Eddies Eltern leiden an einer seltsamen Krankheit. Ganz gelb sind sie, dazu wellig an den Rändern, außerdem stinken sie nach alten Wärmflaschen. Dr Keks' Behandlung sieht Bettdecken aus braunen Papiertüten vor sowie das Lutschen von Zwiebeln und Eiswürfeln in Form berühmter Generäle. Damit Eddie sich nicht ansteckt, wird er zu Verwandten geschickt. Pech für Eddie, dass es sich dabei um seinen Wahnsinnigen Onkel Jack und seine Wahnsinnige Tante Maud handelt. Und dass ihr Haus "Schlimmes Ende" heißt ...
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Schlimmes Ende
von Philip Ardagh
Eddies Eltern leiden an einer seltsamen Krankheit. Ganz gelb sind sie, dazu wellig an den Rändern, außerdem stinken sie nach alten Wärmflaschen. Dr Keks' Behandlung sieht Bettdecken aus braunen Papiertüten vor sowie das Lutschen von Zwiebeln und Eiswürfeln in Form berühmter Generäle. Damit Eddie sich nicht ansteckt, wird er zu Verwandten geschickt. Pech für Eddie, dass es sich dabei um seinen Wahnsinnigen Onkel Jack und seine Wahnsinnige Tante Maud handelt. Und dass ihr Haus "Schlimmes Ende" heißt ...
Aktuelle Rezensionen(2)
Als Kind habe ich dieses Buch geliebt und ich glaube, dass es meine Vorliebe für Geschichten mit abstrusem Humor und Absurditäten geprägt hat, die mich seitdem sehr faszinieren. Nach erneutem Lesen stelle ich fest, dass dieses Buch sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet ist. Vor allem die ersten vier Kapitel haben es in sich. Sie sind an Verrücktheit kaum zu überbieten. In der Folge wird es selbst mir ein wenig zu viel, es ist als schriebe sich Ardagh in einen Rausch: Es wird verrückter und abgedrehter - beinahe bis zur Unerträglichkeit.
Wenn dieses Buch einmal verfilmt werden sollte, dann sollte Tim Burton die Regie übernehmen und Jim Carrey die Rolle des Wahnsinnigen Onkel Jacks besetzen. Das Buch ist schräg, mit einem skurrilen Humor und erzählt die Geschichte des elfjährigen Eddies, der vorübergehend zu seinem (wahnsinnigen) Großonkel und seiner (noch wahnsinnigeren) Großtante ziehen muss, da seine Eltern an einer ansteckenden Krankheit leiden. Ohne zu viel von der Handlung vorweg zu nehmen, passieren im Laufe der Reise allerhand komischer Zwischenfälle und Begegnungen, die Eddie erdulden muss. Es erinnert mich ein Stück weit an „Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse“, nur vielleicht noch eine Spur schräger. Der Erzählstil ist sehr witzig, aber teilweise fand ich es für meinen Geschmack doch etwas zu dick aufgetragen. Wer auf leicht durchgeknallten Humor und eine Geschichte, die man mal für zwischendurch „snacken“ möchte, steht, wird dieses Buch sicherlich sehr gefallen. Für mich war es in Ordnung und mal etwas anderes als die typischen Genres, die ich so lese.