Empfehlungen basierend auf "Rude Girl"
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von Betiel Berhe
»Betiel Berhe ist studierte Ökonomin und Aktivistin, und sie zeigt in diesem Buch die Missstände unserer Gesellschaft auf. Das tut sie in einem gelungenen Mix aus Daten, Fakten und persönlichen Erlebnissen.«
von Mireille Ngosso
geboren 1976 in Budapest, Ungarn, ist österreichische Nationalratsabgeordnete, Politikwissenschaftlerin und langjährige politische Aktivistin. Vor ihrem Einstieg in die Politik war sie 15 Jahre lang in zivilgesellschaftlichen Organisationen engagiert. Ihre Schwerpunkte liegen in der Integrations- und Diversitätspolitik und den Frauen- und Menschenrechten.
von Christine Knödler
25 Jugendliche im Kampf für eine bessere WeltNicht erst seit Greta Thunberg kämpfen junge Menschen auf der ganzen Welt gegen Klimawandel und Diskriminierung. Im 19. Jahrhundert entwickelt der blinde elfjährige Louis Braille eine Punkteschrift, die später zur internationalen Blindenschrift wird. Kelvin Doe ist ebenfalls elf, als er auf seinem Heimweg von der Schule in Sierra Leone Elektroschrott sammelt, Neues aus Altem schafft und seine Gemeinde mit Radios und Strom versorgt. Elf Jahre alt ist auch Malala Yousafzai, als sie über die Unterdrückung von Mädchen in Pakistan bloggt. Rund um den Globus mischen sich Jugendliche ein und bewirken wegweisende Veränderungen. Ein hoffnungsvolles Plädoyer für mehr Mut und Entschlossenheit, um die Welt zu verändern und Großes zu bewirken.
von Carola Rackete
Carola Rackete traf die mutige Entscheidung, sich über das Verbot des italienischen Innenministeriums hinwegzusetzen und mit der Sea Watch 3 den Hafen von Lampedusa anzusteuern, 40 aus dem Mittelmeer gerettete Geflüchtete an Bord: So wurde die Kapitänin über Nacht weltweit bekannt – und zum Vorbild all jener, die nicht länger zusehen wollen, wie die Rettung von Menschenleben systematisch verhindert wird. In ihrem Buch erzählt sie, warum sie sich so bedingungslos für Menschlichkeit, globale Gerechtigkeit und Naturschutz einsetzt. Denn dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen, hängt unmittelbar mit der Klimakrise und der zunehmenden globalen Ungerechtigkeit zusammen.
von Barbara Achermann
Dieses Buch Erzählt Die Erfolgsgeschichte Eines Afrikanischen Landes, In Dem Vor Knapp Einem Vierteljahrhundert Noch Ein Grausamer Stammeskrieg Tobte – Eine Erfolgsgeschichte, Die Ruandas Frauen Schrieben. Noch Vor Zwei Jahrzehnten Durften Sie Weder Ein Bankkonto Eröffnen Noch In Der Öffentlichkeit Sprechen. Heute Hat Das Land Mehr Frauen Im Parlament Als Jedes Andere Auf Der Welt, Und über Die Hälfte Der Unternehmen Sind In Frauenhand. Ohne Diese Express-emanzipation Wäre Das Rasante Wirtschaftswachstum Ruandas Nicht Möglich Gewesen. Die Wirtschaftliche Entwicklung Ist Eindrucksvoll, Doch Noch Eindrücklicher Sind Die Menschen, Die Dahinter Stehen. Das Buch Wirft Einen Neuen Blick Auf Den Afrikanischen Kontinent, Der Für Uns In Europa Immer Größere Bedeutung Gewinnt.
