Empfehlungen basierend auf "»Schlimmstenfalls wird alles gut«"

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von Dóri Varga

Ihre ersten Gedichte schrieb DÓRI VARGA in der Zeit, als sie sich vom Vater ihres Sohnes trennte, gewissermaßen als Therapie. 2019 hat sie Watching with Closed Eyes. A Collection of Poems on Love and Grief veröffentlicht. 2014 gründete sie Heroine Journal, eine Online-Plattform und -Community für Women Empowerment, die inzwischen über 270 000 Mitglieder hat. Dóri Varga lebt irgendwo zwischen Budapest und San Diego, sie sammelt Kunst und ist permanent auf der Suche nach neuen Wegen, sich mit dem Meer und dem Mond zu verbinden. Ihre Zigaretten dreht sie selbst.

von Selma Meerbaum-Eisinger

Nur wenige Dutzend Gedichte sind von Selma Meerbaum-Eisinger handschriftlich in ihrem Album »Blütenlese« überliefert. Was das jüdische Mädchen aus Czernowitz bedichtete, war die Liebe zu einem jungen Mann. Herausgekommen ist nicht weniger als ein Stück Weltliteratur. »Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so bedroht«, urteilte Hilde Domin. Unter ihr letztes Gedicht schrieb Selma Meerbaum-Eisinger: »Ich habe keine Zeit gehabt zuendezuschreiben«. Sie starb 1942 im Alter von 18 Jahren im Arbeitslager Michailowka am Bug an Typhus.

von undefined Catull

Catull lebte in einer Zeit des Übergangs (etwa 84-54 v. Chr.), am Ende der römischen Republik. Er stand unter dem Einfluss hellenistischer Dichtung, aber trotz mannigfacher inhaltlicher und formaler Anklänge ist seine charakteristische Individualität, sein respektlos-zarter, »moderner« Ton in allen bedeutenden Gedichten vernehmbar. Und es ist kein Wunder, dass er in der europäischen Literatur viele (heimliche) Nachahmer fand - und seit über 2000 Jahren immer wieder neue (junge) Leser. Sprachen: Deutsch, Latein

von Rainer, Maria Rilke

Rainer Maria Rilke ; Nach Den Erstdrucken Von 1923 Kritisch Herausgegeben Von Wolfram Groddeck. Includes Bibliographical References (p. [131]-136).

von Jules Renard

»Manche Leute sind so langweilig, dass man mit ihnen in fünf Minuten einen ganzen Tag verliert«, notierte Jules Renard in seinem Tagebuch, das als sein literarisches Hauptwerk gilt. 46 Jahre alt ist der Dichter, Schriftsteller und gefürchtete Kritiker der Jahrhundertwende geworden, in seinem kurzen Leben hat er 54 Tagebücher gefüllt: Alltagsbeobachtungen und literarische Miniaturen, Gedankensplitter und Aphorismen, moralische Reflexionen und Naturbeschreibungen, die scheinbar unverbunden nebeneinander stehen. Mit spitzer Feder schreibt Renard über seine Zeitgenossen und die künstlerisch-literarischen Pariser Kreise, in denen er sich bewegt. Mal witzig, mal melancholisch - immer scharfsinnig. Die geistreichsten Notate hat Nikolaus Heidelbach für diesen Band zusammengestellt und illustriert.

von Kay Borowsky

Diese zweisprachige Auswahl stellt 76 Poetinnen und Poeten mit je einem Gedicht vor – im Original und in einer textnahen Nachdichtung durch Kay Borowsky. Der Bogen spannt sich dabei vom 18. Jahrhundert bis in die allerneueste Zeit. Gezeigt wird exemplarisch die Vielfalt einer Lyrik, die in ihrer Formenfülle zu den reichsten in Europa zählt. Die kleine Anthologie enthält die vielen großen und berühmten Namen – wie Puškin, Tjutčev, Blok, Achmatova, Mandel’štam, Brodskij –, will aber auch die Neugier auf manche weniger bekannte Dichter und Dichterinnen wecken.

von Johann Wolfgang Goethe

Ob »Edel sei der Mensch, Hülfreich und gut!«, »Füllest wieder Busch und Tal / Still mit Nebelglanz« oder »Zum Sehen geboren, / Zum Schauen bestellt« – unzählige Verse aus Goethes lyrischem Werk sind auch heute noch gern verwendete Bonmots. Mehr als dreitausend Gedichte schrieb Goethe, in unterschiedlichsten Formen, Traditionen und zu den verschiedensten Themen. Mit diesem an Umfang und Bedeutung außergewöhnlichen Werk hat er das deutschsprachige Gedicht der Neuzeit erst eigentlich ermöglicht: »Prometheus«, »Erlkönig« oder die Sammlung »West-östlicher Divan« sind Klassiker im besten Sinne des Wortes. Die 50 schönsten und bekanntesten Gedichte des Dichterfürsten laden dazu ein, sein großes lyrisches Werk (wieder) zu entdecken! – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

