Mutig, verzagte Helden: Die Helden aus den griechischen Sagen sind in unserem Alltag gegenwärtig. Wer unsere Sprache und die Werke der Kunst verstehen will, muss die Mythen des Altertums kennen. Für viele Generationen ist diese Kenntnis durch Gustav Schwabs Nacherzählungen, die entsprechend seiner Zeit gepägt von kriegerischem und moralisierendem Pathos sind, vermittelt worden. Edmund Jacobi schildert nun die Götter und Helden der Antike ohne eine neuzeitliche Idealisierung, vielmehr zeigt er auf, wie die Sagen der Griechen von Menschen handeln, ob Götter oder Helden, sie sind wie wir Menschen oft widersprüchlich, liebevoll und grimmig, grosszügig und gierig, sehr kriegerisch aber auch schmollend. Die Lektüre von Jacobis Sagen ist spannend, ein richtiges Hausbuch für die ganze Familie, in dem es sich stets mit Freude nachlesen lässt. Sprachlich verlangt der Text hohe Aufmerksamkeit, damit auch der Sinn und der Rhythmus der langen Sätze verstanden werden. Kat Menschiks Illustrationen, die den antiken Zeichnungen auf Töpfen nachempfunden sind, unterstützen dabei das Leseverständnis. Ab 12 Jahren, *****, Elisabeth Tschudi-Moser.
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Sagen des Altertums das Hausbuch der griechischen Sagen
von Edmund Jacoby
Mutig, verzagte Helden: Die Helden aus den griechischen Sagen sind in unserem Alltag gegenwärtig. Wer unsere Sprache und die Werke der Kunst verstehen will, muss die Mythen des Altertums kennen. Für viele Generationen ist diese Kenntnis durch Gustav Schwabs Nacherzählungen, die entsprechend seiner Zeit gepägt von kriegerischem und moralisierendem Pathos sind, vermittelt worden. Edmund Jacobi schildert nun die Götter und Helden der Antike ohne eine neuzeitliche Idealisierung, vielmehr zeigt er auf, wie die Sagen der Griechen von Menschen handeln, ob Götter oder Helden, sie sind wie wir Menschen oft widersprüchlich, liebevoll und grimmig, grosszügig und gierig, sehr kriegerisch aber auch schmollend. Die Lektüre von Jacobis Sagen ist spannend, ein richtiges Hausbuch für die ganze Familie, in dem es sich stets mit Freude nachlesen lässt. Sprachlich verlangt der Text hohe Aufmerksamkeit, damit auch der Sinn und der Rhythmus der langen Sätze verstanden werden. Kat Menschiks Illustrationen, die den antiken Zeichnungen auf Töpfen nachempfunden sind, unterstützen dabei das Leseverständnis. Ab 12 Jahren, *****, Elisabeth Tschudi-Moser.
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