Empfehlungen basierend auf "Rom eine Stadt in Biographien"
Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.
von George Orwell
In der Gosse: George Orwell erlebt und beschreibt die Armut in Paris und London. »Er klagt nicht an, sondern beschreibt nur. Doch das wird zur Anklage« (Stern, Hamburg).
von W.G. Sebald
Endlich in einer Neuausgabe: Sebalds vielgerühmtes Meisterwerk über vier Auswanderer. Aus Gesprächen mit deren Freunden, aus Erinnerungen, aus Tagebüchern und Fotoalben sowie aus Besuchen der Schauplätze ihrer Leben rekonstruiert der Ich-Erzähler die teils fiktiven Biografien dieser vier Männer. Ihre Wege führen aus dem provinziellen Deutschland hinaus in die Schweiz, nach Frankreich und England und bis in die fernen Wunderstädte New York und Jerusalem, bevor sie im Alter schließlich an ihrer Vergangenheit zerbrechen. Dabei erzählt Sebald indirekt auch von sich selbst - von seinem Schmerz über das Schicksal dieser Menschen, von seiner Trauer über die deutsche Vergangenheit.
von Alex Rühle
Das Panorama eines Kontinents und seiner Menschen. Ein Beben geht durch die Welt, als Alex Rühle zu einer großen Rundreise durch die EU aufbricht: Der Ukrainekrieg verschiebt die gesamte Tektonik Europas. Was eint und was trennt uns Europäer? Mit Interrailticket, Rucksack und Notizblock macht Alex Rühle sich auf die Suche nach Antworten. Klar ist: Die Europäische Union war die vielleicht kühnste Erfindung der Politikgeschichte - und ein großes Versprechen. Aber was davon wird eingelöst und kommt hier draußen an, in den Dörfern Kalabriens, an der estnisch-russischen Grenze, in der Altstadt von Lissabon? "Ist das nicht eine schöne Definition für Europa?', fragt der Lyriker Aleš Šteger. 'Man fühlt sich angekommen, selbst an Orten, an die man gar nicht hingehört.'"
von Jan-Philipp Sendker
Mit welchen Schwierigkeiten kämpft ein katholischer Priester unter dem Kommunismus? Was erlebt ein Mädchen vom Lande als Wanderarbeiterin in der Großstadt? Wie sieht eine chinesische Prostituierte ihre Kunden und die Welt? Jan-Philipp Sendker hat im Land der Mitte hunderte von – unerlaubten – Interviews geführt und schildert eindringlich eine sich rasant wandelnde Gesellschaft, in der Widersprüche das einzig Konstante sind.
von Navid Kermani
Ein immer noch fremd anmutendes, von Kriegen und Katastrophen zerklüftetes Gebiet beginnt östlich von Deutschland und erstreckt sich über Russland bis zum Orient. Navid Kermani ist entlang den Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa neu auftun: von seiner Heimatstadt Köln nach Osten bis ins Baltikum und von dort südlich über den Kaukasus bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern. Mit untrüglichem Gespür für sprechende Details erzählt er in seinem Reisetagebuch von vergessenen Regionen, in denen auch heute Geschichte gemacht wird. Navid Kermani ist im Auftrag des SPIEGEL von seiner Heimatstadt Köln durch den Osten Europas bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern, gereist. Die Reise führte ihn mitten durch den jüdischen «Ansiedlungsrayon» der Zarenzeit, die «Bloodlands» des Zweiten Weltkriegs, am Riss zwischen Ost und West entlang, wo der Kalte Krieg längst nicht zu Ende ist und im Donbass zum heißen Krieg wird. Er hat die Trümmer zerstörter Kulturen und die Spuren alter wie neuer Verwüstungen gesehen. Vor allem hat er Menschen getroffen, die innerlich zerrissen sind, weil sie sich auf der Suche nach Heimat und Wohlstand auf eine Seite schlagen müssen. Mit wenigen Strichen lässt er das Nachtleben der Großstädte lebendig werden, Geschäfte wie zu Sowjetzeiten, hippe Cafés, die Gelassenheit in Frontnähe und die Angst vor den anderen, wer immer das ist. "Das Beispiel von Navid Kermani zeigt, wie voraussetzungsreich eine Autorschaft gemacht sein muß, wie vielfach gebrochen, marginalisiert, davon betrübt und zugleich euphorisiert, wie sehr, bei aller Kritik, weltbegeistert sie sein muß, daß sie sich die Rolle des politischen Schriftstellers, die auch besonders schön leuchtet, zutrauen darf." Rainald Goetz, Dankesrede zur Verleihung des Büchner-Preises 2015
von Malte Fuhrmann
Unglaublich detailliert und dabei spannend erzählt Fuhrmann von der Vielfalt und den Widersprüchen dieser besonderen Stadt.
