Empfehlungen basierend auf "Schatten und Licht (Kronen der Allmacht) (German Edition)"

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von C. M. Spoerri

Davyan ist ein Nichts. Ein Niemand. Das hat er in den dreißig Jahren verinnerlicht, die er als Knecht auf dem Weingut seiner Stiefmutter Libella arbeitet. Missgeburt wird er genannt, da sein Äußeres viel langsamer altert als bei anderen Menschen. Libella und ihre beiden Söhne behandeln ihn wie Dreck, Prügel sind an der Tagesordnung. Und doch schafft er es nicht, ihnen den Rücken zu kehren. Denn sein Ziehvater ist seit Jahren bettlägerig und ohne Davyans seltsam magische Kräfte, von denen niemand wissen darf, wäre er längst nicht mehr am Leben. Als der junge Mann eines Tages in die Hauptstadt Fayl geschickt wird, um einen Heiler zu holen, eröffnet sich ihm allerdings eine Welt, wie er sie nie geglaubt hat, kennenzulernen. Nicht nur, dass ein mächtiger Magier ihm das Leben rettet – er trifft auch auf einen Menschen, der seinem Schicksal eine Wendung geben könnte, wie es nur in einem Märchen der Fall ist. Aber Märchen … sind nicht für Aschenprinzen bestimmt, oder?

von Akram El-Bahay

Der ehemalige Dieb Sam und die Gelehrtentochter Kani sind erleichtert: Die Fabelwesen konnten erfolgreich aus ihrem Gefängnis - der unterirdischen Bibliothek von Mythia - befreit werden! Doch sie wissen auch, dass sich die dunkle Wüstenhexe Layl nicht so leicht geschlagen gibt. Mit dem Buch der geheimen Namen der Fabelwesen könnte sie ein neues Gefängnis bauen. So schmieden Sam und seine Gefährten einen Plan: Während der Flügelmann Nusar mit seiner Armee die Stadt angreift, soll Sam das Buch stehlen. Doch niemand weiß, wo die Wüstenhexe es versteckt hat ...

von Andrzej Sapkowski

»Als hätten sich Tolkien und Eco zusammengetan.« Generalanzeiger BonnSchlesien, 1422. Reynevan von Bielau ist auf der Flucht. Weil man ihn in flagranti erwischt hat, mit der schönen Adele von Sterz. Doch nicht nur die Brüder des sich auf dem Hussiten-Kreuzzug befindenden Gatten sind hinter ihm her. Auch die Inquisition interessiert sich für ihn: Die Schergen haben bei ihm so manches gefunden, das den Verdacht auf Hexerei aufkommen lässt – oder ist er gar ein Hussit? Quer durch Mitteleuropa jagen sie den liebenswert-einfältigen Medicus, der, kaum einem Abenteuer entronnen, gleich ins nächste gerät. Selbst der Narrenturm der Inquisition bleibt Reynevan nicht erspart.

von Michael R. Fletcher

Rundum gelungene Fantasy mal ganz ohne Zwerge, Trolle oder Elfen. Dafür mit Nachtmahren, Wahnwirkern, deren Wahnvorstellungen Realität werden, Hassebranden, die allein mit ihren Gedanken alles in Feuer aufgehen lassen können, Spiegelbildern, die ihren eigenen Willen haben und einem Todseits, in dem alle demjenigen dienen müssen, der sie getötet hat. Je kranker der Geist, desto machtvoller ist er. Auf dem Gipfel der Macht jedoch verfällt er vollends seinem Wahn. Mittendrin in dieser düsteren Welt ein unschuldiges Kind, das zum Gott aufsteigen soll, aber als Spielball zwischen verschiedene Fronten gerät. Die vielschichtige Geschichte entwickelt schnell einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Mit Humor, zahlreichen Perspektivwechseln und einer durchaus frischen Idee versteht der Autor zu fesseln. Interessantes Detail: Im englischen Original sind alle Orte und Figuren mit deutschen Worten benannt, mit einer subtil sprechenden Bedeutung.

von Andrzej Sapkowski

Prag 1427: Die Stadt gleicht einem Hexenkessel. Fieberhaft sucht ein geheimer Magierzirkel nach dem Stein der Weisen. Das interessiert auch Reynevan von Bielau brennend – was dem Geheimdienst nicht entgeht, der ihn des Überfalls auf einen Steuereintreiber verdächtigt. Als der Papst zum erneuten Kreuzzug gegen die Hussiten aufruft, nutzt der junge, tollkühne Medicus daher die Wirren, um sich nach Schlesien davonzumachen. Er will sich für den Tod seines Bruders rächen und sucht nach einer Lösung für den Fluch, der über seinem Gefährten Samson liegt. Ehe er sichs versieht, gerät er jedoch zum Spielball der Mächtigen.

