersehbar. Kann für mich leider nicht mit Anna O. mithalten.
Das Buch ist verwirrend, packend, erschreckend und rätselhaft zugleich. Verwirrend ist es vor allem durch die ständigen Zeitsprünge, die den Leser immer wieder dazu zwingen, innezuhalten und das Gelesene neu einzuordnen. Gleichzeitig entfaltet die Geschichte eine starke Sogwirkung. Man wird unweigerlich in den Strudel der Handlung hineingezogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Erschreckend ist die Geschichte, weil sie viele Erinnerungen an die Zeit des Holocaust wachruft und damit bedrückende historische Realität spürbar macht. Rätselhaft bleibt das Buch bis kurz vor dem Ende, erst dann fügen sich die losen Enden zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Der Satz „Die Liebe ist das Einzige, was überlebt.“ wirkt dabei wie ein abschließendes Resümee und bleibt als starkes Schlusswort im Gedächtnis.