Empfehlungen basierend auf "Rübezahl"
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von Jörg Fauser
»In diesem Sommer waren Drogen billiger als Bücher, es sei denn, man schrieb sie selbst.«
von Luca Di Fulvio
DER NEUE ROMAN VON BESTSELLERAUTOR LUCA DI FULVIO. Raühnval, ein opulentes Herrschaftsgebiet in den Ostalpen. Der junge Marcus lebt ein privilegiertes Leben als Sohn des Landesfürsten. Elisa ist die Tochter der Dorfhebamme und weiß, was Entbehrung heißt. Bei einem Massaker werden Marcus' Familie und alle übrigen Burgbewohner ermordet. Dank Elisas Hilfe bleibt Marcus unentdeckt und findet mit einer neuen Identität Aufnahme bei den Dorfbewohnern. Doch er spürt schon bald, dass ihm ein anderes Schicksal vorherbestimmt ist: Sein Herz brennt für Freiheit und Gerechtigkeit...
von Anatoly Pristavkin
Ein autobiographischer Roman, mit dem der Autor Weltruhm erlangte. Ein wiederentdecktes Meisterwerk: berührend und bristant. Fünfhundert Kinder aus einem Moskauer Waisenhaus werden im Sommer 1944 in den Kaukasus verschickt, unter ihnen Saschka und Kolka. Die elfjährigen Zwillinge hoffen, endlich ihren quälenden Hunger hinter sich zu lassen. Doch bereits ihre Ankunft wird von bedrohlichen Detonationen in den nahe gelegenen Bergen begleitet. Bewaffnete Tschetschenen, die der Zwangsaussiedlung entfliehen konnten, setzen sich erbittert gegen die russischen Eindringlinge zur Wehr - und die Brüder geraten nach Momenten überwältigenden Glücks in größte Gefahr. Anatoli Pristawkin bringt die politischen Realitäten so ungeschönt zur Sprache, dass sein Werk in Russland erst mit Beginn der Perestroika erscheinen durfte.»Obwohl Pristawkin keine Empathie vorgibt, die kein Opfer für seinen Täter zu empfinden braucht, vermag er dennoch, Verständnis für die Tschetschenen zu wecken, die in Rußland bis heute die Schwarzen geblieben sind. Das ist dann schon die hohe Kunst der Literatur und womöglich noch wichtiger, als den Feind zu lieben: ihn zu verstehen.« Navid Kermani. - Jetzt in aktualisierter und überarbeiteter Übersetzung der unzensierten Fassung.
von Max Porter
»Ein aufwühlender, spannender, stilistisch beeindruckender Roman.« Guy Helminger, Luxemburger Tageblatt, 31.10.2020
von William Kowalski
Alles begann mit einem Körbchen vor der Tür eines großen zerfallenen Farmhauses. In diesem Korb, eingehüllt in eine Decke, lag ein schlafendes Baby. Das Einzige, was auf seine Herkunft hindeutete, war ein Zettel mit den handgeschriebenen Worten: Eddies Bastard. Als der alte, verbitterte Mann auf der Schwelle seines Hauses dem Kind in die Augen blickt, weiß er sofort, dass dies sein Enkelsohn ist. Also beschließt er, den Jungen allein aufzuziehen - mit Liebe, gebratener Mortadella und den faszinierenden Geschichten der einstmals bedeutenden irischstämmigen Familie.
von Ken Follett
Europa 1941. Hermia Mount, Agentin Im Mi-5, Fragt Sich, Wieso Die Britische Fliegerstaffel So Hohe Verluste Zu Beklagen Hat. Zur Selben Zeit Stößt Harald Olufsen, Ein 18-jähriger Oberschüler Im Besetzten Dänemark, Auf Eine Geheime Radarstation Der Deutschen. Er Fertigt Eine Zeichnung An, Die Er Seinem Bruder Arne Gibt. Dieser Ist Mitglied Der Widerstandsgruppe 'mitternachtsfalken'. Arne Ist Mit Hermia Verlobt Und Ihm Ist Klar, Dass Sie Die Information Unbedingt Erhalten Muss. Doch Ehe Er Sie Weitergeben Kann, Kommt Er Unter Rätselhaften Umständen Ums Leben. Harald Ist Entschlossen, Da Weiterzumachen, Wo Sein Bruder Aufgehört Hat. Doch Die Polizei Ist Den Widerstandskämpfern Auf Die Spur Gekommen.
von Riad Sattouf
»Einfach genial.« Die WeltBretagne, Anfang der 90er-Jahre. Riad Sattouf kämpft mit mehr als den üblichen Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens: Sein Vater hat Fadi, den jüngsten Bruder, entführt und bleibt mit ihm verschwunden. Die verzweifelte Familie setzt alles daran, die beiden zu finden. Währenddessen geht das Leben in Frankreich weiter. Riad lernt ein Mädchen kennen, versucht sich bei Partys zu amüsieren und zu entscheiden, was er werden will. Doch was ist, wenn er seinen Bruder nie mehr wiedersieht?Die erfolgreiche Graphic Novel »Der Araber von morgen« handelt von der Kindheit des Comiczeichners und Filmemachers Riad Sattouf zwischen Libyen, Syrien und Frankreich. Sie wird insgesamt sechs Bände umfassen, wurde in 22 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Der vorliegende Band ist der letzte vor dem großen Finale.
von Sorj Chalandon
»Epochal, spannend und kraftvoll von der ersten bis zur letzten Seite.« Le Parisien Im August 1934 gelingt 56 Jugendlichen einer Strafkolonie auf der bretonischen Insel Belle-Île-en-Mer die Flucht. 20 Franc – das ist der Preis, den die örtliche Polizei für jeden Jungen aussetzt, worauf die Inselbewohner eine Hetzjagd beginnen. Ein einziger Junge entkommt, seine Geschichte erzählt dieser Roman: Jules Bonneau, von den Eltern früh verlassen, nach Jahren im Heim zwischen Raserei und Hoffnungslosigkeit, gerät auf der Flucht an den baskischen Sardinenfischer Ronan Kadarn und dessen Frau. Zum ersten Mal lernt er Zuneigung kennen, eine Zärtlichkeit, die ihn erschüttert. Er lebt mit den Fischern, begegnet Kommunisten und Faschisten. Und muss am Ende eine Entscheidung treffen, die ihn mit seiner Vergangenheit konfrontiert.
von Rafik Schami
Der Syrer Lutfi, Gast einer 7-tägigen arabischen Hochzeit, erzählt aus seinem Leben: Die Geschichte einer aufregenden Kindheit zwischen Damaskus und Frankfurt und seiner Liebe zu der deutschen Molli, die er mit gefälschten Papieren besuchte und wie er wiederholt abgeschoben wurde.