von V. E. Schwab

»Die Verzauberung der Schatten« ist der zweite Band der Weltenwanderer-Trilogie von V. E. Schwab rund um den Antari Kell und Trickbetrügerin Delilah Bard. Eine Geschichte voller Magie, Abenteuer – und Piraten. Die Stadt London gibt es vier Mal – im grauen wohnt die Langeweile, im weißen der Hass und im schwarzen das Nichts. Doch im Roten London, da wohnt die Magie … Vier Monate ist es her, dass Kell gegen die dunkelste Form der Magie gekämpft hat. Noch immer leidet der Antari unter Albträumen, und die gewiefte Taschendiebin Delilah Bard, kurz Lila, geht ihm einfach nicht aus dem Kopf. Sie hat sich inzwischen jedoch einen Traum erfüllt: Sie segelt mit dem Nachtfalken über die Meere der Welt. Das Rote London steht ganz im Taumel des Spiels der Elemente, einem Turnier, bei dem Magier aus aller Welt ihre Kräfte messen. Auch Kell will antreten. Während zahlreiche Gäste, darunter der berüchtigte Pirat Alucard Emery, in die Stadt kommen, bemerkt jedoch niemand, wie ein anderes London aus seinem düsteren Schlaf erwacht und diejenigen wiederkehren, die als für immer verloren galten. Ein Abenteuer mit liebenswerten Figuren, düsteren Überraschungen und jeder Menge Wortwitz in der atemberaubenden Welt der vier London. »Fantasy, wie sie sein muss.« Publishers Weekly

von Boris Pfeiffer

Als Rufus Die Eingangshalle Der Akademie Betritt, Beginnt Für Ihn Ein Aufregendes Abenteuer! Das Altehrwürdige Gebäude Ist Gefüllt Mit Den Rätselhaftesten Fundstücken Aus Der Vergangenheit. Was Hatte Es Mit Diesen Scherben, Fetzen Und Bruchstücken Auf Sich? Und Warum Wurden Hier An Der Akademie Neben Ausgestorbene Sprachen Und Antike Schwertkunde Auch Seltsam Klingende Fächer Wie Gesetzmäßigkeiten Der Fluten Oder Seltene Anschwemmungsartefakte Unterrichtet? Artefakte - Was Sollte Das überhaupt Sein? Rufus, Fili Und No Sind Dem Geheimnis Auf Der Spur - Und Schon Bald Durchströmen Längst Vergessene Szenen Aus Der Zeit Der Pharaonen Die Akademie (verlagstext).

von Michael Peinkofer

Der Bastardsohn Eadrics bekommt den folgenschweren Auftrag, den Anführer der aufständischen Schotten, William Wallace, zu töten. Das Schicksal will es, dass der Angelsachse Eadrics und Wallace sich kennen- und schätzen lernen. Nun muss eine Entscheidung getroffen werden.

von Gabriele Oscuro

In den Minen gibt es keinen Tag und keine Nacht, hier gibt es nur Finsternis, die in willkürlichem Rhythmus von künstlichem Licht unterbrochen wird. In diesen Phasen müssen wir arbeiten, dürfen essen und trinken. Kehrt die Dunkelheit zurück, liegen wir zusammengepfercht auf harten Matratzen und schlafen, erschöpft davon, dem Berg seine Schätze zu entreißen, um den Reichtum des Königs zu mehren. Die meisten von uns kamen als Kinder in die Minen, König Eskils Soldaten von unseren Eltern zur Begleichung der Steuerschuld übergeben. Unter dem Berg gefangen sehen wir die Sonne nie wieder. Über unsere Leben bestimmen die Wärter, die uns Nummern statt Namen geben und uns benutzen, wann immer sie wollen. Hier unten sind sie die Herren, mächtiger als der König. Angst, Demütigung und Arbeit bestimmen unser Leben – sofern man das Leben nennen kann. Mit jedem Tag unter der Erde hoffe ich, das Schicksal hat ein Einsehen und beendet mein Dasein als Minensklave auf die eine oder andere Art. Als der Zeitpunkt jedoch kommt, bin ich auf das, was mich erwartet, nicht vorbereitet. Nicht auf Gefühle wie Freundschaft, Zuneigung und Liebe, nicht auf Tomaz, der mein Leben auf den Kopf stellt. Meinen Namen habe ich vergessen, die Wärter nennen mich 713 und dies ist meine Geschichte. Gay Romance/Fantasy.