Empfehlungen basierend auf "Sabotage nach Schulschluss wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

von Franziska Augstein

Franziska Augstein hat eine glänzende neue Biographie geschrieben. (…) Ein einsichtsreiches, ein kluges Buch.

von Volker Ullrich

Die letzte Woche des Dritten Reiches hat begonnen. Hitler ist tot, aber der Krieg noch nicht zu Ende. Alles scheint zum Stillstand zu kommen, und doch ist alles in atemloser Bewegung. Volker Ullrich schildert Tag für Tag diese "zeitlose Zeit" und entführt den Leser in eine zusammenbrechende Welt voller Dramatik und Hoffnung, Gewalt und Angst. Sein Buch ist eine Zeitreise in den Untergang.Während die Regierung Dönitz nach Flensburg ausweicht, rücken die alliierten Streitkräfte unaufhaltsam weiter vor. Berlin kapituliert, in Italien die Heeresgruppe C. Raketenforscher Wernher von Braun wird festgenommen. Es kommt zu einer Selbstmordepidemie und zu Massenvergewaltigungen. Letzte Todesmärsche, wilde Vertreibungen, abtauchende Nazi-Bonzen, befreite Konzentrationslager - all das gehört zu jener "Lücke zwischen dem Nichtmehr und dem Nochnicht", die Erich Kästner am 7. Mai 1945 in seinem Tagebuch vermerkt.

von Takuma Melber

Hawaii, 7. Dezember 1941, kurz vor 8 Uhr morgens: Japanische Torpedobomber der ersten Angriffswelle stürzen sich auf die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor. Zum zweiten Mal in 30 Jahren wird ein Krieg zum Weltkrieg. Der Angriff auf Pearl Harbor kostete über 2400 amerikanische Soldaten das Leben, zahlreiche Schiffe und Flugzeuge wurden beschädigt. Einen Tag später erklärte der amerikanische Kongress Japan den Krieg. Am 11. Dezember antwortete Deutschland mit der Kriegserklärung an die USA. Anschaulich und lebendig schildert Takuma Melber Vorgeschichte, Verlauf und Folgen des japanischen Überfalls, um den sich zahlreiche Verschwörungstheorien ranken, und lässt die dramatischen Ereignisse in Nahaufnahmen der historischen Akteure wieder lebendig werden. Anders als die meisten westlichen Autoren bezieht er dabei auch die Perspektive der japanischen Angreifer mit ein.

von Christian Bommarius

Der Autor zeichnet anhand berührender Schicksale ein pointiertes Panorama, aufgeteilt in zwölf Monatskapitel.

von Timothy Snyder

Der Holocaust begann an einem dunklen Ort – in Hitlers Kopf: Die Eliminierung der Juden würde das ökologische Gleichgewicht des Planeten wiederherstellen und Deutschland die Ressourcen verschaffen, die es dringend benötigte. Timothy Snyders aufsehenerregendes Buch beginnt damit, wie Hitler die Welt sah. Atemberaubend intensiv schildert Black Earth, was geschah, wie es geschah und warum es geschah. Und es endet mit einer Warnung: Wir sollten uns nicht zu sicher sein. Wir sind nicht so weit entfernt von jenen Ängsten, die den Holocaust ermöglicht haben, wie wir glauben. Wir haben uns daran gewöhnt, den Holocaust als Todesfabrik zu sehen, in Gang gesetzt von Bürokratien des Bösen. Doch als die Gaskammern in Betrieb gingen, waren bereits mehr als eine Million Juden tot: erschossen aus nächster Nähe vor Gruben und Schluchten. Sie wurden in den Todeszonen ermordet, die in einem deutschen Kolonialkrieg im Osten geschaffen worden waren, viele davon auf der fruchtbaren schwarzen Erde, von der die Deutschen meinten, sie würde künftig ihr Überleben sichern. Es hat etwas Beruhigendes zu glauben, der Holocaust sei ein völlig singulärer Vorgang gewesen. Doch Timothy Snyder zeigt, dass wir an einigen der wichtigsten historischen Lehren vorbeigehen, die wir aus dem Holocaust ziehen können, wenn wir nicht sehr genau hinschauen, welche Faktoren und Bedingungen ihn ermöglicht haben. Sein Bestseller Bloodlands war eine innovative Erkundung der Ereignisse in Osteuropa zwischen 1933 und 1945, als die Politik der Nationalsozialisten und der Sowjets den Tod von 14 Millionen Menschen verursachten. Black Earth ist eine nicht weniger eindringliche Auseinandersetzung mit den Ideen und der Politik, die den schlimmsten Massenmord des Jahrhunderts ermöglicht haben: den Holocaust.

von Ernst Fraenkel, Alexander von Brünneck

"Ernst Fraenkels Doppelstaat ist ein Klassiker, ein Standardwerk ber die Politik, die Justiz und das Recht im Nationalsozialismus. Das Buch ist ein singulres Werk und ein historisches Dokument: die einzige innerhalb Deutschlands whrend der nationalsozialistischen Zeit ausgearbeitete Analyse des Regimes." -- From publisher.

