Dies ist kein populärwissenschaftliches Buch des bekannten Verhaltensforschers Frans de Waal wie zuletzt "Der Affe in uns" (BA 12/06), sondern eine wissenschaftliche Debatte zum Thema "Moral". Die Philosphen Philip Kitcher und Christine M. Korsgaard, der Philosoph und Tierrechtler Peter Singer (vgl. "Animal liberation", BA 11/96) sowie der Evolutionspsychologe Robert Wright (vgl. "Diesseits von Gut und Böse", BA 12/96) kommentieren die Thesen von Frans de Waal über die Entwicklung der Moral bei Affen und Menschen. Es geht um die Frage, warum sich Menschen, trotz ihrer offensichtlich vorhandenen egoistischen Verhaltensmuster, gleichzeitig so stark für das "Gute" einsetzen. De Waal vertritt die Theorie, dass die Moral schrittweise im Laufe der Evolution entstanden ist und vermutet als Basis einen "guten" Kern, den er nicht nur bei Affen, Delfinen und Elefanten, sondern in einfachen Formen bereits bei weniger entwickelten Tierarten sieht. Wer das etwas akademische Vorwort hinter sich gelassen hat, den erwartet ein anspruchsvoller, aber spannender Diskurs. Empfohlen für ausgebaute Bestände. (3) (Günter Pflaum)
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Primaten und Philosophen
Dies ist kein populärwissenschaftliches Buch des bekannten Verhaltensforschers Frans de Waal wie zuletzt "Der Affe in uns" (BA 12/06), sondern eine wissenschaftliche Debatte zum Thema "Moral". Die Philosphen Philip Kitcher und Christine M. Korsgaard, der Philosoph und Tierrechtler Peter Singer (vgl. "Animal liberation", BA 11/96) sowie der Evolutionspsychologe Robert Wright (vgl. "Diesseits von Gut und Böse", BA 12/96) kommentieren die Thesen von Frans de Waal über die Entwicklung der Moral bei Affen und Menschen. Es geht um die Frage, warum sich Menschen, trotz ihrer offensichtlich vorhandenen egoistischen Verhaltensmuster, gleichzeitig so stark für das "Gute" einsetzen. De Waal vertritt die Theorie, dass die Moral schrittweise im Laufe der Evolution entstanden ist und vermutet als Basis einen "guten" Kern, den er nicht nur bei Affen, Delfinen und Elefanten, sondern in einfachen Formen bereits bei weniger entwickelten Tierarten sieht. Wer das etwas akademische Vorwort hinter sich gelassen hat, den erwartet ein anspruchsvoller, aber spannender Diskurs. Empfohlen für ausgebaute Bestände. (3) (Günter Pflaum)
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