von Pierre Nora, Etienne François
Statt 39,90 € jetzt nur noch 18,00 € Vom königlichen Hof, Jeanne d'Arc und den Errungenschaften der Französischen Revolution über Verdun und Vichy bis hin zu Marcel Prousts Suche nach der verlorenen Zeit und der Tour de France - in insgesamt sechzehn Essays entsteht ein lebendiges Panorama der Erinnerungslandschaft unserer Nachbarn. "Das Gedächtnis klammert sich an Orte wie die Geschichte an Ereignisse." Nach dem großen Erfolg der Deutschen Erinnerungsorte erscheint nun erstmals in deutscher Sprache eine Auswahl aus dem umfangreichen Werk, das als Grundlage und Vorbild all dieser Versuche einer neuen Gedächtnistopographie gelten kann: Les lieux de mémoire. In insgesamt sechzehn Essays beschreiben die Autoren ausgewählte zentrale Erinnerungsorte Frankreichs: der Nation, der Republik und des Landes mit seinen vielfältigen Facetten. Der Bogen spannt sich vom königlichen Hof, Jeanne d'Arc und den Errungenschaften der Französischen Revolution über Verdun und Vichy bis hin zu Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" und der Tour de France. Dabei geht es nicht um Ereignisgeschichte, sondern um eine Symbolgeschichte, die nach dem Fortleben dieser "Orte" im kollektiven Gedächtnis (nicht nur) der Franzosen fragt. Glänzend geschrieben, bieten diese Beiträge ein lebendiges Panorama der Erinnerungslandschaft unserer Nachbarn und zeigen, daß diese bemerkenswerte Form der Geschichtsschreibung stets über nationale Grenzen hinausblickt.
von Dao Bei
Ein weltberühmter Dichter erinnert sich an seine Kindheit und Jugend in Peking: „Bei Daos Leben und Werk sind der Inbegriff der Dichtung: zeitlos schimmernd.“ Ocean Vuong Der weltberühmte Dichter Bei Dao, der nach Protesten auf dem Platz des Himmlischen Friedens des Landes verwiesen wurde, erinnert sich: an seine Kindheit in Peking und seine turbulente Jugend während der Kulturrevolution, an die berauschende und festliche Stimmung dieser Zeit, an die Roten Garden, denen er sich als Siebzehnjähriger anschloss. Das intim Familiäre und das lärmend Politische, die Begeisterung und die Ernüchterung, das Feiern, auf das die Hungersnot folgt: All dies erzählt Bei Dao in seinem einzigartigen Erinnerungsbuch, in dem er seine verlorene Stadt mit all ihren Empfindungen, Gerüchen und Geräuschen aufleben lässt, „um das Peking von heute zu widerlegen.“
von Roma Agrawal
Wir arbeiten in ihnen, spazieren über sie und fahren durch sie hindurch: Dass Hochhäuser dem Sturm trotzen, Brücken und Tunnel dem Verkehr und der Schwerkraft standhalten, ist jedoch nicht selbstverständlich, sondern fast ein Wunder - und der Kunst der Ingenieure zu verdanken. Roma Agrawal, die Westeuropas zweithöchsten Wolkenkratzer plante, weiht uns ein in die Geheimnisse der Statik. Auf ihrer reich illustrierten Reise durch die Geschichte der Gebäude erzählt Agrawal, wie Materialien Bauweisen revolutionierten, warum beispielsweise die wichtigste Errungenschaft des Römischen Reichs der Ziegelstein war. Das erste populäre Sachbuch über das Bauen, geschrieben von einer der führenden Ingenieurinnen unserer Zeit.
von Orlando Figes
Orlando Figes erzählt brillant vom Beginn der Moderne. „Die Europäer handelt von der Entstehung Europas, und wenn man diese Geschichte heute liest, gewinnt sie eine fast utopische Qualität.“ Karl Ove Knausgård 1843 – Die berühmte Opernsängerin Pauline Viardot reist nach Russland, wo die Eisenbahnstrecken gerade ausgebaut werden und europäische Ideen auf der Tagesordnung stehen. An ihrer Seite der Kunstkritiker Louis Viardot, ihr Ehemann. Während Pauline in St. Petersburg auftritt, kann ein Schriftsteller im Publikum seinen Applaus kaum im Zaum halten. Iwan Turgenew wird von nun an der ständige Begleiter der Viardots sein: Es entfaltet sich eine lebenslange Dreiecksbeziehung, in der sich die Entwicklung einer neuen Epoche spiegelt: die Moderne. In "Die Europäer" erzählt Orlando Figes nicht weniger als die Entstehung unseres kulturellen Selbstverständnisses.