Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana eines fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahe gebracht. Zu nah.
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Schweig still, süßer Mund
von Janet Clark
Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana eines fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahe gebracht. Zu nah.
Aktuelle Rezensionen(1)
Ein Buch, das ich gekauft habe, weil mir das Cover so gut gefiel, es oft gelobt wurde und ich Thriller momentan total gerne mag. Dass es ein Jugendbuch ist, hat mich dabei nicht weiter gestört. Thriller ist Thriller. Und ab und an lese ich doch gerne Jugendbücher. Diese müssen ja nicht zwangsläufig schlechter sein. Oder nur für die Jugend. Sooo alt bin ich ja auch (noch) nicht :D. In dem Buch geht es um Ella, die verschwunden ist und der Suche ihrer besten Freund Jana, die von ihrer Schwester Mirian und ihrem besten Freund Fabian die meiste Zeit bei der Suche nach Ella unterstützt wird. Dabei entdeckt Jana, dass Ella und sie sich im letzten halben Jahr entfremdet haben und auf der Suche nach Ella entdeckt Jana immer mehr Seiten an Ella, die ihr bisher nicht bekannt waren. Neben der Spannung, die sich langsam aber sicher ausbreitet, enthält das Buch medienkritische Elemente, die mir sehr gut gefallen haben. Es geht dabei insbesondere um Castingsshows und dem Umgang mit Menschen. Ich mochte diesen Ausschnitt des Buches und konnte mich ganz gut in die Situation derjenigen versetzen, die in den Medien anders dargestellt werden, als sie tatsächlich sind. Ich finde, das regt doch noch einmal zum Nachdenken darüber an, wie schnell ein Bild einer Person durchs Fernsehen oder Internet geprägt wird und wie schwer es ist daran noch etwas zu ändern, auch wenn die Darstellung nicht der Wahrheit entsprechen. Ab und an wird die Haupthandlung durch eine kurze Zwischenerzählung aus der Sicht einer anderen Person unterbrochen. Wer diese Person ist erfährt der Leser erst relativ spät am Ende. Anfangs konnte ich mit diesen Zwischensequenzen nicht viel anfangen, irgendwann ergaben sie, eingeschlossen in den Fortlauf der Geschichte, immer mehr Sinn und führten auch dazu, dass die Spannung weiteraufgebaut wurde. Das Einzige, was mir an dem Buch wirklich gar nicht gefallen hat, war, dass man relativ früh erfährt, wer mit dem Verschwinden von Ella zu tun hat, während Jana selbst noch nicht über das ganze Geschehen einen Überblick hat. Ich will jetzt auch nicht übertreiben, es ist immer noch Einiges zum Aufklären übrig, trotzdem musste dies nicht knapp vierzig oder fünfzig Seiten vor Ende geschehen. Das trübt bei mir ein wenig das Bild des sonst sehr gelungenen Thrillers. Insgesamt hat mir der Thriller also gut gefallen. Für eine fünf Sterne Bewertung fehlt ihm dann noch diese Quintessenz, so dass ich sagen würde: 'Das ist mein Lieblingsbuch'. Aber ich bereue nicht, dass ich den Thriller gekauft habe und freue mich schon auf mein vorbestelltes Exemplar des nächsten Jugendthrillers von Janet Clark. Bis dahin schaue ich mir das hübsche Cover an ;).