Bill Bryson, Journalist und Autor von Sachbüchern, die in England sehr erfolgreich sind, stellt augenzwinkernd fest, dass seine Shakespeare-Biografie so dünn sei, weil es so wenig gesicherte Erkenntnisse gebe. Sein Buch ist in weiten Teilen eine kurzweilige Geschichte der Shakespeareforschung. Anekdotenreich und sprachlich salopp schildert er, wie Laien und Wissenschaftler, gleichermaßen fasziniert vom Genie Shakespeares, nach Spuren seines Lebens suchen und sich aufgrund der wenigen erhaltenen Dokumente häufig hoffnungslos in Spekulationen verlieren. Das Buch ist eine flott geschriebene, kenntnisreiche Ersteinführung, die alle wichtigen Lebensstationen beschreibt, aber auf jegliche Werkinterpretation verzichtet. Es ist eine amüsante Ergänzung zu Titeln wie "Will in der Welt" von Stephen Greenblatt (12/04) oder "Shakespeare - eine Biografie" von Peter Ackroyd (12/06). (2)
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Shakespeare - wie ich ihn sehe
von Bill Bryson
Bill Bryson, Journalist und Autor von Sachbüchern, die in England sehr erfolgreich sind, stellt augenzwinkernd fest, dass seine Shakespeare-Biografie so dünn sei, weil es so wenig gesicherte Erkenntnisse gebe. Sein Buch ist in weiten Teilen eine kurzweilige Geschichte der Shakespeareforschung. Anekdotenreich und sprachlich salopp schildert er, wie Laien und Wissenschaftler, gleichermaßen fasziniert vom Genie Shakespeares, nach Spuren seines Lebens suchen und sich aufgrund der wenigen erhaltenen Dokumente häufig hoffnungslos in Spekulationen verlieren. Das Buch ist eine flott geschriebene, kenntnisreiche Ersteinführung, die alle wichtigen Lebensstationen beschreibt, aber auf jegliche Werkinterpretation verzichtet. Es ist eine amüsante Ergänzung zu Titeln wie "Will in der Welt" von Stephen Greenblatt (12/04) oder "Shakespeare - eine Biografie" von Peter Ackroyd (12/06). (2)
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