Die elegante Lillemor Troj (fast 80), arrivierte Autorin, wird mit einem Manuskript konfrontiert, das ihr eigenes Leben erzählt. Darin enthüllt Barbro "Babba" Andersson, ärmlicher Herkunft, plump und subversiv, dass sie es war, die alle Bücher schrieb. Lillemors Leben droht in Trümmer zu fallen, wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Beide Frauen berichten abwechselnd; es wird deutlich, wie sehr sie im Laufe der Jahre zusammenwuchsen, "wie zwei Topfpflanzen in einem zu engen Gefäß", nicht als Freundinnen, sondern parasitär. (Angela Graf)
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Schwindlerinnen Roman
von Kerstin Ekman
Die elegante Lillemor Troj (fast 80), arrivierte Autorin, wird mit einem Manuskript konfrontiert, das ihr eigenes Leben erzählt. Darin enthüllt Barbro "Babba" Andersson, ärmlicher Herkunft, plump und subversiv, dass sie es war, die alle Bücher schrieb. Lillemors Leben droht in Trümmer zu fallen, wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt. Beide Frauen berichten abwechselnd; es wird deutlich, wie sehr sie im Laufe der Jahre zusammenwuchsen, "wie zwei Topfpflanzen in einem zu engen Gefäß", nicht als Freundinnen, sondern parasitär. (Angela Graf)
Aktuelle Rezensionen(1)
Babba ist talentiert im Schreiben, entspricht aber nicht dem gesellschaftlich erwünschten Typ Frau, der in den schwedischen 50ern Autorin werden kann. Darum tut sie sich mit Lillemor zusammen, die ihr Namen und Gesicht leiht. Nach Jahrzehnten hat Lillemor keine Lust mehr, woraufhin Babba ihre Geschichte aufschreibt und an einen anderen Verlag schickt, was Lillemors Verleger Max gesteckt kriegt… damit beginnt eine wilde Geschichte, die immer wieder zwischen Lillemor im Jetzt und dem Roman im Roman hin- und herspringt. TW Rassismus: An mehreren Stellen im Manuskript, das Lillemor liest, fällt das N-Wort - vor allem in Bezug auf Vorkommnisse in den früheren Jahrzehnten.