von Dirk Petersdorff

DER NEUE "EWIGE BRUNNEN": 1.200 GEDICHTE ZU ALLEN LEBENSLAGEN Die Gedichtsammlung "Der ewige Brunnen" ist seit vielen Jahrzehnten ein Klassiker. Millionen von Leserinnen und Lesern haben hier die Welt der deutschen Lyrik entdeckt und erkundet. In diesem schier unerschöpflichen Lesebuch spiegeln sich die Lebenserfahrungen von Jahrhunderten. Jetzt erscheint es in einer Neuausgabe, in der Dirk von Petersdorff berühmte und kanonische Gedichte mit frischen Stimmen aus der Vergangenheit wie aus der Gegenwart vereinigt hat. Von Brentano bis Bachmann, von Goethe bis Gernhardt, von Luther bis Udo Lindenberg reicht die Bandbreite der Autorinnen und Autoren, deren schönste und beste Gedichte im "Ewigen Brunnen" versammelt sind. Dirk von Petersdorff hat die Anthologie bis in die Gegenwart fortgeführt. Er hat mehr Gedichte von Frauen als je zuvor aufgenommen und das kulturelle Spektrum der Auswahl erweitert. Erstmals stehen im neuen "Ewigen Brunnen" auch einige erstklassige Songtexte. Die Gedichte sind nach Lebenssituationen und Themen gruppiert. So finden sich hier Gedichte über die Jugend und über das Alter, über die Höhen und Tiefen der Liebe, über Aufbrüche und Umbrüche, Ermutigung und Trost. Die Natur wird besungen und die Lebenskunst, es gibt Gedichte zum Lachen und politische Lyrik, Gedichte von Heimweh und Fernweh, von Glaube und Zweifel. Der "Ewige Brunnen" ist ein einzigartiger Quell des Vergnügens, der Klugheit und der Weisheit Der Klassiker – grundlegend erneuert für die Gegenwart Eine wundervolle Mischung aus kanonischen Gedichten und frischen Stimmen Vielfältiger, weiblicher, moderner Ein Spiegel der Lebenserfahrungen aus zwölf Jahrhunderten Seit Erscheinen 800.000 verkaufte Exemplare Neu dabei: Marlene Dietrich, Element of Crime, Nico Bleutge, Ursula Krechel, Marion Poschmann, Lutz Seiler, Tocotronic, Udo Lindenberg, Judith Holofernes und viele andere

von Johann Wolfgang Goethe

Das Wesentliche der Goetheschen Lyrik, philologisch zuverlässig, wohlkommentiert und ansprechend dargeboten. Im Lauf seines Lebens hat Goethe mehr als dreitausend Gedichte geschrieben, scheinbar leicht verständliche, aber auch solche von höchster sprachlicher und metaphorischer Komplexität, Gedichte in liedhaften Strophenformen, in strengen antiken Metren oder auch reimlose Lyrik. Mit diesem in Umfang und Bedeutung außergewöhnlichen lyrischen Werk hat er das deutschsprachige Gedicht der Neuzeit erst eigentlich geschaffen. Für diese Edition wurden 365 Gedichte ausgewählt. Alle bekannten, beliebten, interessanten, gesuchten Gedichte sind enthalten - und wer will, kann ein ganzes Jahr lang seinen Tag mit einem anderen Goethe-Gedicht beginnen oder beschließen. Die Texte werden jeweils in der Fassung ihrer ersten Veröffentlichung geboten. Der Kommentar berichtet über Entstehung und Druckgeschichte, bietet wichtige inhaltliche Varianten späterer Überarbeitungen sowie Wort- und Sacherklärungen. Literaturhinweise und ein Nachwort runden diese neue Ausgabe ab.

von Gottfried Benn

Von den expressionistischen Morgue-Gedichten bis zur späten Lyrik der fünfziger Jahre enthält der Band einen repräsentativen Querschnitt durch Gottfried Benns lyrisches Werk, ergänzt durch den berühmten Vortrag von 1955: Soll die Dichtung das Leben bessern? Morgue: I Kleine Aster - II Schöne Jugend - III Kreislauf - IV Negerbraut - V Requiem - Blinddarm - Mann und Frau gehen durch die Krebsbaracke - Nachtcafé - D-Zug - Untergrundbahn - Drohungen - Hier ist kein Trost - Finish I-IV - Gesänge I-II, Da fiel uns Ikarus - Pastorensohn Karyatide - Aufblick - Kretische Vase - O Nacht-: - Durchs Erlenholz kam sie entlang gestrichen - Das Plakat - Das Instrument - Notturno - Ball - O Geist - Synthese - Prolog 1920 - Strand - Innerlich I-IV - Curettage - Das späte Ich I-III - Prolog - Schutt - Chaos - Nebel - Die Dänin I-II - Wer bist du - Entwurzelungen - Selbsterreger - Der Sänger - Erst wenn - Schleierkraut - Dunkler - Jena - Trunkene Flut - Osterinsel - Sieh die Sterne, die Fänge - Du mußt dir alles geben - Durch jede Stunde - Wo keine Träne fällt - Einst - Widmung: - Am Brückenwehr I-IV - Dein ist - Träume, Träume - Das Ganze - Astern - Doppelkonzert - Dann gliedern sich die Laute - Verse - Ein Wort - Überblickt man die Jahre - Nasse Zäune - Chopin - Clemenceau - September I-II - 1886 - Kleines süsses Gesicht - Statische Gedichte - Orpheus´ Tod - Quartär I-III - Turin II - Epilog I-V - Restaurant - Fragmente - Satzbau - Reisen - Stilleben - Die Gitter - Außenminister - Viele Herbste - Nur zwei Dinge - Jener - "Der Broadway singt und tanzt" - Teils-teils - Das sind doch Menschen - In einer Nacht - Impromptu - Nur noch flüchtig alles - Worte - Kommt - Gedicht - Menschen getroffen - Soll die Dichtung das Leben bessern?