5.0

Schwarzer Frost

von Schwarzrund

Format:Softcover

„Biskaya“ ist ein afropolitaner Roman über das Leben von Schwarzen Menschen in Berlin. Die dreißigjährige Tue ist mit drei Elternteilen aufgewachsen und verdient heutzutage ihr Geld vor allem als Sängerin einer deutschsprachigen Indie-Band. Doch mit den anderen Bandmitgliedern hakt es und auch ihre WG wird Tue immer fremder, Ruhe findet sie allein bei ihrem besten Freund Matthew. Er ist die Familie, die es in ihrem Leben seit Jahren nicht mehr gegeben hat.In ihrem neuen Roman vermittelt SchwarzRund ein Gefühl, wie es ist, Schwarz zu sein in einem Land von Weißen, ohne dieses Schwarzsein mit einer afrikanischen Region verbinden zu können. Pointiert schildert die Autor*in Tues Alltag zwischen diasporischen Lebensrealitäten, Psychiatrie und queerer Wahlfamilie.Es gibt Buchgenres, die vermisste ich schon vor meiner Geburt. Dieser Roman kann dazugehören, eine afrofuturistische Intervention.Stefanie-Lahya Aukongo, aukongo.de... zwischen popkulturellen Referenzen, humorvollen Zeilen und einem kreativen Umgang mit diskriminierungsarmer Sprache ... findet SchwarzRund radikale Ansätze für eine feministische Geschichtserzählung.Hengameh Yaghoobifarah, Missy MagazineIhre Sprache zeigt, wie Literatur und Politik zusammengehören, ihre Sprache macht Sinne, und schafft sie,ihre Sprache muss sich nicht zwischen Humor und Schrecken entscheiden,diese Sprache hat mich zu Tränen gerührtund meine Tränen wollen solange um sich schlagen, bis alle Äste brechen.Jayrôme C. Robinet, „Das Licht ist weder gerecht noch ungerecht“, w_orten & meer 2015http://zaglossus.eu/publikationen/all...biskaya.schwarzrund.de

Mystery, Thriller, Horror & Crime
350 SeitenSoftcover
Erschienen an: 2016

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