Empfehlungen basierend auf "Reale Utopien"

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von Thomas Piketty

Inhalt  Danksagung  Einleitung  ERSTER TEIL EINKOMMEN UND KAPITAL Kapitel 1. Einkommen und Produktion Kapitel 2. Das Wachstum: Illusionen und Realität ZWEITER TEIL DIE DYNAMIK DES KAPITAL-EINKOMMENS-VERHÄLTNISSES Kapitel 3. Die Metamorphosen des Kapitals Kapitel 4. Vom Alten Europa zur Neuen Welt  Kapitel 5. Das langfristige Kapital-Einkommens- Verhältnis  Kapitel 6. Das Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit im 21. Jahrhundert DRITTER TEIL DIE STRUKTUR DER UNGLEICHHEIT  Kapitel 7. Ungleichheit und Konzentration: Erste Anhaltspunkte Kapitel 8. Zwei Welten  Kapitel 9. Ungleichheit der Arbeitseinkommen  Kapitel 10. Ungleichheit des Kapitaleigentums  Kapitel 11. Verdienst und Erbschaft auf lange Sicht  Kapitel 12. Globale Vermögensungleichheit im 21. Jahrhundert  VIERTER TEIL DIE REGULIERUNG DES KAPITALS IM 21. JAHRHUNDERT Kapitel 13. Ein Sozialstaat für das 21. Jahrhundert  Kapitel 14. Die progressive Einkommensteuer überdenken  Kapitel 15. Eine globale Kapitalsteuer  Kapitel 16. Die Frage der Staatsschuld  Schlussbetrachtung  Inhaltsübersicht  Auflistung der Grafiken und Tabellen  Personenregister 

von José Ortega y Gasset

Der feinsinnige Essay des spanischen Kulturphilosophen, 1930 erstmals veröffentlicht und seither in viele Sprachen übersetzt, zählt zu den epochalen Büchern des 20. Jahrhunderts. In einer Zeit der politischen und gesellschaftlichen Unsicherheit verfasste Ortega y Gasset mit »Der Aufstand der Massen« eine der großen und bleibenden Diagnosen der industriellen und massendemokratischen Zivilisation. Dabei sind einige seiner pointierten und zugleich elegant formulierten Thesen – insbesondere zur Verstaatlichung des Lebens oder zum Niedergang der europäischen Nationalstaaten – heute aktueller denn je.

von Hans-Christoph Liess

Als einer der bekanntesten und umstrittensten Ökonomen aller Zeiten erkannte und beschrieb Karl Marx als erster, wie das kapitalistische Wirtschaftssystem funktioniert. Er prophezeite, dass dieses System zu einer immer extremeren Kluft zwischen Arm und Reich führen würde. Er sagte die Globalisierung und die Fusionen großer Unternehmen vorher. Wer war also dieser bürgerliche Gelehrte und welche Ideen entwickelte er? Friedrich Engels, seine Frau Jenny und andere Weggefährten erzählen anschaulich aus ihrem Leben mit Marx. Sachkapitel erläutern seine Theorien und ihre historischen Bedingungen. Eine leicht zu lesende, lebendige und fundierte Biografie zum 200-jährigen Jubiläum 2018, die bewusst macht, warum die Lehren von Karl Marx für junge wie erwachsene Leser heute noch von Bedeutung sind.

von Karl Marx

Marx ist in aller Munde – doch wie soll man einen ersten Überblick, einen Einstieg in sein Werk bekommen? Sein Fragment gebliebenes Hauptwerk »Das Kapital« ist ein Meilenstein in der Geschichte der Ökonomie, hat jedoch einen gewaltigen Umfang und eignet sich kaum für einen ersten Zugang. Glücklicherweise blieb das Manuskript eines Vortrags vom Juni 1865 erhalten, in dem Marx das Kernstück seines Denkens, die Mehrwerttheorie, direkt vor Zuhörern entwickelt. Dieser Vortrag bietet einen ebenso einfachen wie kurzen, klar umrissenen und amüsanten Einstieg in Marx’ kritische Analyse der kapitalistischen Gesellschaft.

von Nancy Fraser

Worum handelt es sich eigentlich bei dieser eigenartigen Gesellschaftsform, die wir als »Kapitalismus« bezeichnen? Nancy Fraser und Rahel Jaeggi stellen uns im so intensiven wie kontroversen Gespräch seine verschiedenen historischen Formen vor, die stets auf der Trennung von Ökonomie und Politik, Produktion und Reproduktion, menschlicher Gesellschaft und Natur beruhten. Dabei verwerfen sie althergebrachte Vorstellungen vom Wesen des Kapitalismus und wie dieser zu kritisieren sei. Stattdessen liefern sie präzise Diagnosen der gegenwärtigen Krisen und Aufstände und analysieren die Handlungsspielräume linker Politik.