von Ute Schaeffer
Ein Leben Nach Dem Überleben Nie Zuvor Gab Es Weltweit So Viele Flüchtlinge Unter 18 Jahren. Die Zahlen Steigen, Auch In Deutschland. Sie Kommen Alleine, Sie Haben Ihren Familien Verlassen Oder Sie Haben Keine Mehr. Es Sind Mutige Und Starke Persönlichkeiten. Viele Sind Traumatisiert Und Haben Grauenhafte Erfahrungen Hinter Sich, Aber Sie Haben überlebt Und Sind Froh, In Sicherheit Zu Sein. Diese Schicksale Werden Verknüpft Mit Informationen Zu Den Fluchtursachen Und Fluchtwegen Und Zum Jeweiligen Politischen Hintergrund. Viele Kinder, Die Flohen, Werden Teil Unserer Gesellschaft Werden. Wir Sollten Wissen, Wer Sie Sind. Mit Dem Erlös Des Ebooks Werden Flüchtlingsprojekte Unterstützt.
von Malala Yousafzai
Nach dem Attentat der Taliban auf ihr Leben geriet Malala plötzlich ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit. Aber fern der Kameras und Menschenmengen brauchte sie Jahre, um ihren Platz zu finden. In Finding My Way nimmt Malala ihre Leser*innen erstmals mit in die Welt hinter den Schlagzeilen – in einem zutiefst verletzlichen und überraschenden Memoir voller Authentizität, Humor und Zärtlichkeit. Ihr Buch gibt einen intimen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die ihr Schicksal selbst bestimmt. Es ist ein zutiefst persönliches Zeugnis der Kraft, die es braucht, ohne Zugeständnisse man selbst zu sein.
von Tahsim Durgun
"Eine Gesellschaftsanalyse, die allen Seiten den Spiegel vorhält."
von Katharina Kakar
Im Dezember 2012 wird eine 23-jährige Studentin in einem Bus in Delhi zum Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Ihr Tod kurz darauf löst wochenlange Proteste in Indien aus. Katharina Kakars bewegendes Buch erschließt uns die Lebensrealität der Frauen auf dem Subkontinent, die millionenfaches Unrecht erleiden, aber häufig auch unvorstellbaren Mut aufbringen, um sich zu wehren. Dabei kennt die Gewalt viele Gestalten: Ehrenmorde und häusliche Gewalt, Mitgiftmorde und Vergewaltigungen, die Abtreibung weiblicher Föten und die Tötung kleiner Mädchen sind in Indien an der Tagesordnung. Sucht man nach den Gründen, begegnet man zwei gleichermaßen erdrückenden Realitäten: den patriarchalen Strukturen in den höheren Kasten und dem ökonomischen Überlebenskampf der unteren Schichten. Katharina Kakar zeichnet ein vielfältiges Bild der Welt indischer Frauen, die Lichtseiten eingeschlossen: So ist der berufliche Weg von gut ausgebildeten Frauen in Indien oft leichter als vielerorts im Westen. Die Heldinnen dieses Buches aber sind die Frauen, die sich findig und furchtlos gegen das Unrecht stellen.
von Mathilde Schwabeneder
Über viele Jahrzehnte war die Bekämpfung des organisierten Verbrechens in Italien von Männern dominiert. Doch seit den 1970ern hat eine neue Generation von Frauen begonnen, gegen die Mafia Widerstand zu leisten.So vertraute Piera Aiello, Augenzeugin bei der Ermordung ihres Mannes, ihr Wissen den Staatsanwälten an und engagiert sich bis heute als Parlamentarierin für einen besseren Schutz der Kronzeugen. Fotografin Letizia Battaglia dokumentiert als Chronistin der Mafia ihre Taten, wie etwa die Ermordung des Bruders des heutigen Staatspräsidenten. Die Journalistin Allessia Candito, mehrfach durch die kalabrische Mafia bedroht, deckt die Verbindungen zwischen Kirche und Mafia auf. Und Laura Garavini setzt mit ihrer Gründung einer Anti-Mafia-Bewegung in Deutschland den Kampf gegen die Mafia auch im deutschsprachigen Raum fort. Mathilde Schwabeneders Porträt dieser Frauenzeichnet ein verstörendes und eindrucksvolles Bild eines Kampfes gegen eine Macht, bei dem ein Sieg aussichtslos scheint – trotzdem kämpfen diese Frauen weiter.