3.2

Schrödingers Grrrl

von Marlen Hobrack

Format:Hardcover
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In ihrem Debutroman ≫Schrodingers Grrrl≪ erzählt Marlen Hobrack die Geschichte von Mara Wolf – Schulabbrecherin, Anfang zwanzig, depressiv, arbeitslos in Dresden. Ihren Alltag füllt sie mit Instagram, Dating und Online-Shopping. In einer Bar lernt Mara den PR-Agenten Hanno kennen, der von ihr und ihrem schragen White-Trash-Auftreten begeistert ist. Er engagiert sie für eine Party und überredet sie, sich als Romanautorin auszugeben. Den Roman geschrieben hat ein alter weiser Mann, der genauso wie Hanno und sein Lektor nicht glaubt, dass es sich unter seinem Namen verkauft. Die drei Manner schmieden einen Plan für einen großen literarischen Erfolg, auf den sich Mara einlasst. ≫Schrodingers Grrrl≪ ist ein zeitgenössischer Entwicklungsroman, eine Hochstaplerin-wider-Willen-Studie, eine Geschichte über eine junge Frau, die keinen Platz in der Gesellschaft findet, weil sie gar nicht erst daran glaubt, einen beanspruchen zu können. Doch da gibt es die drei Heldinnen – ihre Mutter, ihre beste Freundin Charis und ihre Sachbearbeiterin Frau Kramer in der Arbeitsagentur, die sie nicht im Stich lassen.

Gegenwarts- & Literarische Fiktion
270 SeitenHardcover
Erschienen an: March 2, 2023

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Aktuelle Rezensionen(3)

3.2(17 ratings)
AliciaRezension von Alicia

Idee spannend, aber Mara hat mich stellenweise wirklich aufgeregt. Das Ende kam dann sehr abrupt

ZottelRezension von Zottel

Vielversprechender Klappentext, enttäuschende Umsetzung. Es wirkt an vielen Stellen so konstruiert, zum Teil gewollt. Die Figuren und Beziehungen sind doch sehr Stereotyp und überzeichnet. Man merkt dem Buch leider an, dass das ein Debüt ist. Eins, bei dem die Autorin wollte, dass es unbedingt gelingt.

nessaboRezension von nessabo

Ich bin mit dem Buch einfach nicht warm geworden, obwohl es vielversprechend klang. Zu einem größere Teil liegt das für mich wahrscheinlich daran, dass mich die Schilderungen von Maras Depression und ihrem Abhängigkeitsverhalten sehr unangenehm erinnert haben. Mir ging das aber auch alles zu wild hin und her, ich konnte oft den Faden nicht behalten durch die abwechselnde Erzählperspektive und fehlenden Kapitel. Einige Aspekte, die die Literaturbranche kritisieren, fand ich spannend. Spätestens der Tod der Katze hat mich aber auch einfach richtig sauer gemacht.

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