von Ludwig Mises

1. Das Erfordernis völliger Wertgleichheit von Geld und Geldsurrogaten -- 2. Die Rückkehr der Umlaufsmittel zur Ausgabestelle wegen Mißtrauen der Inhaber -- 3. Die Forderung nach Unterdrückung der Umlaufsmittelausgabe -- 4. Der Einlösungsfonds -- 5. Die sogenannte bankmäßige Deckung der Umlaufsmittel -- 6. Die Bedeutung der bankmäßigen Deckung -- 7. Die Sicherheit der Anlagen der Umlaufsmittelbanken -- 8. Devisen als Bestandteil des Einlösungsfonds -- Fünftes Kapitel: Geld, Umlaufsmittel und Zins -- 1. Zur Problemstellung -- 2. Die Beziehungen zwischen den Veränderungen in dem Verhältnis von Geldvorrat und Geldbedarf und den Bewegungen der Zinshöhe -- 3. Die Beziehungen zwischen dem natürlichen Kapitalzins und dem Geldzins -- 4. Der Einfluß der Zinspolitik der Umlaufsmittelbanken auf die Produktionstätigkeit -- 5. Umlaufsmittelzirkulation und Wirtschaftskrisen -- Sechstes Kapitel: Probleme der Umlaufsmittelpolitik -- A. Vorbemerkung -- 1. Die Zwiespältigkeit der Umlaufsmittelpolitik -- B. Probleme der Umlaufsmittelpolitik in der Zeit vor dem Kriege -- 2. Die Peelsche Akte -- 3. Das Wesen der Diskontpolitik -- 4. Die Goldprämienpolitik -- 5. Der Goldprämienpolitik verwandte Systeme -- 6. Die Nichtbefriedigung des sogenannten "illegitimen" Goldbedarfs -- 7. Andere Maßnahmen zur Stärkung des Metallschatzes der Zentralnotenbanken -- 8. Die Förderung des Scheck- und Giroverkehres als Mittel zur Ermäßigung des Diskontsatzes -- C. Probleme der Umlaufsmittelpolitik in der Zeit nach dem Kriege -- 9. Die Goldkernwährung -- 10. Effektiver Goldumlauf im Inlande -- 11. Das Problem der Bankfreiheit -- 12. Fishers Vorschlag zur Schaffung einer Waren Währung -- 13. Die Grundfragen der künftigen Währungspolitik

von Friedrich Engels

Friedrich Engels: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des StaatsEdition Holzinger. TaschenbuchBerliner Ausgabe, 2017, korrigierte 4. AuflageDurchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael HolzingerEntstanden März bis Mai 1884. Erstdruck: Hottingen/Zürich 1884. Der Text folgt der vierten erweiterten Auflage, Stuttgart (J. H. W. Dietz) 1892. Das Vorwort wurde zuerst unter dem Titel »Zur Urgeschichte der Familie (Bachofen, MacLennan, Morgan)« veröffentlicht, in: Die Neue Zeit (Berlin), 9. Jg., 1890-1891, 2. Band, S. 460-467.Textgrundlage ist die Ausgabe: Karl Marx, Friedrich Engels: Werke. Herausgegeben vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, 43 Bände, Band 21, Berlin: Dietz-Verlag, 1962.Herausgeber der Reihe: Michael HolzingerReihengestaltung: Viktor HarvionUmschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Friedrich Engels, Fotographie von 1888 von William Elliott Debenham (1839-1924)Gesetzt aus der Minion Pro, 10 pt.

von Thomas Piketty

Unusual book

von Stéphane Courtois, Nicolas Werth, Jean-Louis Panné

Das Schwarzbuch des Kommunismus - Unterdrückung, Verbrechen und Terror - bk1787; Piper Verlag; Stephane Courtois, Nicolas Werth, Jean-Louis Panné, u.a.; Paperback; 1999

von Heiner Müller

Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall der Mauer ist es an der Zeit, die Texte Heiner Müllers neu zu lesen. Der Begriffsflitter der verflossenen Postmoderne konnte ihnen ebenso wenig etwas anhaben wie die ideologische Zensur der Open Society. Zu entdecken sind prophetische Analysen, die Elend und Schrecken des triumphierenden Kapitalismus im Voraus zur Sprache bringen. Der Band legt eine Auswahl bekannter und weniger bekannter Texte Heiner Müllers zum Kapitalismus vor. Die Gliederung orientiert sich an fünf grundlegenden Aspekten der Kritik, die das Gesamtwerk durchziehen: die Dialektik des Kapitals, der Affekt des Ekels, die Kritik der Sprache, die Frage der Religion, die Permanenz des Krieges. Eingeleitet werden die einzelnen Kapitel jeweils durch ein kurzes Vorwort, das einen möglichen Zugriff auf die Texte eröffnen soll. Es geht darum, der Chance, die Heiner Müller als Dialektiker noch in der völligen »Ratlosigkeit des Denkens« erkannt hat, einen Denkraum zu geben.