ein Meisterwerk, das nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern auch durch seinen mitreißenden Schreibstil, faszinierende Charaktere und beeindruckendes Setting besticht
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Solartopia – Am Anfang der Welt
von Victoria Hume, Katrin Segerer
ein Meisterwerk, das nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern auch durch seinen mitreißenden Schreibstil, faszinierende Charaktere und beeindruckendes Setting besticht
Aktuelle Rezensionen(2)
Ich fand’s bisschen zu lang gezogen, bis es so richtig coole Interaktion gab
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/08/14/solartopia-1-am-anfang-der-welt/ Schon beim Lesen des Klappentextes war ich sehr gespannt auf diese Dystopie. Eine Welt, die unter giftigem Smog versinkt, ein Leben hoch über den Wolken, eine geheimnisvolle Stadt, in der Natur und Technik im Einklang existieren – das alles klang nach einer packenden Mischung aus Endzeitstimmung und Zukunftsvision. Da dystopische Jugendromane in letzter Zeit seltener geworden sind, war meine Vorfreude umso größer. Einstieg & Atmosphäre Die Geschichte beginnt mit Nova, die gemeinsam mit ihrem besten Freund Finn in den obersten Etagen des Wolkenkratzers „Turris“ lebt. Hoch oben, fernab vom tödlichen Nebel, versorgen sie sich durch ihren Dachgarten mit Nahrung. Dieses Setting ist atmosphärisch dicht – man spürt die Abgeschiedenheit und die fragile Sicherheit. Doch schon im ersten Drittel geriet meine Leselust ins Stocken. Die Beschreibungen von Pflanzen, deren Pflege und Eigenschaften nehmen sehr viel Raum ein. Einerseits sind sie detailreich und vermitteln, wie wichtig dieser Garten für Nova ist. Andererseits bremsen sie die Handlung stark aus. Für mich wäre es spannender gewesen, gleich zu Beginn mehr über die Welt außerhalb des Turms, die Bedrohung durch den Smog und mögliche Gefahren zu erfahren. Handlung & World-Building Der Wendepunkt kommt, als der Smog schließlich den Turm erreicht und Nova und Finn fliehen müssen. Auf ihrer Reise stoßen sie auf Solartopia, eine futuristische Metropole, in der Menschen angeblich in Harmonie mit der Natur leben. Das Konzept dieser Stadt ist interessant – Solarenergie, grüne Architektur, moderne Technologie – aber leider bleibt die Umsetzung oberflächlich. Weder die Funktionsweise noch die sozialen Strukturen werden ausführlich erklärt. Dadurch wirkt Solartopia eher wie eine Kulisse als eine lebendige Welt. Charaktere • Nova: Soll 16 Jahre alt sein, wirkt aber oft deutlich jünger – sowohl in ihrer Denkweise als auch in ihren Entscheidungen. Es fiel mir schwer, eine emotionale Bindung zu ihr aufzubauen. • Finn: Treuer Freund und Begleiter, bleibt jedoch sehr im Hintergrund. Seine Persönlichkeit wird nur angedeutet. • Jett: Der junge Pilot aus Solartopia, der etwas frischen Wind hätte bringen können, wird kaum entwickelt. Insgesamt fehlte mir bei allen Figuren Tiefe – ihre inneren Konflikte, Wünsche und Ängste bleiben blass.