Im Juni 1828 erreicht ein Schiff die irische Hafenstadt Cove – an Bord sieben brutal ermordete Crewmitglieder und Passagiere. Drei Lehrlinge, zwei Matrosen und der elfjährige Sohn des Reeders haben das Massaker überlebt, der Kapitän ist verschwunden. Noch vor der offiziellen Untersuchung bekommt der berühmte Arktisforscher und Theologe William Scoresby die Gelegenheit, mit allen Überlebenden und Zeugen zu sprechen. Aus den Aussagen ergibt sich nach und nach ein lückenloses Bild der grauenvollen Ereignisse, und doch bleibt der unheimliche Fall rätselhaft: Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? War die Besatzung der Mary Russell in einen mörderischen Plan verwickelt oder wurden die sieben Männer Opfer eines Wahnsinnigen? Die Ermittlungen führen Scoresby in einen Abgrund aus Zweifeln, Aberglauben und mitternächtlichen Trugbildern.Sieben Lichter beruht auf einer wahren Geschichte, einem der sonderbarsten Kriminalfälle des 19. Jahrhunderts.
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Sieben Lichter
Im Juni 1828 erreicht ein Schiff die irische Hafenstadt Cove – an Bord sieben brutal ermordete Crewmitglieder und Passagiere. Drei Lehrlinge, zwei Matrosen und der elfjährige Sohn des Reeders haben das Massaker überlebt, der Kapitän ist verschwunden. Noch vor der offiziellen Untersuchung bekommt der berühmte Arktisforscher und Theologe William Scoresby die Gelegenheit, mit allen Überlebenden und Zeugen zu sprechen. Aus den Aussagen ergibt sich nach und nach ein lückenloses Bild der grauenvollen Ereignisse, und doch bleibt der unheimliche Fall rätselhaft: Wer lügt? Wer sagt die Wahrheit? War die Besatzung der Mary Russell in einen mörderischen Plan verwickelt oder wurden die sieben Männer Opfer eines Wahnsinnigen? Die Ermittlungen führen Scoresby in einen Abgrund aus Zweifeln, Aberglauben und mitternächtlichen Trugbildern.Sieben Lichter beruht auf einer wahren Geschichte, einem der sonderbarsten Kriminalfälle des 19. Jahrhunderts.
Aktuelle Rezensionen(1)
Mich hat vor einiger Zeit schon Alexander Pechmanns "Zehnte Muse" beeindruckt und darum wollte ich unbedingt noch mehr von ihm lesen. In Sieben Lichter schreibt Pechmann über einen wahren Kriminalfall des 19. Jahrhunderts der immer noch viele Fragen offen lässt. Im Juni des Jahres 1828 erreicht die ‚Mary Russell’ mit Hilfe der ‚Mary Stubbs’ nach langer Seereise endlich den Hafen von Cove in Irland. Alleine wäre es ihr nicht mehr möglich gewesen, warum? An Bord befinden sich sieben Opfer einer Gewalttat. Alle davon sind tot. Der Kapitän verschwunden. Die einzigen Überlebenden sind drei Lehrlinge, zwei schwerverletzte Matrosen und ein elfjähriger Passagier in ähnlich schlechtem gesundheitlichen Zustand. Noch bevor der Gerichtsmediziner eintrifft nimmt sich der Forscher und Theologe William Scoresby des Falles an und Pechmann stellt ihm noch einen fiktiven Charakter namens Colonel Fitzgerald zur Seite um die rätselhaften Morde aufzuklären. Beide erleben in den Tagen nach Ankunft des Schiffes grausige Erzählungen der Mannschaft, die schrecklichen Bilder des Tatorts und die immer stetige Frage: Was ist Wahrheit und was davon gelogen? Auf gut 160 Seiten wird dieser schauerliche Fall beschrieben und bestmöglich alle bekannten Fakten auf den Tisch gelegt. Davon angetrieben die Wahrheit dahinter rauszufinden, bin ich über die Seiten gerast. Doch die zugrundeliegende Tat ist für mich immer noch ein Mysterium. Eine Abenteuergeschichte à la Robert Louis Stevenson und ein Schauerroman den Edgar Allan Poe nicht besser hätte schreiben können, basierend auf einer wahren Begebenheit. Und da Pechmann ja schon einen lütten Regalplatz reserviert, kommt das Buch eben daneben und um meine Sammlung vom Steidl Verlag zu vervollständigen wird demnächst auch noch "die Nebelkrähe" von ihm einziehen. Darauf bin ich auch schon gespannt.