von Edlef Köppen

Heeresbericht" schildert den wahnwitzigen Weg des Studenten Adolf Reisiger dessen anfängliche Kriegsbegeisterung im Fronterlebnis der Erkenntnis weichen muß, daß Krieg "befohlener Mord" ist. Erst in der Spätphase der Weimarer Republik veröffentlicht, von den Nazis verboten, viele Jahre nicht lieferbar, ist "Heeresbericht" als eine der bedeutendsten literarischen Verarbeitungen des Ersten Weltkriegs neu zu entdecken.

von Thomas Harding

Die Geschichte zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können "Thomas Harding eröffnet einen neuen Blick auf das Gift des Nazismus und einen seiner tödlichsten Vollstrecker." The Times Thomas Harding kannte seinen Großonkel Hanns Alexander als einen freundlichen Mann mit viel Familiensinn, der ein bürgerliches Leben als Bankangestellter in London geführt hatte, sich für die Synagoge engagierte und gerne Witze machte. Seine jüdische Familie stammte aus Berlin und war in den 1930er-Jahren in letzter Minute nach England ins Exil entkommen. Das wussten alle. Ansonsten wurde über den Krieg nicht gesprochen. Erst nach dem Tod von Hanns Alexander erfuhr Harding, dass er ein Nazi-Jäger gewesen war. Er hatte Rudolf Höss, den nach Kriegsende untergetauchten Kommandanten von Auschwitz, in seinem Versteck auf einem Bauernhof in Norddeutschland aufgespürt und so dafür gesorgt, dass ihm der Prozess gemacht wurde. Thomas Harding wurde für sein Buch mit dem JQ Wingate Prize 2015, dem "Jewish Booker Prize", ausgezeichnet. Aus der Begründung: "Das Buch erzählt die Geschichte dieser beiden Deutschen, eines Juden und eines Katholiken, deren Lebensläufe auseinanderklafften und sich überschnitten, auf eine frappierende Art und Weise."

von Ernst Friedrich

Ernst Friedrichs 1924 zum ersten Mal erschienenes Buch "Krieg dem Kriege" ist ein Meilenstein der Friedensliteratur und der Friedenspädagogik. Das durchgehend viersprachig (Deutsch / Französisch / Englisch / Holländisch) gedruckte Werk wurde weltweit hundertausendfach verkauft und erregte wegen der drastischen Bilder von verstümmelten Soldaten und der klaren antimilitaristischen Sprache großes Aufsehen und viel Anstoß. Mehreren Generationen junger Menschen hat nicht zuletzt "Krieg dem Kriege" die Schrecken des Krieges vergegenwärtigt.Die Neuauflage im Ch. Links Verlag macht dieses wichtige Werk wieder zugänglich und erschließt es durch eine fundierte historische Einleitung von Gerd Krumeich für die Gegenwart. Eine biografische Skizze Ernst Friedrichs von seinem Enkel Tommy Spree informiert erstmals ausführlich über das bewegte Leben des Verfassers von "Krieg dem Kriege".

von Heinrich August Winkler

Der zweite Band von Heinrich August Winklers deutscher Geschichte behandelt die zwölf Jahre der nationalsozialistischen Diktatur, die über vier Jahrzehnte, in denen Deutschland in zwei Staaten geteilt war, und schließlich die Wiedervereinigung. Es ist eine Geschichte von Zusammenbrüchen und Neuanfängen, von Diktatur und Demokratie und auch des Nachdenkens über Deutschland - eine dramatische Geschichte, anschaulich und spannend dargestellt von einem Historiker und Publizisten, der auch in seinem neuesten Buch dem Motto folgt: Erzählen heißt erklären, warum es so gekommen ist. Der zweite Band von Heinrich August Winklers deutscher Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts beginnt mit der Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur im Jahre 1933. Als Hitlers Herrschaft zwölf Jahre später zusammenbrach, ging auch das von Bismarck gegründete Reich unter und mit ihm der noch viel ältere Reichsmythos. Welche Schlüsse zogen die beiden Nachfolgestaaten des Reiches, die Bundesrepublik und die DDR, aus der "deutschen Katastrophe"? Was trennte, was verband die West- und die Ostdeutschen in den vier Jahrzehnten staatlicher Trennung? Ging die wechselseitige Entfremdung so tief, daß man heute, zehn Jahre nach der Wiedervereinigung, von einer Neubildung der deutschen Nation sprechen muß? Heinrich August Winkler versteht es, seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Spannung zu halten. Er läßt sie teilhaben an den Entscheidungen, die die weitere Entwicklung prägten. Er zitiert aus den Quellen und verleiht damit seiner Darstellung Farbe und Anschaulichkeit. Er erzählt, um zu erklären, warum es eigentlich so gekommen ist. Dieses Buch handelt von dem schrecklichsten Kapitel der deutschen Geschichte und seinen Folgen. Eine dieser Folgen war die Teilung des Landes, die ihrerseits bis in die Gegenwart nachwirkt: Das wiedervereinigte Deutschland ist ein Land mit einer gespaltenen politischen Kultur und einer gespaltenen Erinnerung. Winklers deutsche Geschichte zeichnet nach, wie Deutschland wurde, was es heute ist. Der zweite Band enthält auch eine Antwort auf die Frage, von der der erste Band ausgeht: Gab es ihn oder gab es ihn nicht, den umstrittenen "deutschen Sonderweg"?