Ein faszinierender Reihenauftakt, den ich allen Fans anspruchsvoller Fantasy-Literatur voll und ganz ans Herz legen kann.
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Scythe – Die Hüter des Todes
von Neal Shusterman, Pauline Kurbasik, Kristian Lutze
Ein faszinierender Reihenauftakt, den ich allen Fans anspruchsvoller Fantasy-Literatur voll und ganz ans Herz legen kann.
Aktuelle Rezensionen(10)
wow, so ein spannendes Thema! Der natürliche Tod ist besiegt, doch ist es Utopie oder Distopie? Menschen müssen trotzdem sterben, um der Überbevölkerung entgegen zu wirken. Das liegt im Gegensatz zu allen anderen Themen nicht beim Thunderhead (ki), sondern den Menschen und ihrer Moral. Doch was, wenn die Moralvorstellungen, Lehren und Ziele unter diesen Auserwählten voneinander abweichen? Wem und wie darf man den Tod verteilen? Bin schon gespannt auf den zweiten Teil und seine Entwicklung!
Eine richtig tolle Dystopie! Super spannend und witzig zugleich.
Ich bin so begeistert wie schon lange nicht mehr von einem neuen Genre!! 5 / 5 ⭐️ Ich habe durch den Bücher Club erst das Buch entdeckt und muss sagen ohne hätte ich es auch nicht gelesen. Also am Anfang war ich ein wenig skeptisch aber jetzt weiß ich gar nicht mehr warum. Das World Building war seit langem mal sowas erfrischendes und neues wie lange nicht mehr. Ich liebe diese Struktur und Idee dahinter so sehr. Und vorallem der Schreibstil dazu hat so gepasst. Ich habe oft durch dieses Buch Sachen hinterfragt und fand die verschiedenen Perspektiven so erfrischend und real. Ich werde mir die nächsten Teile aufjedenfall auch holen.
Mir hat die Idee und Story gut gefallen. Finde es nicht anspruchsvoll zu lesen. Es ging einfach und flüssig.
Ich muss sagen, Scythe hat mich wirklich von Anfang an gepackt. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man „nur noch ein Kapitel“ lesen will und plötzlich sind mehrere Stunden vergangen. Der Schreibstil ist angenehm leicht und sehr flüssig zu lesen, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Gerade diese Klarheit sorgt dafür, dass man unglaublich schnell durch die Seiten kommt. Gleichzeitig schafft es der Autor, eine faszinierende Welt aufzubauen, die sich durchdacht und stimmig anfühlt. Das Worldbuilding hat mir richtig gut gefallen, alles wirkte logisch und nachvollziehbar, ohne überladen zu sein. Besonders überzeugen konnten mich auch die Charaktere. Vor allem Rowan hat mir unglaublich gut gefallen. Seine Entwicklung und innere Zerrissenheit sind sehr greifbar dargestellt und machen ihn zu einer der spannendsten Figuren im Buch. Aber auch die Dynamiken zwischen den anderen Charakteren haben das Ganze sehr lebendig gemacht. Die Handlung selbst bleibt durchgehend spannend. Auch wenn ich einige Wendungen schon erahnen konnte, haben sie trotzdem ihre Wirkung nicht verloren. Es war eher so ein „Ich wusste es, aber es ist trotzdem richtig gut umgesetzt“-Gefühl. Genau das hat das Lesen für mich so unterhaltsam gemacht. Das Ende fand ich ebenfalls gelungen und rund. Man könnte theoretisch auch hier eine Pause einlegen, ohne das Gefühl zu haben, dass etwas fehlt, trotzdem bin ich definitiv neugierig genug, um direkt weiterzulesen. Insgesamt hat Scythe meine Erwartungen komplett erfüllt. Ich hatte schon im Vorfeld das Gefühl, dass mir das Buch gefallen würde und genau so war es auch. Vielleicht kein absolutes All-Time-Favorite, aber auf jeden Fall ein richtig starkes Buch, das ich jederzeit weiterempfehlen würde.